Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich
(afrikanisches Sprichwort)

Die Seligkeit, sich geliebt zu fühlen, mindert jeden Schmerz
(Ugo Foscolo)

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand
(Blaise Pascal)

SaveOne - Heilung der seelischen Wunden nach einer Abtreibung

Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflußt werden
(Mahatma Gandhi)

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt
(Albert Einstein)

 

Tag Archives: Angst

Zuwanderer und ICH…miteinander lernen

TEIL 1

Psalm 103,5

…der mit Gutem sättigt dein Alter, deine Jugend erneuert sich wie die des Adlers.

Ein Versprechen Gottes das ich nur bestätigen kann. Darum hatte ich auch ein Gebet nach oben geschickt um eine neue Aufgabe, die meine Tage ausfüllt…neben dem, was ich sonst noch so tue 😜.

Und eines wissen wir Christen ganz genau…sei vorsichtig mit dem was du aussprichst und dir wünscht! Es könnte in Erfüllung gehen!!

Und es dauerte auch nicht lange da kam die Gebetserhörung. Bei mir in der Strasse sind 2 Häuser mit Zuwanderer, vorwiegend junge Männer aber auch Familien. Und 3-en darf ich nun bei Deutsch behilflich sein, manchmal sind es auch 4- wenn der ganz junge Mann rechtzeitig aus dem Bett kommt!! Und es macht mir sehr viel Freude. Als Mutter von 3 Söhnen habe ich kein Problem damit, und alle sind fleissig dabei und versuchen sich zu übertrumpfen mit ihrem Wissen. Wie kleine Kinder! Um auch den ruhigeren ans Wort kommen zu lassen habe ich nun mit einer Strichliste begonnen für die Vorlauten, bei 5 Strichen bekommen sie eine Strafaufgabe von mir…Staubsaugen oder die Küche putzen…und sie zerkugeln sich, wenn einer wieder einen Punkt mehr hat. So ist auch Spass bei der Sache.

Und ganz fleissig schreiben sie ihre Hausübungen, die sie von mir bekommen! Und nach 1 1/2 Std raucht uns allen 4-en der Kopf und jeder will nur raus an die Luft.

Einen kleinen Einblick zu bekommen in ihre Situation hat mein Herz sehr bewegt. Alle haben Mütter zu Hause, Familie und Freunde zurückgelassen. Meine Kinder leben alle in einem anderen Land und ich sehe sie oft nur 1 Mal im Jahr und ich weiss was mich das zwischendurch an Tränen kostet. 

Untergebracht sind sie gut, einige kennen da andere Unterkunftgeber. Jedoch 4 Leute in einem Zimmer, einen kleinen Kasten für jeden. Sie haben mir ihre Probleme erzählt: keine Ruhe und Stille, keine Intimsphäre, die verschiedenen Gerüche auch vom Kochen, unterschiedliche Schlafgewohnheiten, Fenster auf beim Schlafen, oder zu, Heizung an oder nicht…

…als ich das erste Mal den Raum betreten habe war es schon etwas gewöhnungsbedürftig für mich. Obwohl meine allererste Wohnung war auch nur 1 Zimmer mit einem kleinen Schlauch von einer Küche. Das WC war am Gang zu teilen mit anderen Parteien, kein Badezimmer natürlich vor 55 Jahren! Und das mit 2 Erwachsenen und 2 kleinen Kindern.

Trotzdem leben diese jungen Männer gut zusammen, ohne Streit und Gewalt, was man ja so oft hört von anderen Häusern.

Sie alle gehen in Deutschkurse, 2 haben sich schon für die Deutschprüfung angemeldet und ich werde speziell mit ihnen darauf hinarbeiten. Ich kenne jetzt nur ein bisschen Hintergrund von diesen vieren, jeder hat mir seinen Arbeitswunsch gesagt, wenn sie die Arbeitserlaubnis bekommen. 

So viele Schicksale, unterschiedliche Träume, wie wir alle halt!

Nun habe ich mich schon zum Integrations Büro durch telefoniert und bekomme Unterlagen gratis um effektiv arbeiten zu können. Ich mache viel mit “Sprache” damit sie die richtige Satzbildung lernen.

Man ist nie zu Alt um was Neues zu machen. Ich hatte ja auch ein Rumänisches Mädchen fast 2 jahre, die nun mit gutem Erfolg in die Mittelschule wechselt.

Gott gibt mir die Freude und die Gesundheit dazu und ich liebe mein Leben!!

eure Christine

 

 

 

 

 

 

 

 

meine OP…wenn GOTT Regie führt…

“Schmerzen”…im Jänner und Februar hatte ich insgesammt 4 Schmerzschübe im Unterbauch, die so 10-12 Stunden anhielten.

Nach einem Blutbild und einer Computertomographie wurde ein Loch im Dickdarm festgestellt, das aber leicht bedeckt war und den Ärzten nicht so grosse Sorgen machte.

Am 30.3. hatte ich den Termin zur Aufnahme im Krankenhaus da am 31.3. die zweite Knie OP stattfinden sollte. 

Am OP Tag sass ich vorbereitet bis 11h Vormittag im Bett und wartete auf meine OP…ein Notfall ist eingetreten Frau Faiella, wurde mir dann mitgeteilt, wir schaffen es leider heute nicht mehr. Gehen sie nach Hause und kommen sie am Sonntag um 14h wieder, dann verspreche ich ihnen sie sind am Montag die Erste!

Nach Hause, welche Freude mein eigenes Bett…Hurra. Am Samstag Gottesdienst in meiner ” Life Church Villach” mich ausgiebig bewegt und getanzt im Lobpreis, das Knie nochmal so richtig durchgeschüttelt!

Und welch ein Zufall !! nach genau 4 Wochen und 2 Tagen begannen am Sonntag aus heiterem Himmel ( wie man so schön sagt) die Schmerzschübe wieder. Na bumm, dachte ich, auch nicht schlecht..aber dann bin ich wenigstens am richtige Ort im Krankenhaus!

In der Klinik angekommen, kam ich sofort von der Orthopädischen in die Chirurgie, wieder CT und Blutbild, Schmerzinfussion und nur Supperl um den nächsten Tag der Knie OP nicht mit vollem Bauch entgegen zu gehen.

Abends kam die Chirurgin und meinte: passt schon mit dem Darm soweit.

Montag das selbe Spiel von vorne. Hinten offen Nachthemd schon an, Wurschtigkeitstablette schon unter der Zunge…alles eh schon egal…wartend im Bett. Na wer sagts denn, der Arzt kommt und sagt: wir operieren nicht das Knie, wir operieren den Darm 😳😳

Wie hatte der Chefarzt bei der Morgenvisite doch genau geschaut, es gefiel ihm gar nicht was er da auf der CD sah…perforierter Dickdarm, krasse Gefahr eines Durchbruches. Dazu dann die Info vom Chef: hätten wir das Knie am Freitag operiert, wäre kein Notfall dazwischen gekommen, hätten wir das Knie offen gehabt, wäre höchstwahrscheinlich ein Dramdurchbruch gewesen und es wäre ziemlich schlecht ausgegangen!

So viele ” wäre”

Und da sah ich die Hand Gottes, wie alles geführt und geleitet war.

Dann ging doch alles relativ flott, 2 Tage Schonkost, Infussionen, immer unter Kontrolle, und ab in den OP.

ich habe die ganze Zeit gebetet und als ich schon im OP war zeigte Gott mir ein Bild…

ich liege im Bett und rund um das Bett standen Engel, die sich an den Händen gehalten haben, und ihre Flügelspitzen haben sich auch eng aneinander gelegt. Zwei geschlossene Kreise, es gab kein durchkommen…

und in dem Moment legte mir der Arzt die Maske aufs Gesicht und sagte, fest einatmen…

Gott hat noch einiges mit mir vor…weil sonst hätte er mich geholt. So sehe ich das und darüber freue ich mich doch sehr.

….und schwuppdiwupp gehts mir wieder gut und bin schon wieder am Weg nach Salzburg zu einer Schulung. Zu dem Thema Abtreibung, wo ich auch meine Erfahrungen mit Frauen erzähle. Ich leite Kurse ….Heilung nach Abtreibung…

Ja ich habe noch Aufgaben hier auf Erden und das macht mich so dankbar und glücklich.

eure Christine

 

nur weil wir das Kind nicht sehen, ist es doch da…

Eine Abtreibung ist nicht einfach eine Unterbrechung einer Schwangerschaft,

Abtreibung ist die Tötung eines Kindes.

Ich arbeite seit Jahren im Bereich SaveOne und leite auch selber Kurse nach einer Abtreibung. Und seit mittlerweile einigen Jahren bin ich auch in einem Telefondienst tätig. Da rufen Frauen und auch Männer an und fragen um eine Abtreibung. Und wir Beraterinnen versuchen helfend den Leuten zur Seite zu stehen um sie zu Ermutigen, sich für das Leben zu entscheiden.

Warum ich das Euch heute schreibe: weil mich ein Telefonat von letzter Woche und die Antwort heute darauf, sehr beschäftigen und mich immer wieder zum Weinen bringen.

Nicht mehr ganz jung, in keiner Beziehung lebend, sagte mir eine Frau sie sei schwanger. Ihre Überlegung es ist vielleicht ihre letzte Chance, ein Kind zu bekommen, horchte sich sehr gut an. Ich ging sehr motiviert in das Gespräch, horchte mir ihre für und wieder an, gab ihr einige Adressen und Telefonnummer, wo sie Hilfe und Aufklärungen bekommen könne. Mein Herz freute sich sehr als ich mit ihr sprach und zu meinen Worten: wir Frauen sind geschaffen Kinder grosszuziehen…stimmte sie mir begeistert zu.

Ich versprach ihr meine Hilfe im Gespräch, wenn sie diese braucht und ermutigte sie sehr.

Heute habe ich nachgefragt bei ihr und sie hat mir gesagt, sie treibe das Kind ab. 

Ich bin sehr betroffen, es beschäftigt mich den ganzen Tag und macht mich sehr traurig. 

Eine Abtreibung ist ein schwerwiegender Eingriff in die natürlichen Abläufe des weiblichen Organismus. Viele Frauen denken:

wenn ich Abtreibe ist alles wieder gut…

die Wahrheit ist: das Leben zu wählen hat alles wieder gut gemacht…

eure Christine

 

 

Verstand und Liebe

Der Verstand begegnet der Liebe und sagt zu ihr:

Ich habe schon oft über dich nachgedacht, aber ohne ein befriedigendes Ergebnis. Deshalb möchte ich dich geradeheraus fragen: was ist dein Sinn? Bevor die Liebe antworten konnte, fügte der Verstand hinzu: Sag mir aber nicht, dein Sinn bestehe darin, die Menschen glücklich zu machen. Ich habe zu oft gesehen, dass du sie unglücklich gemacht hast. 

Mein Sinn besteht darin, dass die Menschen an mir wachsen und zu sich selbst finden, antwortete die Liebe. Durch mich werden sie erst zu denen, die sie sein können. Ich erwecke das Beste in ihnen und bringe es zur Entfaltung. Und ich schenke ihnen Glück.

Dass dieses Glück vergänglich ist und sich auch in Unglück verwandeln kann, darfst du mir nicht anlasten. Nichts ist von Dauer in dieser Welt. Und weder du noch ich haben die Macht, das Gesetz der Vergänglichkeit zu brechen.

Ich weiss, sagte der Verstand, allerdings verstehe ich nicht, warum die Menschen sich im allgemeinen vor dir fürchten, obwohl du ihnen angeblich so viel Gutes zu geben hast, während sie zu mir volles Vertrauen haben.

Das liegt daran, antwortete die Liebe, dass ich die Menschen ins Unbekannte führe, während du mit ihnen auf Wegen gehst, die sie gut kennen.

Aber du sagtest doch gerade, wandte der Verstand ein, dass du ihnen hilfst, zu sich selbst zu finden.

Das tue ich auch, erwiderte die Liebe, aber ihr wahres Selbst ist den meisten Menschen unbekannt und macht ihnen deshalb Angst. Und daran bist du nicht ganz unschuldig.

Wieso?

Du bringst sie dazu, Schutzmauern gegen mich aufzubauen, indem du ihnen einredest, wie gefährlich ich sei und wie gross die Schmerzen und Enttäuschungen sein können, die ich ihnen bereite. Du lehrst sie, mich zu fürchten.

Und habe ich nicht recht damit? fragte der Verstand.

Nein, du hast Unrecht. Die Menschen verletzen sich nicht an mir, sie verletzen sich gegenseitig. Sie sind nicht enttäuscht von mir, sie enttäuschen sich gegenseitig. Und die Schmerzen, die sie erleiden, stammen nicht von mir, sondern daher, dass sie mein Wesen nicht tief genug verstehen. Wie sollten sie es auch können, wenn du sie unentwegt daran hinderst, sich ganz und gar auf mich einzulassen? Denn nur so können sie mich wirklich kennen lernen – und damit sich selbst.

Dieses Gespräch hat keinen Sinn, sagte der Verstand. Wir reden aneinander vorbei.

” Weil du nicht schweigen kannst”, erwiderte die Liebe und ging davon….

Kennt Ihr das auch, liefert sich Euer Verstand auch oftmals eine Diskussion mit der Liebe??

eure Christine

manchmal zweifle ich an meinem Verstand, ein bisschen oder auch etwas mehr….je nach dem…

Heute bin ich zum Beispiel 2 Packungen Twinni umtauschen gegangen, die ich gerade gekauft hatte…weil der Supermarkt nebenan hatte auch Twinni Aktion, aber noch billiger….somit bekam ich das Geld vom ersten zurück, und konnte beim zweiten, noch ein 6- er Pack Mineralwasser mitnehmen….und mir blieb noch was über!

tja Verstand muss man schon auch haben…..

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wenn ich nur EIN ungeborenes Baby retten könnte….

image  Wie einige von Euch schon wissen, setzte ich mich sehr für das Leben ein. Ich bin selbst betroffene, da ich im Krieg geboren wurde und meine Mutter einige Male versucht hatte, mich abzutreiben. Dann wurde ich selber zur Täterin, etwas was ich nie dachte, dass ich einmal in eine ” scheinbar” ausweglose Situation kommen würde, so etwas zu tun. Aber niemand weiss wozu er fähig ist, wenn er nicht in den Schuhen des anderen steckt. Beurteilen…Verurteilen…ist da keine Option!

Alle 5 Minuten wird in Deutschland ein Kind abgetrieben. Die ungefähre Zahl in Österreich 30-35000 Kinder pro Jahr.

“Jeder Mensch verdient Respekt aufgrund seines Menschseins.”

“Niemals kann das Leben eines Menschen weniger oder mehr menschlich werden.”

Ich leite nun seit Jahren selber Kurse. Persöhnlich und auch über Skype. 

Save One bietet Frauen und Männern, die die Last und Nachwirkungen einer Abtreibung in ihrem Leben tragen, einen effektiven Heilungsprozess. Die Abtreibung ist ein schwerwiegender Eingriff in die natürlichen Abläufe des weiblichen Organismus.

Es sind viele traurigen Geschichten die einem erzählt werden. Körperliche und seelische Schmerzen, unverständnis darüber, dass man zu einer Abtreibung fähig war, das Gefühl eines grossen Verlustes und viele Tränen. Einige Frauen durfte ich schon durch den Schmerz durchbegleiten, und nicht immer geht es Spurlos an mir vorbei. Ich bin auch bei einer Hotline aktiv, zwei mal einen halben Tag in der Woche. Diese Anrufe sind auch oftmals eine grosse Herausforderung. Angerufen wird für eine Adresse zu einer Abtreibung. Dann versuche ich mit Feingefühl mit der Person in ein Gespräch zu kommen, den Hintergrund der Verzweiflung zu erfragen und manchmal gelingt es im Gespräch, das der – die Person sich noch bereit erklärt, eine Gesprächsberatung in Anspruch zu nehmen. Ich finde es ist eine grosse Verantwort aber ich fühle mich dazu bereit.

Falls DU Fragen dazu hast, ich bin jederzeit da, sie zu beantworten…wende Dich an mich, ich nehme mir jede Zeit.

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eure Christine

Ermutigung

Gestern hörte ich eine Predigt über “Ermutigung”…ermutige jeden Tag jemanden, lasse dich auch ermutigen.. da stieg in mir die Frage auf: wer ermutigt eigentlich mich?

Wenn du nähmlich glaubt, dass dir deine Beziehung zu Jesus alle Schwierigkeiten aus den Weg räumt, sodass du mit einer Leichtigkeit alle Probleme wegbeten oder wegglauben kannst, dann wirst du rasch erkennen, so einfach ist das nicht. Jeus nachzufolgen erfordert ein völlig neues Leben, Denken und Handeln. Wie völlig unterschiedlich ist das Reich des Lichts vom Reich der Finsternis!

Immer wieder begegnen einem Menschen die besser entmutigen können wie ermutigen. Preis den Herrn, sie kommen nicht alle auf einmal!!

Wichtig ist auch die Erkenntnis dass der Feind nicht nur ausserhalb von dir ist, sondern du wirst entdecken, dass dein alter Mensch der grösste Feind ist, den du hast. Da finde ich Trost im Psalm 32,8 …ich will dich lehren und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst, ich will dich mit meinen Augen leiten… Gott hat mir die Gabe der Ermutigung gegeben. Ich liebe es : Menschen in ihrem Handeln und Tun zu ermutigen, ihnen zur Seite zu stehen. Davon kann ich nicht genug bekommen. Doch wie auch gestern bei der Predigt hinterfrage ich dann meine Beweggründe. Sagt man nicht auch: vergelte gutes mit gutem? Hole Dir Deine Ermutigung von Gott und nicht von den Menschen, war dann der Abschluss der Predigt. Aber wo bleibe ich dabei? Mein Bekenntnis ist: Zeiten der Versuchung und Anfechtung sind nichts Ungewöhnliches, sondern gehören zum Alltag eines Christen. Ich erkenne, dass diese Zeiten dazu gedacht sind, mich und meinen Glauben zu stärken. Also bleibe ich in der Gewissheit, dass Gott ” mein Ermutiger” ist, immer wieder, jeden Tag neu. Jesus ist mir in solchen Zeiten besonders nahe. Das Wort Gottes gibt mir klare Anweisungen. …somit ermutige ich weiter und lasse MICH ermutigen von dem grössten….von meinen mich liebenden Vater im Himmel..

Gerade eben brauchte ich wieder eine grosse Portion Ermutigung aus meinem Glauben. Wenn Verletzungen über dich hereinbrechen, wie ein Erdbeben, vor allem von einen am nächsten stehenden Menschen, dann hilft es mir nicht, zu Menschen zu gehen, sondern ich kann nur meinem Glauben folgen, und mich darauf einlassen und dem vertrauen, was Gottes Wort dazu sagt.

Joyce Meyer sagt dazu:
Befreien Sie Ihre Feinde

Wenn ihr verfolgt werdet, weil ihr zu Christus gehört, dann verflucht eure Verfolger nicht, sondern erbittet den Segen Gottes für sie.
Römer 12,14 (NLB)
Wir wissen alle, dass es richtig ist, anderen für Verletzungen, die sie uns in der Vergangenheit zugefügt haben, zu vergeben, auch wenn es schwerfällt. Aber nur wenige gehen den nächsten Schritt, zu dem Gott sie auffordert.

Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass unsere Aufgabe nur darin besteht, uns zu entscheiden zu vergeben. Jesus hat auch gesagt: „Betet für das Glück derer, die euch verfluchen. Betet für die, die euch verletzen“ (Lukas 6,28; NLB). Auch in Römer 12,14 heißt es, wir sollen um Gottes Segen für diejenigen bitten, die uns wegen unseres Glaubens verfolgen.

Wir sollen unsere Feinde segnen. Gott will, dass wir Menschen gnädig sind, die es nicht verdient haben. Warum? Wenn wir vergeben, gibt das Gott die Möglichkeit, uns zu heilen. Aber der Person, die uns verletzt hat, nützt es nicht viel. Doch sobald wir sie segnen, bitten wir Gott, die Wahrheit in ihr Leben zu bringen, damit sie Buße tun und die wahre Freiheit Gottes erleben können. Vergebung befreit Sie selbst. Ihre Feinde zu segnen befreit sie.

Gebet: Gott, danke, dass du mir hilfst zu vergeben. Aber ich will nicht dabei stehen bleiben. Ich bitte dich, die zu segnen, die mich verletzt haben. Bring Heilung in ihr Leben, wie du auch Heilung in mein Leben gebracht hast, damit sie deine Güte erfahren und in deiner Liebe leben können.

© 2016, Joyce Meyer e.V. Hamburg. Impressum

www.joyce-meyer.de Tägliche Andacht abbestellen

Jugend und Alter

Manchmal fühle ich mich noch immer so als wäre ich ein kleines Mädchen, das darüber staunt, was diese Welt alles zu bieten hat.

Wenn die Kindheit einen Geschmack hat, dann den von rosafarbenen Bazooka Kaugummi. Alles schien so gross, so gewaltig und ich hatte so

viele Träume, Wünsche und Vorstellungen.  Jedoch die Kindheit ist oftmals der gefährlichste Ort von allen, und kaum jemand verlässt ihn ohne Narben.

Hi und da entdecke ich noch immer kleine Kammern der Trauer in meinem Herzen – wo ich gute und auch schlechte Erinnerung meiner Kindheit aufbewahre.

Aber das Leben schreitet voran, beständig, und ich geniesse das Gefühl von Entwicklung und Erfahrung.  Man muss verstehen dass die Vergangenheit die Zukunft zwar färben konnte, aber sie bestimmt sie nicht. Die Jahre vergehen leise, flüsternd und auf Zehenspitzen, und erschrecken uns im vorbeigehen im Spiegel.

Ich werde eines Tages sterben, aber immer jung bleiben, nicht die Zeit macht uns alt, sondern die Erinnerung an unsere Jugend.

ein Überwinder sein

Es tut einfach gut mit Menschen zu sprechen. Man steht zwar immer in den eigenen paar Schuhen, aber einen Zuhörer zu finden, ein offenes Ohr, Zeit die einem geschenkt wird, ist etwas wunderbares.
Ein Überwinder ist: Siegessicher zu sein – bevor man das Problem überhaupt schon erkennt.

Zur Zeit habe ich drei Freunde um mich, die alle an Krebs erkrankt sind. Zwei davon sind wiedergeborene Christen, einer glaubt an nichts.

Wie unterschiedlich sind unsere Gespräche. Eine Sache ist bei allen dreien gleich..
Gedanken über die Zukunft, Schmerzen und Angst, und die Frage, wieso ich??
Bei der Freundin kommt alles zusammen, Krebs und Scheidung, verlassen geworden von der Gesundheit und von dem Ehemann. Die Verletztheit, ausgetauscht zu sein, zu erkennen man erfüllt nicht mehr die Kriterien des Partners nach so vielen Jahren…vier Kinder, die sich auch alle unterschiedlich orientieren, an der neuen Situation. Da ist momentan das Gefühl, das Leben kaut sie gerade ordentlich durch, um sie danach wieder auszuspucken.
Da sie ihr Leben Jesus Christus gegeben hat, haltet sie sich ganz eng an “sein” Wort, wie es auch in 1 Mose 15,26 steht. Und in der Bibel stehen viele zusagen an uns, die wir daran glauben.
einige Beispiele:
Psalm 92, 14-16
Psalm 107, 19-20
Römer 8,11
und und und….UND sie besteht auf ihrer Heilung, nimmt sie in Anspruch und steht fest auf Gottes Wort. Sie hat eine Ausbildung begonnen, gibt ihren Kindern die Freiheit, ohne Vorwürfe, sich auf die eine oder die andere Seite zu schlagen, wie man so schön sagt…und gibt ihren Kummer, die Sorgen und die Umstände dem, der sie lösen kann!!

Der andere Freund, ein junger Christ…neu im Glauben, ein Babychrist wie wir immer sagen. Beginnt erst seinen Vater und Gott kennen zu lernen, ihn zu Glauben und zu Vertrauen.
Diese Zeit nennen wir mit einem Augenzwinkern die “Flascherl Zeit”. Da gibt es meistens keine grossen Brocken zu verdauen, sondern nur Milchbrei. Mehr vertragen wir Menschen am Anfang nicht. Langsam nimmt uns unser Gott und Jesus bei der Hand, meistens trägt er uns, damit wir uns nicht gleich wieder irgendwo anstossen 🙂 und so beginnen wir zu wachsen und zu vertrauen.

Als er mir erzählte der Krebs sei wiedergekommen und habe sich auch noch an einer zweiten Stelle eingenistet, war ich sehr betroffen.
Und was sagt er mir auf meine Frage wie er damit umgeht…wir haben den grössten Gott und den gnädigsten. Er habe sein Leben in Jesus Christus Hand gelegt, er vertraut ihm absolut und darauf baut er.

ich wünsche mir für uns alle:
der Zweifel im Kampf ist ausgestanden – das Vertrauen und die Sicherheit in Gottes Wort ist gewachsen