Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich
(afrikanisches Sprichwort)

Die Seligkeit, sich geliebt zu fühlen, mindert jeden Schmerz
(Ugo Foscolo)

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand
(Blaise Pascal)

SaveOne - Heilung der seelischen Wunden nach einer Abtreibung

Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflußt werden
(Mahatma Gandhi)

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt
(Albert Einstein)

 

Tag Archives: Menschen

wärst du gerne “dein” Freund?

 image              Dadurch dass ich ein ungewolltes Kind bin und Abgetrieben werden sollte, hatte ich mein ganzes Leben Probleme mit dem geliebt werden. Immer war ich auf der Suche nach Freunden, nach Menschen die mich lieben…mich toll fanden…mich bewunderten…

Und die Ablehnung die mit einem herangewachsen ist, hörte ja nicht auf. Es begann schon in der ersten Schulklasse. Wenn ich wo Mädchen stehen sah, bin ich hingegangen. Aber überall wurde ich abgelehnt. Und das war mein Umfeld die ganzen Schulzeit über. Ich bakam auch nur den Freund, der über geblieben ist.  Etwas was mir bis heute ganz stark in Erinnerung geblieben ist, beim Sport wenn 2 Mannschaftskapitäne seine Spieler aussuchen durften, war ich immer die letzte. Mit einem lauten Seufzer sagte derjenige dann: na dann nehm ich HALT die Christine. Zuerst wurde noch um den ” einbeinigen” gestritten, der war noch besser wie ich! Das waren sicher Jahre der Einsamkeit. Ich wusste damals nicht, warum die Kinder mich nicht wollten. Und später wusste ich auch nicht warum Leute mich nicht wollten. Doch jetzt weiss ich, dass meine negative ängstliche Haltung Freundschaften gegenüber, ein Grund dafür war.

Heute weiss ich, dass meine Gedanken und meine innere Einstellung einen enormen Einfluss auf die Menschen um mich herum haben und sogar auf meine Freundschaften. Eine positive, innere Haltung zieht Freunde an. Doch ein negativer Mensch ist schnell isoliert und alleine. Es gibt ein altes Sprichwort: ” Mit einem Tropfen Honig fängt man mehr Fliegen als mit einem Fass Essig”. Die Sehnsucht in mir blieb nach einer Unbekümmertheit, ich wollte das Leben geniessen und somit dem Leben und den Menschen positiver gegenüberstehen.

Die grösste Veränderung erlebte ich durch meine Beziehung zu Gott und als ich in der Bibel las. In Römer 12,2 las ich, und das veränderte buchstäblich mein Leben: Richtet euch nicht länger nach den Masstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet….

Viele Menschen wissen sicher nicht wie ihre negativen Gedanken und Worte ihr Leben beeinflussen. Nur ein Mensch der selber negativ ist, ist gerne mit einem negativen Menschen zusammen. Der glücklich ist oder glücklich sein möchte, findet schnell heraus, dass es überhaupt keinen Spass macht, mit einem negativ eingestellten Menschen Zeit zu verbringen.

Eine Frage: Sind sie ein Mensch, mit dem andere gerne befreundet sind?

Sind sie ein Mensch, mit dem sie selbst gerne befreundet wären?

Ich möchte jemand sein, mit dem andere Zeit verbringen und befreundet sein wollen. Ich möchte dass sie froh sind, weil sie mich kennen, mich treffen um mit mir zu plaudern. Wenn ich irgendwo bin, wo sich viele Leute treffen, möchte ich zu denen gehören, nach denen man Ausschau hält, weil man meine Ausstrahlung mag und es einfach Freude macht, mit mir zusammen zu sein. Um diese Ausstrahlung zu haben, müssen wir zuversichtliche Menschen sein.

Wenn wir für andere ein guter Freund sein wollen, müssen wir auch freundlich sein.! In der Bibel steht…wir ernten, was wir säen..Lukas 10,26-27

Wenn wir mehr Freunde haben wollen, säen wir doch diese Samen!

So lernte ich meine negativen Gedanken durch das Wort Gottes zu erneuern, und fing an, bewusst zuversichtlich zu denken und zu reden. Das wirkt sich positiv auf meine Ausstrahlung aus und wir werden der Mensch sein, mit dem andere gerne zusammen sind…jemand, den andere unbedingt zum Freund haben wollen.

JA ich wäre gerne mein Freund…meistens jedenfalls!!

eure Christine

 

 

Verstand und Liebe

Der Verstand begegnet der Liebe und sagt zu ihr:

Ich habe schon oft über dich nachgedacht, aber ohne ein befriedigendes Ergebnis. Deshalb möchte ich dich geradeheraus fragen: was ist dein Sinn? Bevor die Liebe antworten konnte, fügte der Verstand hinzu: Sag mir aber nicht, dein Sinn bestehe darin, die Menschen glücklich zu machen. Ich habe zu oft gesehen, dass du sie unglücklich gemacht hast. 

Mein Sinn besteht darin, dass die Menschen an mir wachsen und zu sich selbst finden, antwortete die Liebe. Durch mich werden sie erst zu denen, die sie sein können. Ich erwecke das Beste in ihnen und bringe es zur Entfaltung. Und ich schenke ihnen Glück.

Dass dieses Glück vergänglich ist und sich auch in Unglück verwandeln kann, darfst du mir nicht anlasten. Nichts ist von Dauer in dieser Welt. Und weder du noch ich haben die Macht, das Gesetz der Vergänglichkeit zu brechen.

Ich weiss, sagte der Verstand, allerdings verstehe ich nicht, warum die Menschen sich im allgemeinen vor dir fürchten, obwohl du ihnen angeblich so viel Gutes zu geben hast, während sie zu mir volles Vertrauen haben.

Das liegt daran, antwortete die Liebe, dass ich die Menschen ins Unbekannte führe, während du mit ihnen auf Wegen gehst, die sie gut kennen.

Aber du sagtest doch gerade, wandte der Verstand ein, dass du ihnen hilfst, zu sich selbst zu finden.

Das tue ich auch, erwiderte die Liebe, aber ihr wahres Selbst ist den meisten Menschen unbekannt und macht ihnen deshalb Angst. Und daran bist du nicht ganz unschuldig.

Wieso?

Du bringst sie dazu, Schutzmauern gegen mich aufzubauen, indem du ihnen einredest, wie gefährlich ich sei und wie gross die Schmerzen und Enttäuschungen sein können, die ich ihnen bereite. Du lehrst sie, mich zu fürchten.

Und habe ich nicht recht damit? fragte der Verstand.

Nein, du hast Unrecht. Die Menschen verletzen sich nicht an mir, sie verletzen sich gegenseitig. Sie sind nicht enttäuscht von mir, sie enttäuschen sich gegenseitig. Und die Schmerzen, die sie erleiden, stammen nicht von mir, sondern daher, dass sie mein Wesen nicht tief genug verstehen. Wie sollten sie es auch können, wenn du sie unentwegt daran hinderst, sich ganz und gar auf mich einzulassen? Denn nur so können sie mich wirklich kennen lernen – und damit sich selbst.

Dieses Gespräch hat keinen Sinn, sagte der Verstand. Wir reden aneinander vorbei.

” Weil du nicht schweigen kannst”, erwiderte die Liebe und ging davon….

Kennt Ihr das auch, liefert sich Euer Verstand auch oftmals eine Diskussion mit der Liebe??

eure Christine

manchmal zweifle ich an meinem Verstand, ein bisschen oder auch etwas mehr….je nach dem…

Heute bin ich zum Beispiel 2 Packungen Twinni umtauschen gegangen, die ich gerade gekauft hatte…weil der Supermarkt nebenan hatte auch Twinni Aktion, aber noch billiger….somit bekam ich das Geld vom ersten zurück, und konnte beim zweiten, noch ein 6- er Pack Mineralwasser mitnehmen….und mir blieb noch was über!

tja Verstand muss man schon auch haben…..

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gestresst oder ausgeglichen?

image  Sorgen. Überlastung. Stress.

kommt dir das gerade bekannt vor, beschreibt es deine jetzige Situation? Wenn es so ist, dann möchte ich dir sagen, du bist damit nicht alleine. Mit Gottes Hilfe können wir unseren Blickwinkel jedoch verändern und unser Leben in den Griff bekommen. Gott bietet uns, egal in welchen Umständen wir gerade sind, ein Leben voller Frieden und Freude an. 

Wir treffen täglich unsere Entscheidungen. Schon am frühen Morgen. Heute habe ich mich entschieden, etwas früher aufzustehen da Wohnungsputz auf meinem Plan stand. Manchen Morgen bleibe ich länger unter der Decke, vor allem wenn das Wetter schlecht ist. Ich kann entscheiden ob ich mir einen Kaffee mache oder wieder einmal einen Tee morgens trinke. Auch über meine Kleidung kann ich selber entscheiden. Ob ich mein Handy mitnehme zum spazieren gehen, oder ob ich nicht immer rund um die Uhr erreichbar sein möchte. Vieles können wir selber entscheiden, doch es gibt Dinge, die wir nicht entscheiden können…..obwohl wir sie uns sicher manchmal wünschen würden…

Konnte ich heute Morgen entscheiden, wie das Wetter wird…ob mein Nachbar freundlich zu mir ist…ob jemand mir eine Schuld zuweist, für die ich nichts konnte…

Freilich liegt nichts davon in unserem Entscheidungsbereich, wenn es so wäre, würde nur die Sonne scheinen, die Nachrichten wären voller positiven Berichten, Freunde würden anrufen, der ” versprochene” Ehemann würde endlich bei mir anklopfen ( dazu ein eigenes Kapitel, versprochen!) Friede – Freude – Eierkuchen wäre das Tagesmotto!

Auch wenn wir nicht alles im Leben beeinflussen können, liegt es an uns, wie wir die Dinge sehen. Trotz allem sind wir keine Opfer unserer Umstände. Auch wenn wir nicht entscheiden können, was um uns herum geschieht, aber die Reaktion darauf liegt in unserer Hand. Die Entscheidungen die wir jeden Tag treffen, haben einen grossen Einfluss auf unsere Lebensqualität, und das jeden Tag aufs Neue. 

ICH kann mich jeden Tag ” entscheiden” glücklich zu sein.

Horcht sich fast zu einfach an, um wahr zu sein, oder?

Ein paar Beispiele aus meinem Leben, wie ich Stress in den Griff bekam: da ich im Glauben stehe habe ich den Eindruck, es fällt mir nicht so schwer.

Wenn ich mich überfordert und gestresst fühle, greife ich zum Wort Gottes, zb.

Römer 8,37 – ich bin mehr als ein Überwinder

Matthäus 6,26 – Gott gibt mir alles, was ich brauche

Philipper 4,13 – ich vermag alles durch Christus, der mich stark macht

Anstatt das ich den Tag mit klagen beginne über Situationen, spreche ich diese biblischen Wahrheiten aus. 

Wenn meine finanzielle Situation mich ins schleudern bringt, mache ich mir einen Haushaltsplan. Ich denke darüber nach was kann ich praktisch noch tun um dem Engpass entgegen zu steuern. Nutzlose Dinge streichen ist auch ein Anfang. Ich horche mir auch Predigten über Umgang mit Finanzen an.

Bei Menschen die meinen Stresspegel ständig erhöhen heisst es zu erkennen, loslassen kann da helfen. Da nütze ich verschiedene Optionen. Weiterhin freundlich sein und ihnen gutes tun, sie ermutigen und bestärken über sich selber….( da jeder Angreifer von seinem eigenen roten Knopf ausgeht ) und vor allem bleibe ich im Gebet für diese Person, weil es heisst ja: segne deine Feinde und bete für sie. 

Was mich stresst ist mein Hunger auf Süsses!! Dem kann ich nur so entgegen steuern, dass ich mich wenigstens täglich bewege….( nur Husten ist da zu wenig an Bewegung) sondern den Blick vom Sofa wegwende und mich auf die Socken mache ( natürlich ziehe ich Schuhe über die Socken!!) und mein Rad oder die Waking Stecken hervorkrame, manchmal haben sie schon Staub angesetzt!!

 Wenn ich ganz streng zu mir bin, erlaube ich mir nur ein Stück Süsses pro Tag 🙁

wisst ihr wie schwer das ist? und wieder heisst es sich zu entscheiden….Schoki oder Eis, Torte oder Schnitten, Bonbon oder Mousse de Chocolat….

Es gibt viele Schritte die wir gehen können, im Glauben, um das Leben zu führen, das uns gut tut. Gott wird seinen Beitrag dazu leisten, aber er will auch dass wir unseren Beitrag dazu leisten. Also sind wir mutig und wagen neue Schritte, wir können ein glückliches und ausgewogenes Leben führen und die Dinge bewältigen. Die Frage ist, welche Schritte werden wir gehen? Die Entscheidung liegt bei uns.

eure Christine