Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich
(afrikanisches Sprichwort)

Die Seligkeit, sich geliebt zu fühlen, mindert jeden Schmerz
(Ugo Foscolo)

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand
(Blaise Pascal)

SaveOne - Heilung der seelischen Wunden nach einer Abtreibung

Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflußt werden
(Mahatma Gandhi)

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt
(Albert Einstein)

 

Tag Archives: Schule

Führe meine Sache, Gott

Werdet nicht nachlässig, sondern lasst euch ganz vom Geist erfüllen und setzt euch für den Herrn ein.

Römer 12,11

Über eine Woche bin ich nun schon in der Familie einer Freundin, um Ruhe und Stabilität einzubringen. Die Mama ist im Krankenhaus und das Ganze geht nicht spurlos an den Kindern vorbei. Darum bin ich jetzt gerade hier, wo ich scheinbar sein soll!

Immer wieder spreche ich mit Gott und sage ihm, er möge mich aussenden. Trotz meiner Situation gerade eben mit meinen Knie, denke ich trotzdem an ferne Länder, aber mein Gott weiss was ich mir gerade zutrauen kann und soll, somit schickt er mich nicht so weit weg. Eben bin ich grad mal 7 Stunden von mir zu Hause entfernt, aber noch im eigenen Lande. 

Dazu ist mir natürlich der Bibelspruch eingefallen: der Prophet im eigenen Lande….

…aber da ich ” kein” Prophet bin, trifft das nicht auf mich zu!

Aber prophetisch Kochen, den Geschirrspüler einschalten, mit dem Staubsauger durch die Gegend zu zischen, Zöpfe zu flechten damit man dann mit gewellten Haaren in der Schule Furore machen kann, mit dem Hund Gassi gehen, und noch so einiges,

dazu bin ich berufen 😇

Da ich ja mein Grossmutter Leben nicht richtig geniessen und auskosten konnte und meine Zeit als Mutter schon etwas zurück liegt, geniesse ich es, Kaukau zu kochen, Hausübungen zu verbessern, Betten mit einem ” extra” liebevollen Oma – Kuvert zu machen, wie ich es von meiner Mama lernte. Und meine Kinder es auch immer bekamen. 

Und wie von selbst rutschen die wohlvertrauten Worte aus meinem Munde…selbst oftmals verwendet, vor langen Zeiten.

Wahrst du schon Duschen?

Ist die Schultasche für morgen vorbereitet?

Hast du noch Hunger? 

Zähne schon geputzt?

und am Schluss noch von mir: bekomme ich eine feste Umarmung 😜 drückst du mich mal😍

Tja Mission kann man so und so leben, und Kinder sind halt einfach besondere Wesen, meist Engel, manchmal können sie auch anders. 

Die Wege des Lebens sind meistens nicht so wie wir sie uns vorstellen. Mein Gedanke früher waren von Anfang an, was meine Aufgabe in meinem Leben betrifft…ich bin Mutter und Grossmutter. Weiter konnte ich nicht sehen und das meine Aufgaben auch andere sein könnten, daran hatte ich nie gedacht. Aber so ist es eben, weil Gott einen anderen Plan für mein Leben hat, wie ich. Aber zwischendurch wuseln halt auch Kinder um mich herum, damit ich nicht ganz aus der Übung komme. Aber mit Kindern ist es so wie mit dem Radfahren und dem Schwimmen, man verlernt es nie!!

Meine Zeit geht hier aber langsam auch dem Ende zu, davor gönne ich mir aber noch die Freude, bei den Kindern einen guten Eindruck zu hinterlassen, damit sie mich nicht so schnell vergessen ;-)) 

ZIMMER aufräumen….ätschipätsch…welche Macht hat man als Leihoma!!!!

Aber als Entschuldigung…sie freuen sich darauf!!!!

Puh, Schweiss abgewischt!!

Gute Nachrichten, die Mama kommt nach Hause….Hurra, Hurra..

.und ich bin dann mal weg….

eure Christine

 

 

 

wärst du gerne “dein” Freund?

 image              Dadurch dass ich ein ungewolltes Kind bin und Abgetrieben werden sollte, hatte ich mein ganzes Leben Probleme mit dem geliebt werden. Immer war ich auf der Suche nach Freunden, nach Menschen die mich lieben…mich toll fanden…mich bewunderten…

Und die Ablehnung die mit einem herangewachsen ist, hörte ja nicht auf. Es begann schon in der ersten Schulklasse. Wenn ich wo Mädchen stehen sah, bin ich hingegangen. Aber überall wurde ich abgelehnt. Und das war mein Umfeld die ganzen Schulzeit über. Ich bakam auch nur den Freund, der über geblieben ist.  Etwas was mir bis heute ganz stark in Erinnerung geblieben ist, beim Sport wenn 2 Mannschaftskapitäne seine Spieler aussuchen durften, war ich immer die letzte. Mit einem lauten Seufzer sagte derjenige dann: na dann nehm ich HALT die Christine. Zuerst wurde noch um den ” einbeinigen” gestritten, der war noch besser wie ich! Das waren sicher Jahre der Einsamkeit. Ich wusste damals nicht, warum die Kinder mich nicht wollten. Und später wusste ich auch nicht warum Leute mich nicht wollten. Doch jetzt weiss ich, dass meine negative ängstliche Haltung Freundschaften gegenüber, ein Grund dafür war.

Heute weiss ich, dass meine Gedanken und meine innere Einstellung einen enormen Einfluss auf die Menschen um mich herum haben und sogar auf meine Freundschaften. Eine positive, innere Haltung zieht Freunde an. Doch ein negativer Mensch ist schnell isoliert und alleine. Es gibt ein altes Sprichwort: ” Mit einem Tropfen Honig fängt man mehr Fliegen als mit einem Fass Essig”. Die Sehnsucht in mir blieb nach einer Unbekümmertheit, ich wollte das Leben geniessen und somit dem Leben und den Menschen positiver gegenüberstehen.

Die grösste Veränderung erlebte ich durch meine Beziehung zu Gott und als ich in der Bibel las. In Römer 12,2 las ich, und das veränderte buchstäblich mein Leben: Richtet euch nicht länger nach den Masstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet….

Viele Menschen wissen sicher nicht wie ihre negativen Gedanken und Worte ihr Leben beeinflussen. Nur ein Mensch der selber negativ ist, ist gerne mit einem negativen Menschen zusammen. Der glücklich ist oder glücklich sein möchte, findet schnell heraus, dass es überhaupt keinen Spass macht, mit einem negativ eingestellten Menschen Zeit zu verbringen.

Eine Frage: Sind sie ein Mensch, mit dem andere gerne befreundet sind?

Sind sie ein Mensch, mit dem sie selbst gerne befreundet wären?

Ich möchte jemand sein, mit dem andere Zeit verbringen und befreundet sein wollen. Ich möchte dass sie froh sind, weil sie mich kennen, mich treffen um mit mir zu plaudern. Wenn ich irgendwo bin, wo sich viele Leute treffen, möchte ich zu denen gehören, nach denen man Ausschau hält, weil man meine Ausstrahlung mag und es einfach Freude macht, mit mir zusammen zu sein. Um diese Ausstrahlung zu haben, müssen wir zuversichtliche Menschen sein.

Wenn wir für andere ein guter Freund sein wollen, müssen wir auch freundlich sein.! In der Bibel steht…wir ernten, was wir säen..Lukas 10,26-27

Wenn wir mehr Freunde haben wollen, säen wir doch diese Samen!

So lernte ich meine negativen Gedanken durch das Wort Gottes zu erneuern, und fing an, bewusst zuversichtlich zu denken und zu reden. Das wirkt sich positiv auf meine Ausstrahlung aus und wir werden der Mensch sein, mit dem andere gerne zusammen sind…jemand, den andere unbedingt zum Freund haben wollen.

JA ich wäre gerne mein Freund…meistens jedenfalls!!

eure Christine