Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich
(afrikanisches Sprichwort)

Die Seligkeit, sich geliebt zu fühlen, mindert jeden Schmerz
(Ugo Foscolo)

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand
(Blaise Pascal)

SaveOne - Heilung der seelischen Wunden nach einer Abtreibung

Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflußt werden
(Mahatma Gandhi)

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt
(Albert Einstein)

 

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meine persöhnliche Auslegung von PSALM 23

image      Da ich gerade sehr von Schmerzen geplagt werde habe ich mir den Psalm 23 durchgelesen und ihn für mich noch einmal extra ausgelegt:

DER HERR IST MEIN HIRTE, mir fehlt nichts…

wie beruhigt es mein Herz und meine Seele, dass der Herr, der Allmächtige, der Herrscher der Welt, MEIN Hirte ist. Nein mir fehlt nichts. Ich habe alles was ich brauche und darüber hinaus noch viel mehr. Die Fülle in mir erahne ich manchmal nur…. und in Himmelsmomenten erspüre ich eine unendliche Grösse, die jede Grösse übersteigt.

ER LÄSST MICH LAGERN AUF GRÜNER RASENFLÄCHE, er führt mich zum Ruheplatz am Wasser…

in den verschiedensten Situationen lässt er mich lagern auf saftigen Grün…wunschlos, zufrieden, selig, in einer Ruhe und Sicherheit, den Pulsschlag und Atem der Welt fühlend.

ER ERQUICKT MEINE SEELE, ER LEITET MICH AUF RECHTEM WEGE seinem Name zur Ehre…

gibt es Krisen, bin ich traurig und mutlos, mache ich mir Sorgen und ist meine Seele unruhig, weiss ich trotz allem, mein Hirte ist bei mir. Wie schwach ist doch oft mein Glaube, wie unsicher lasse ich mich fühlen. Wenn alles in mir zu verzweifeln beginnt, wende ich mich Gott zu. Und er ist da – er erfüllt mein Herz mit Freude, beruhigt den Sturm in mir und zeigt mir den rechten Weg. Er gibt mir klare Weisungen und Friede und Ruhe kommen in mein Herz.

AUCH WENN ES DURCH DUNKLE SCHLUCHTEN GEHT, ICH FÜRCHTE KEIN UNHEIL, denn du bist mir nahe, dein Hirtenstab und Stecken sind mir ein Trost…

auch wenn ich Gott nicht immer spüren kann, vor allem nicht in den dunklen Schluchten – wenn Tränen meine Sicht behindern und Kummer und Sorge mein Herz beschweren, weiss ich, Gott ist da und er sieht mich. Und wenn ich ihm dann erlaube mir nahe zu kommen ist seine Hilfe sofort spürbar.

DU DECKST MIR DEN TISCH UNTER DEN AUGEN MEINER FEINDE, DU SALBST MEIN HAUPT MIT ÖL….du schenkst mir einen vollen Becher ein…

immer bist du bei mir an den schönsten Tagen und im Tal der Tränen da bist du auch.

NUR GUTES UND LIEBES WERDEN MIR ZUTEIL WERDEN, MEIN LEBEN LANG, UND ICH WERDE BLEIBEN im Hause des Herrn bis an das Ende meiner Tage…

nun wo ich verstehe was es heisst am Weinstock zu bleiben, kann ich beruhigt jeden Tag neu mit Gott beginnen. Mich ihm hingeben in der Gewissheit, dass er mich liebt, mich nie aus seinen Augen lässt, ich nie tiefer fallen kann,wie in seine Hand…das ich im Hause des Herrn bin, bis an das Ende meiner Tage. Welcher Trost und Friede ist in seinen Worten…mit ihm…bei ihm…

eure Christine

 

 

 

ein Überwinder sein

Es tut einfach gut mit Menschen zu sprechen. Man steht zwar immer in den eigenen paar Schuhen, aber einen Zuhörer zu finden, ein offenes Ohr, Zeit die einem geschenkt wird, ist etwas wunderbares.
Ein Überwinder ist: Siegessicher zu sein – bevor man das Problem überhaupt schon erkennt.

Zur Zeit habe ich drei Freunde um mich, die alle an Krebs erkrankt sind. Zwei davon sind wiedergeborene Christen, einer glaubt an nichts.

Wie unterschiedlich sind unsere Gespräche. Eine Sache ist bei allen dreien gleich..
Gedanken über die Zukunft, Schmerzen und Angst, und die Frage, wieso ich??
Bei der Freundin kommt alles zusammen, Krebs und Scheidung, verlassen geworden von der Gesundheit und von dem Ehemann. Die Verletztheit, ausgetauscht zu sein, zu erkennen man erfüllt nicht mehr die Kriterien des Partners nach so vielen Jahren…vier Kinder, die sich auch alle unterschiedlich orientieren, an der neuen Situation. Da ist momentan das Gefühl, das Leben kaut sie gerade ordentlich durch, um sie danach wieder auszuspucken.
Da sie ihr Leben Jesus Christus gegeben hat, haltet sie sich ganz eng an “sein” Wort, wie es auch in 1 Mose 15,26 steht. Und in der Bibel stehen viele zusagen an uns, die wir daran glauben.
einige Beispiele:
Psalm 92, 14-16
Psalm 107, 19-20
Römer 8,11
und und und….UND sie besteht auf ihrer Heilung, nimmt sie in Anspruch und steht fest auf Gottes Wort. Sie hat eine Ausbildung begonnen, gibt ihren Kindern die Freiheit, ohne Vorwürfe, sich auf die eine oder die andere Seite zu schlagen, wie man so schön sagt…und gibt ihren Kummer, die Sorgen und die Umstände dem, der sie lösen kann!!

Der andere Freund, ein junger Christ…neu im Glauben, ein Babychrist wie wir immer sagen. Beginnt erst seinen Vater und Gott kennen zu lernen, ihn zu Glauben und zu Vertrauen.
Diese Zeit nennen wir mit einem Augenzwinkern die “Flascherl Zeit”. Da gibt es meistens keine grossen Brocken zu verdauen, sondern nur Milchbrei. Mehr vertragen wir Menschen am Anfang nicht. Langsam nimmt uns unser Gott und Jesus bei der Hand, meistens trägt er uns, damit wir uns nicht gleich wieder irgendwo anstossen 🙂 und so beginnen wir zu wachsen und zu vertrauen.

Als er mir erzählte der Krebs sei wiedergekommen und habe sich auch noch an einer zweiten Stelle eingenistet, war ich sehr betroffen.
Und was sagt er mir auf meine Frage wie er damit umgeht…wir haben den grössten Gott und den gnädigsten. Er habe sein Leben in Jesus Christus Hand gelegt, er vertraut ihm absolut und darauf baut er.

ich wünsche mir für uns alle:
der Zweifel im Kampf ist ausgestanden – das Vertrauen und die Sicherheit in Gottes Wort ist gewachsen