Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich
(afrikanisches Sprichwort)

Die Seligkeit, sich geliebt zu fühlen, mindert jeden Schmerz
(Ugo Foscolo)

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand
(Blaise Pascal)

SaveOne - Heilung der seelischen Wunden nach einer Abtreibung

Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflußt werden
(Mahatma Gandhi)

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt
(Albert Einstein)

 

Tag Archives: Buch

Glaube

image      Der Glaube ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht. Denn durch ihn haben die Alten Zeugnis erlangt.

Hebräer 11, 1-2

Ich stärke meinen Glauben jeden Tag neu. Letztens hörte ich eine Predigt über die Helden des Glaubens am Beispiel von Noah. Darin ging es um das Leben von Noah und was wir von ihm über den Glauben lernen können. ER ist einer der Alten, die in Hebräer 11 erwähnt werden. Wie es in dem Vers steht, geht es beim Glauben um Wirklichkeit, die man nicht sieht. Glaube bedeutet, mit dem zu rechnen, worauf wir hoffen. Und es gibt keinen besseren Zeugen für einen solchen Glauben als Noah. Er wurde 900 Jahre alt. Gott trug ihm auf, die Arche zu bauen, und er gab ihm genaue Anweisungen, wie er die Arche zu bauen hatte, wie gross sie werden und wer und was in die Arche hineingehen sollte, bevor die Flut kam.

Und dann lesen wir in der Bibel über ihn: Und Noah tat es, nach allem, was Gott ihm geboten hatte, so tat er.     1. Mose 6,2

Letztens las ich bei BAYLESS CONLEY wie er sich eventuell ein Gespräch mit Noah heute vorstellen würde:

Noah, was ist Glaube?

Das ist einfach, Glaube bedeutet Vorkehrungen zu treffen.

Wirklich, auf welcher Grundlage?

Auf der Grundlage von Gottes Wort.

Als Gott dir gesagt hat, dass du dich auf eine Flut vorbereiten sollst, hattest du da schon einmal eine Flut erlebt?

Nein, ich hatte noch nie etwas von einer Flut gehört.

Wie lange hast du an der Arche gebaut?

So an die 100 Jahre, plus/minus ein paar Tage.

Du hast 100 Jahre lang vor dich hingehämmert und der einzige Beweis, den du hattest, war Gottes Zusage? War das so?

Ja, du wolltest doch wissen was Glaube ist. Das ist Glaube. Gott sagt etwas und du tust es. Du handelst. Gott hat mir gesagt, dass ich Vorbereitungen treffen soll. Glaube heisst, auf der Grundlage von Gottes Wort Vorbereitungen zu treffen. 

Und wenn es 200 Jahre gedauert hätte?

Dann hätte ich 100 Jahre länger gebaut. Das hätte keinen Unterschied gemacht.

Jesus sagt uns: dein Part ist der Glaube. Vertrau mir, dass ich tue, was du nicht kannst.

Ich traf auch meine Vorbereitungen. Ich schloss meine Pizzeria auf Mallorca, einen Sommer bevor meine Mutter nicht mehr alleine sein konnte. Somit konnte ich in Ruhe nach Wien zurückkehren, um sie zu pflegen. Wie sie mich nicht mehr brauchte streckte ich mich nach einem Umzug aus. Als ich die Worte hörte: du gehst nach Villach….nicht mehr und nicht weniger, begann ich auch meine Vorbereitungen zu treffen. 

Glaube heisst sich vorzubereiten.

Nun bereite ich mich auf den Ehemann vor.

Nun bereite ich mich auf meine beiden Knie OP vor.

Nun bereite ich mich auf eine rasche übernatürliche Heilung vor.

Ich bereite mich auf das vor, was Gott mir verspricht.

eure Christine

 

Schluss mit Lügen

image      Ich  lese gerade das Buch, dass Ihr oben in dem Foto seht.

Schluss mit:

was denken die anderen von mir?

Schluss mit Lügen

Schluss mit falscher Selbstverleugnung

Schluss mit der Verdrängung von Wut, Traurigkeit und Angst

Schluss mit Schuldzuweisung

Schluss mit Überengagement

Schluss mit falschem Denken

Schluss mit einem fremdbestimmten Leben

 

Zwischendurch denke ich immer wieder, nun bin ich durch, nun habe ich es geschafft. Die meisten Berge sind bestiegen und ich bin wieder im Tal angekommen. Die tiefen Täler sind durchgangen. Na und die ” kleinen” Hügerln, die sind ein Klax. Aber dem ist nicht so! immer wieder kommt was Neues….wieder steht was an, also mit dem ” ausgelernt haben”!!! das ist noch lange nicht so. Wie perfekt ist der Mensch programiert, sich und den anderen etwas vorzumachen. Komisch wie alt man werden muss bevor man sich auf den nicht leichten Weg macht, das zu ändern.

Dieses Buch fragt, wie man heute Jeus folgen kann – und woher wir den nötigen Mut nehmen, das aufzugeben, was nicht zu einem Leben passt, in dem es vor allem um das Reich Gottes und um Gottes Herrschaft geht. Die Vorstellung, aufzugeben ist vielen völlig fremd. Ein Packet aufzugeben oder die Mitgliedschaft in einem Fitnesstudio, den Vertrag eines Buchglub zu beenden, das meine ich damit nicht. Aufgeben, hinschmeissen, kapitulieren – das sind keine Eigenschaften, die wir bewundern, weder bei uns noch bei anderen.

Wenn wir aufgeben, was uns oder anderen schadet, gewinnen wir damit die Freiheit, für unser Leben und unsere Beziehungen Wege zu wählen, deren Ausgangspunkt Liebe ist und die damit zu Wegen ins ” Leben” werden. 

Daran bin ich gerade eben,  mich wieder für ein neues Stück Freiheit zu entscheiden.

Wenn wir die Furcht aufgeben was andere über uns denken, wählen wir Freiheit.

Wenn wir Lügen ( Notlügen) aufgeben, wählen wir Wahrheit.

Wenn wir Schuldzuweisungen aufgeben, wählen wir Eigenverantwortung.

Wenn wir falsches Denken aufgeben, wählen wir ein Leben in der Realität.

in Epheser 4,22-25 schreibt Paulus dazu:

…ihr sollt euer altes Leben ablegen….zieht das neue Leben an…..ihr gehört zu Gott und lebt so,wie es ihm gefällt…belügt einander also nicht länger, sondern sagt die Wahrheit….

Wenn wir aus den richtigen Gründen aufgeben, verändert uns das. etwas in uns löst sich wenn wir endlich sagen: so nicht mehr, jetzt ist Schluss.

Ich glaube das ist ein grosser Schritt, wenn man beginnt diesen Schritt zu gehen. Weil wir sind so erzogen worden:

zeig niemals deine Gefühle

gib nicht an

gib keine Widerworte

sei immer freundlich

kämpfe nicht

sei immer nett

Autoritäten muss man immer gehorchen

sei stets pünktlich

Hochmut kommt vor dem Fall

Somit haben wir gelernt uns bezüglich unserer Wünsche und Bedürfnisse selber zu belügen. Wir beschneiden wichtige Teile unserer Persöhnlichkeit. Wir beschränken unsere von Gott gegebene Entscheidungsfreiheit ein und beschneiden damit unser wahres Ich, so wie Gott es siehst.

Es gibt ja viele Dinge die einem passieren. Jemand sagt etwas was einem verletzt, aber man will ja nicht zickig erscheinen. Man bekommt eine Rechnung die höher ist wie vorhergesagt. Die anderen schlagen den Film vor, den man eigentlich gar nicht sehen wollte und für den man auch nicht das Geld ausgeben wollte. Beziehungen die nicht mehr gesund sind aufrecht zu erhalten, nur weil man nicht weiss, wie man sie beenden sollte……und und….immer diese kleinen Sachen, eigentlich willst du es gar nicht, aber nein sagen ist auch so schwierig. Die Wahrheit zu sagen, muss man üben. Anfangen die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und dem anderen nicht anzulügen, anzuschummeln, Notlügen zu gebrauchen, zeigt auch von Respekt dem anderen gegenüber, der es verdient die Wahrheit zu erfahren. Daraus entsteht ein Umgang miteinander in Respekt – Ehrlich – Direkt – Klar – und das kostet Energie. 

Bei diesem Lernen dürfen wir auch ” gnädig” mit uns selber sein und uns Zeit nehmen, es einzuüben.