Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich
(afrikanisches Sprichwort)

Die Seligkeit, sich geliebt zu fühlen, mindert jeden Schmerz
(Ugo Foscolo)

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand
(Blaise Pascal)

SaveOne - Heilung der seelischen Wunden nach einer Abtreibung

Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflußt werden
(Mahatma Gandhi)

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt
(Albert Einstein)

 

Tag Archives: Hilfe

nur weil wir das Kind nicht sehen, ist es doch da…

Eine Abtreibung ist nicht einfach eine Unterbrechung einer Schwangerschaft,

Abtreibung ist die Tötung eines Kindes.

Ich arbeite seit Jahren im Bereich SaveOne und leite auch selber Kurse nach einer Abtreibung. Und seit mittlerweile einigen Jahren bin ich auch in einem Telefondienst tätig. Da rufen Frauen und auch Männer an und fragen um eine Abtreibung. Und wir Beraterinnen versuchen helfend den Leuten zur Seite zu stehen um sie zu Ermutigen, sich für das Leben zu entscheiden.

Warum ich das Euch heute schreibe: weil mich ein Telefonat von letzter Woche und die Antwort heute darauf, sehr beschäftigen und mich immer wieder zum Weinen bringen.

Nicht mehr ganz jung, in keiner Beziehung lebend, sagte mir eine Frau sie sei schwanger. Ihre Überlegung es ist vielleicht ihre letzte Chance, ein Kind zu bekommen, horchte sich sehr gut an. Ich ging sehr motiviert in das Gespräch, horchte mir ihre für und wieder an, gab ihr einige Adressen und Telefonnummer, wo sie Hilfe und Aufklärungen bekommen könne. Mein Herz freute sich sehr als ich mit ihr sprach und zu meinen Worten: wir Frauen sind geschaffen Kinder grosszuziehen…stimmte sie mir begeistert zu.

Ich versprach ihr meine Hilfe im Gespräch, wenn sie diese braucht und ermutigte sie sehr.

Heute habe ich nachgefragt bei ihr und sie hat mir gesagt, sie treibe das Kind ab. 

Ich bin sehr betroffen, es beschäftigt mich den ganzen Tag und macht mich sehr traurig. 

Eine Abtreibung ist ein schwerwiegender Eingriff in die natürlichen Abläufe des weiblichen Organismus. Viele Frauen denken:

wenn ich Abtreibe ist alles wieder gut…

die Wahrheit ist: das Leben zu wählen hat alles wieder gut gemacht…

eure Christine

 

 

meine persöhnliche Auslegung von PSALM 23

image      Da ich gerade sehr von Schmerzen geplagt werde habe ich mir den Psalm 23 durchgelesen und ihn für mich noch einmal extra ausgelegt:

DER HERR IST MEIN HIRTE, mir fehlt nichts…

wie beruhigt es mein Herz und meine Seele, dass der Herr, der Allmächtige, der Herrscher der Welt, MEIN Hirte ist. Nein mir fehlt nichts. Ich habe alles was ich brauche und darüber hinaus noch viel mehr. Die Fülle in mir erahne ich manchmal nur…. und in Himmelsmomenten erspüre ich eine unendliche Grösse, die jede Grösse übersteigt.

ER LÄSST MICH LAGERN AUF GRÜNER RASENFLÄCHE, er führt mich zum Ruheplatz am Wasser…

in den verschiedensten Situationen lässt er mich lagern auf saftigen Grün…wunschlos, zufrieden, selig, in einer Ruhe und Sicherheit, den Pulsschlag und Atem der Welt fühlend.

ER ERQUICKT MEINE SEELE, ER LEITET MICH AUF RECHTEM WEGE seinem Name zur Ehre…

gibt es Krisen, bin ich traurig und mutlos, mache ich mir Sorgen und ist meine Seele unruhig, weiss ich trotz allem, mein Hirte ist bei mir. Wie schwach ist doch oft mein Glaube, wie unsicher lasse ich mich fühlen. Wenn alles in mir zu verzweifeln beginnt, wende ich mich Gott zu. Und er ist da – er erfüllt mein Herz mit Freude, beruhigt den Sturm in mir und zeigt mir den rechten Weg. Er gibt mir klare Weisungen und Friede und Ruhe kommen in mein Herz.

AUCH WENN ES DURCH DUNKLE SCHLUCHTEN GEHT, ICH FÜRCHTE KEIN UNHEIL, denn du bist mir nahe, dein Hirtenstab und Stecken sind mir ein Trost…

auch wenn ich Gott nicht immer spüren kann, vor allem nicht in den dunklen Schluchten – wenn Tränen meine Sicht behindern und Kummer und Sorge mein Herz beschweren, weiss ich, Gott ist da und er sieht mich. Und wenn ich ihm dann erlaube mir nahe zu kommen ist seine Hilfe sofort spürbar.

DU DECKST MIR DEN TISCH UNTER DEN AUGEN MEINER FEINDE, DU SALBST MEIN HAUPT MIT ÖL….du schenkst mir einen vollen Becher ein…

immer bist du bei mir an den schönsten Tagen und im Tal der Tränen da bist du auch.

NUR GUTES UND LIEBES WERDEN MIR ZUTEIL WERDEN, MEIN LEBEN LANG, UND ICH WERDE BLEIBEN im Hause des Herrn bis an das Ende meiner Tage…

nun wo ich verstehe was es heisst am Weinstock zu bleiben, kann ich beruhigt jeden Tag neu mit Gott beginnen. Mich ihm hingeben in der Gewissheit, dass er mich liebt, mich nie aus seinen Augen lässt, ich nie tiefer fallen kann,wie in seine Hand…das ich im Hause des Herrn bin, bis an das Ende meiner Tage. Welcher Trost und Friede ist in seinen Worten…mit ihm…bei ihm…

eure Christine

 

 

 

falsches Denken

   image     Die letzten 4 Wochen war ich sehr von Schmerzen geplagt. Meine beiden Knie machten mir grosse Probleme. Seit Jahren schlängle ich mich mit Gebet und Bewegung an einer OP vorbei, nun jedoch ist die Zeit gekommen, mich dem zu stellen. Ich – und nicht nur ich sind aber im Gebet, ein Wunder kann immer noch geschehen, dass ich 2 neue Knie von Jesus bekomme. 

Ich bin mir total bewusst das sich das für einige, bis viele von Euch, völlig…. gaga …..anhört…aber es wäre nicht das erste Gebetswunder das ich persöhnlich schon erlebt habe. Auch bei meiner Mutter habe ich es erlebt und bei Leuten für die ich, wir beten, sowieso.

Eine Bekannte schickte mir ein Video von …YouTube: von Arthrose in beiden Knien geheilt….ja wie gesagt, nicht unbedingt etwas neues und unglaubliches für mich…eher normal;-)

Nun habe ich ganz schnell einen OP Termin bekommen, wo es normalerweise einige Monate dauert, das alleine sehe ich schon als Geschenk an, das heisst aber nicht dass ich nicht im Gebet noch drann bleibe, und im Glauben fest stehe, dass Gott sein ” Ersatzteillager” aufmacht und der ..braven..Christine 2 neue Knie gibt. Zumal sie ja noch dieses Jahr den versprochenen Ehemann bekommt!! Ich lass mich überraschen ob das mit Krücken sein wird, oder ob wir uns in der Reha gemeinsam ” hatschend” begegnen werden.

Es verblüfft mich immer wieder wie Gott an mir arbeitet, wie er dabei ist, die harte Schale von mir Stück für Stück zu knacken!  Und keine Gelegenheit lässt er vergehen um mir Dinge aufzuzeigen. Jede Situation wird von ihm genützt um mir zu helfen und mich auf den rechten Weg zu bringen.

Meine Tochter sagte mir gleich wie sie den Termin gestern erfahren hatte…ich möchte die ersten 2-3 Tage bei Dir sein, damit ich sehe dass nach der OP alles in Ordnung ist.

Sie hat mich zwar gleich um 1 1/2 Jahre älter gemacht…Mama du gehst auf die 75 zu….und ich nach einer kurzen Schnappatmung, brachte gerade noch heraus: Kind ich werde ERST 74Jahre!!!

Aber gut ich will nicht nachtragend sein.

Und dann kamen meine Beruhigungen sofort für sie…alles kein Problem, ich brauche dich nicht dazu, das schaffe ich schon, mach dir doch keine Mühe…..labalabalaba…..( sie leben alle 4 im Ausland)

Lange Rede kurzer Sinn…ich habe dann doch ja gesagt, weil es für sie so wichtig ist. Ich war ja auch an meiner Mutters Seite, und ich war dankbar dafür…wie kann ich es dann meinem Kind verwehren?

Aber es hat doch ein bisschen gedauert, auf die Stimme in meinem Kopf und in meinem Herzen zu horchen, um zu verstehen. Dann kam auch sofort Freude auf in mir, dass mein Kindi bei mir ist und ich nicht alleine bin.

Und wenn schon dann – denn schon…

…..will ich NUN alles an Mitgefühl, Händchen halten, Bedauern, Kümmern und Ei Ei, was ich nur bekommen kann. Alles nur für mich!!!

Hatte ich noch NIE in 73 Jahren, das kam mir auch in den Sinn…und nun bekomme ich die ganze Ladung!

Sich verwöhnen lassen, Schmerz zuzugeben, Nähe zuzulassen, man kümmert sich….puh ist das schwer! Weil wem will man schon zur Last fallen, na und den Kindern sowieso nicht, die haben ihr eigenes Leben. Und durch Scheidung und Auswandern sowieso genug Last mitgetragen!

Aber wie soll ich mein neues Leben das kommt, mit einem Ehemann leben können, wenn ich nicht ” umsorgtwerden” zulassen und geniessen kann? Das hatte ich mich heute wirklich gefragt. Nach dem dritten Mal, wenn ich zu dem Mann sage: ich kann das schon, das habe ich immer alleine gemacht….

…denke ich mir das er sagen wird: tja meine Liebe, dann bin ich eigentlich überflüssig für dich…..und das hat mich doch erschreckt heute, als ich zu dieser Erkenntnis kam.

Somit beginne ich zu trainieren….und da ich meistens ein schnell -lerner bin, werde ich das alles noch zu einem grossen Teil gebacken bekommen, bevor er, der, welcher kommt!

Hilfe nicht annehmen ist Stolz und Hochmut und ein falsches Denken und falsches Denken ist gefährlich: es ist oft unbewusst – und es ist ansteckend.

eure Christine

Hospiz…..Teil 2

Dr. Cicely Saunders

Fortsetzung von Teil 1

        image      

Nach Abschluss des Medizinstudiums begann Cicely Saunders im St. Mary´s Hospital in Paddington Studien zur Schmerzbehandlung von unheilbar Kranken und arbeitete gleichzeitig im St. Joseph´s, einem Hospital für mittellose Sterbende in Bayswater. Dort etablierte sie einen Ansatz der Schmerzbehandlung, nach dem Schmerzmittel kontinuierlich nach Plan verabreicht wurde. Dieser Behandlungsplan war revolutionär, wurden doch vorher Schmerzmittel nur dann gegeben, wenn die Schmerzen des Patenten unerträglich geworden sind. Cicely Saunders erreichte damit sowohl die dauerhafte Reduktion der körperlichen Schmerzen als auch eine Minimierung der mit den Schmerzen verbundenen psychischen Leiden.

Nach umfangreichen Planungen und Sammlungen von  Spenden gründete sie 1967 das St. Christopher´s Hospice in London, benannt nach dem Schutzpatron der Reisenden. Das St. Christopher´s Hospice wurde nach und nach um eine Forschungsabteilung und ein Studienzentrum erweitert und gilt noch heute als Ausgangspunkt der modernen Hospizbewegung, die in den Jahren einen beispiellosen Aufschwung genommen hat. Ohne die Vision, das Engagement, die Kompetenz und die Persöhnlichkeit von Cicely Saunders wäre die Hospizbewegung – nicht nur in England, sondern international – nicht das, was sie heute ist.

Dame Cicely Saunders wurde von der englischen Königin geadelt. Sie arbeitete noch als 70 Jährige im Chefzimmer in Sydenham zwischen Büchern, Bildern, viel christlichem Zierrat  und Bergen von Papier. Und sie zitierte immer wieder David Tasma, wenn sie über St. Christophers und die Hospiz – Idee sprach: ” Ich werde ein Fenster in deinem Haus sein”.

Für sie und ihre Helfer, sagt Dame Cicely, bedeuten diese Sätze eine Verpflichtung zur bedingungslosen Offenheit im Umgang nicht nur mit den Sterbenden und den Trauernden, sondern auch miteinander; und sie bedeuten das unablässige Bemühen, bestmögliche Versorgung in den Dienst einer ganz persöhnlichen Fürsorge zu stellen.

Die Österreichische Hospizbewegung weiss sich besonders dem Ausspruch von Cicely Saunders verpflichtet:” Du bist wichtig, weil du du bist und wir werden alles für dich tun, damit du nicht nur in Frieden sterben, sondern leben kannst bis zuletzt”.

Den anderen sehen und auch sich selbst

den anderen zuhören und auch sich selbst

dem anderen geben und auch sich selbst

den anderen ernst nehmen und auch sich selbst

für den anderen sorgen und auch für sich selbst

für den anderen Zeit nehmen und auch für sich selbst

dem anderen Raum geben und auch sich selbst

den anderen lieben und auch sich selbst

von Max Feigenwinter

eure Christine

 

 

Hospiz…..Teil 1

Im Jahr 2000 habe ich meine Pizzeria auf Mallorca abgegeben. Die  Zeit dazu war gekommen, nach 30 Jahren Gastronomie.  Ausserdem ging es meiner Mutter zunehmend schlechter, sie hatte eine – bis heute, unerforschte Nervenkrankheit bekommen wobei sie immer weniger alleine Leben konnte. So entschloss ich mich auf Mallorca meine Zelte abzubrechen. Ich wartete noch den 2-ten Geburtstag meines ersten Enkelkindes ab und flog den Tag darauf mit 2 Reisetaschen nach Wien. 

Im Jahr 2002 und 2009 machte ich dann eine Ausbildung zur Sterbebegleitung in Wien. In dem Pflegeheim wo meine Mutter ihre letzten 3 Jahre verbrachte, übernahm ich nach ihrem Tode auch ehrenamtliche Betreuungen und Sitzwachen. 

Sitzwache…. nennt man das neben einem sterbenden zu sitzen, damit er nicht alleine ist auf seinem letzten Weg hier auf Erden.

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Die Begründerin der modernen Hospizbewegung starb kurz nach ihrem 87. Geburtstag in dem von ihr gegründeten St. Christopher´s Hospice in London. Die Welt verdankt ihr einen besseren Umgang mit sterbenden Menschen und ihren Angehörigen und eine wissenschaftliche fundierte Schmerztherapie.

Dr. Cicely Saunders starb am 14. Juli 2005

Cicely Saunders wurde 1918 in Barnet, Hertfordshire/ England, als ältestes von drei Kindern geboren. Nach dem Ausbruch des zweiten Weltkriegs begann sie 1944 eine Ausbildung zur Krankenschwester. Anschliessend arbeitete sie als Sozialarbeiterin in Oxford. 1947 lernte sie David Tasma kennen und verliebte sich in ihn. Aber David hatte unheilbaren Krebs und er lag im Sterben. Dieser David Tasma hatte den Holocaust im Warschauer Ghetto überlebt und er war erst 40 Jahre alt. In den letzten 2 Monaten seines Lebens besuchte ihn Cicely Saunders sooft sie konnte auf der chirurgischen Station eines grossen, lauten, voll belegten Londoner Krankenhauses.

Die beiden reden und träumen von einer Umgebung, in der David nicht nur Linderung seiner Schmerzen findet, sondern auch genug Raum und Zeit, ins reine zu kommen mit einem offenbar unerfüllten und sinnleeren Leben.  Die Idee gewann Gestalt in diesen Gesprächen und David Tasma vermachte ihrer Verwirklichung alles Geld, das er hatte: 500 Pfund. Cicely Saunders nannte ihn immer wieder den wahren Begründer von St. Christopher´s Hospice, den ” Gründungspatienten”, obwohl das Haus in Sydenham, einem stillen, bürgerlichen Vorort im Südosten Londons, erst 20 Jahre später seine Tore öffnen konnte.

Im Alter von 33 Jahren begann Cicely Saunders ein Medizinstudium, um sich – neben ihrer direkten Arbeit am Krankenbett – der Erforschung von Behandlungsmethoden zu widmen, die denjenigen helfen sollen, denen nach landläufiger ( auch medizinischer) Überzeugung nicht mehr zu helfen war. Sie begründete damit die Palliativmedizin und palliative Pflege, die – eingebunden in den hospizlichen Grundgedanken der Sorge um den “ganzen” Menschen – die Sprachlosigkeit und Handlungsohnmacht des traditionellen kurativen Medizinbetriebs aufbrechen sollte.

Teil 2 folgt…

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KURSINHALTE  meiner Ausbildung:

Idee und Ziele der Hospizbewegung

Persöhnliche Auseinandersetzung mit Leben und Sterben, Krankheit und Tod

Psychische,physische, soziale und spirituelle Bedürfnisse

Schmerz/ Schmerzlinderung, Symtomkontrolle

Kommunikation mit Sterbenden, Wahrhaftigkeit am Krankenbett

Begleitung in der Zeit der Trauer

Hilfen für die Pflege von Schwerkranken

Ethische und rechtliche Fragen

Ehrenamtliche Mitarbeit im Hospizdienst

Eure Christine

 

suche früh am morgen Gott

Ich sitze unter meiner Tockenhaube, mache mich schön für Wien und halte meine stille Zeit.
Das bedeutet zu Beten in der Bibel zu lesen und zu horchen, was Gott mir zu sagen hat.
Da ich einem Gebetsteam angehöre, bete ich für Menschen die Gebet brauchen, die in Krankheit, Sorgen, Mutlosigkeit und Ängsten feststecken, ich bete für Österreich, die Regierung und für alle Christen auf der Welt, die im Wort Gottes unterwegs sind und dafür in grossen Nöten sind. Ich bete für die Christen, die sitzen, dass sie aufstehen mögen, und den Auftrag Gottes erfüllen…wir sind berufen – rauszugehen und das Wort Gottes zu verkünden.

Im Markusevangelium 1,35 steht: Und am Morgen, als es noch sehr dunkel war, stand er auf, ging hinaus an einen einsamen Ort und betete dort.

Wir haben nicht den Auftrag bekommen uns einfach nur etwas zu wünschen, was passieren soll, dass alles so kommt, wie wir es gerne hätten.
Uns wurde vielmehr aufgetragen, Gott jeden Tag zu suchen, um ein “frisches” Wort zu erhalten. Suchen wir ihn früh am Morgen, werden wir ein passendes Wort für den Tag bekommen, das wir dann auch mit anderen Menschen teilen können.

In Sprüche 8,17 steht: Ich liebe, die mich lieben, und wer mich eifrig sucht, findet mich.

Und dann beginnt das Danken, Danke zu sagen, was Gott alles für mich getan hat…und da musste ich gerade so weinen, weil mir wieder NEU bewusst wurde, was Gott alles für mich getan hat.
Wieder spürte ich so stark, ich möchte “mehr mehr mehr” von Gott, mehr in seiner Liebe sein, mehr von ihm hören, mir mehr bewusst sein, dass ER mich immer sieht, mich im Auge hat, mich behütet, dass seine liebevollen Hände immer über mir sind
und und und….
mehr mehr mehr…

Danke zu sagen für meine Kinder, meine Familie, mein Leben, meine Gesundheit, meine Stärke in ihm, meine Kraft in ihm, mein Vertrauen in ihm, meine Zuversicht in ihm…

Das macht mich sicher, das nimmt mir jegliche Angst vor der Zukunft, nimmt mir die Angst vor dem Tod, nimmt mir die Angst vor dem Tag…was wird kommen, was wird sein, was muss ich tun, wohin soll ich gehen, was was was…
Dem, den ich vertraue der weiss es und das genügt.

Von meinem iPad gesendet