Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich
(afrikanisches Sprichwort)

Die Seligkeit, sich geliebt zu fühlen, mindert jeden Schmerz
(Ugo Foscolo)

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand
(Blaise Pascal)

SaveOne - Heilung der seelischen Wunden nach einer Abtreibung

Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflußt werden
(Mahatma Gandhi)

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt
(Albert Einstein)

 

Category Archives: mein Glaube

www.lifechurch.at/ villach

BEI UNS ist immer etwas los!!!!

LIFE CHURCH Villach – Kirche mitten im Leben

Ich bin in dieser Life Church zu Hause. Wir sind eine moderne Freikirche für ALLE Generationen mit lebendigem Glauben und mitten im Leben. 

Die Grundlage unseres Glauben ist die Hl. Schrift, Jesus Christus steht für uns im Zentrum aller Dinge.

Da meine Kinder alle im Ausland leben bin ich sehr dankbar, für die “erweiterte” Familie die ich hier gefunden habe. Eine lebendige Gemeinschaft, jung und alt, alte Hasen und neue Christen, eine spannendes miteinander einfach. 

Tja einfach – was ist schon einfach, natürlich ist es nicht immer einfach wenn so viele Persöhnlichkeiten zusammen sind. Aber mitunter auch aufregend…kurzweilig…lernend…neues erfahrend…

…sich einfach auch ” schleifen” lassen!!!

Hast Du schon mal beobachtet, an einem steinigen Strand oder Bachlauf, wie ” rund” der Kiesel geschliffen ist!!

Ein Stein alleine dem bleiben seine Ecken und Kanten erhalten…woran soll er sich auch reiben?

Es tut weh, du schreist schon mal laut, würdest lieber flüchten…aber geschliffen zu werden wie ein wertvoller Diamant lässt uns besonders werden.

Und Langeweile kennen wir nicht…

..besondere Gastsprecher kommen immer wieder

..alle 2 Jahre treffen wir Frauen uns aus 14 Life Church um gemeinsame Zeit zu geniessen

und als Zuckerl jedes Jahr gemeinsame Freizeit!!!

Keine Zeit zum alt werden, keine Zeit für Langeweile, nix mit ” ich werde nicht mehr gebraucht”… zu tun gibt es immer etwas. Aber auch mal nur zu sitzen – zu geniessen – zuzuhorchen – die Jugend zu bewundern…auch das gehört dazu!

Ich liebe mein zu Hause und ich bin ein absolutes 

“Life Church Kind ❤️”

eure Christine

meine OP…wenn GOTT Regie führt…

“Schmerzen”…im Jänner und Februar hatte ich insgesammt 4 Schmerzschübe im Unterbauch, die so 10-12 Stunden anhielten.

Nach einem Blutbild und einer Computertomographie wurde ein Loch im Dickdarm festgestellt, das aber leicht bedeckt war und den Ärzten nicht so grosse Sorgen machte.

Am 30.3. hatte ich den Termin zur Aufnahme im Krankenhaus da am 31.3. die zweite Knie OP stattfinden sollte. 

Am OP Tag sass ich vorbereitet bis 11h Vormittag im Bett und wartete auf meine OP…ein Notfall ist eingetreten Frau Faiella, wurde mir dann mitgeteilt, wir schaffen es leider heute nicht mehr. Gehen sie nach Hause und kommen sie am Sonntag um 14h wieder, dann verspreche ich ihnen sie sind am Montag die Erste!

Nach Hause, welche Freude mein eigenes Bett…Hurra. Am Samstag Gottesdienst in meiner ” Life Church Villach” mich ausgiebig bewegt und getanzt im Lobpreis, das Knie nochmal so richtig durchgeschüttelt!

Und welch ein Zufall !! nach genau 4 Wochen und 2 Tagen begannen am Sonntag aus heiterem Himmel ( wie man so schön sagt) die Schmerzschübe wieder. Na bumm, dachte ich, auch nicht schlecht..aber dann bin ich wenigstens am richtige Ort im Krankenhaus!

In der Klinik angekommen, kam ich sofort von der Orthopädischen in die Chirurgie, wieder CT und Blutbild, Schmerzinfussion und nur Supperl um den nächsten Tag der Knie OP nicht mit vollem Bauch entgegen zu gehen.

Abends kam die Chirurgin und meinte: passt schon mit dem Darm soweit.

Montag das selbe Spiel von vorne. Hinten offen Nachthemd schon an, Wurschtigkeitstablette schon unter der Zunge…alles eh schon egal…wartend im Bett. Na wer sagts denn, der Arzt kommt und sagt: wir operieren nicht das Knie, wir operieren den Darm 😳😳

Wie hatte der Chefarzt bei der Morgenvisite doch genau geschaut, es gefiel ihm gar nicht was er da auf der CD sah…perforierter Dickdarm, krasse Gefahr eines Durchbruches. Dazu dann die Info vom Chef: hätten wir das Knie am Freitag operiert, wäre kein Notfall dazwischen gekommen, hätten wir das Knie offen gehabt, wäre höchstwahrscheinlich ein Dramdurchbruch gewesen und es wäre ziemlich schlecht ausgegangen!

So viele ” wäre”

Und da sah ich die Hand Gottes, wie alles geführt und geleitet war.

Dann ging doch alles relativ flott, 2 Tage Schonkost, Infussionen, immer unter Kontrolle, und ab in den OP.

ich habe die ganze Zeit gebetet und als ich schon im OP war zeigte Gott mir ein Bild…

ich liege im Bett und rund um das Bett standen Engel, die sich an den Händen gehalten haben, und ihre Flügelspitzen haben sich auch eng aneinander gelegt. Zwei geschlossene Kreise, es gab kein durchkommen…

und in dem Moment legte mir der Arzt die Maske aufs Gesicht und sagte, fest einatmen…

Gott hat noch einiges mit mir vor…weil sonst hätte er mich geholt. So sehe ich das und darüber freue ich mich doch sehr.

….und schwuppdiwupp gehts mir wieder gut und bin schon wieder am Weg nach Salzburg zu einer Schulung. Zu dem Thema Abtreibung, wo ich auch meine Erfahrungen mit Frauen erzähle. Ich leite Kurse ….Heilung nach Abtreibung…

Ja ich habe noch Aufgaben hier auf Erden und das macht mich so dankbar und glücklich.

eure Christine

 

meine persöhnliche Auslegung von PSALM 23

image      Da ich gerade sehr von Schmerzen geplagt werde habe ich mir den Psalm 23 durchgelesen und ihn für mich noch einmal extra ausgelegt:

DER HERR IST MEIN HIRTE, mir fehlt nichts…

wie beruhigt es mein Herz und meine Seele, dass der Herr, der Allmächtige, der Herrscher der Welt, MEIN Hirte ist. Nein mir fehlt nichts. Ich habe alles was ich brauche und darüber hinaus noch viel mehr. Die Fülle in mir erahne ich manchmal nur…. und in Himmelsmomenten erspüre ich eine unendliche Grösse, die jede Grösse übersteigt.

ER LÄSST MICH LAGERN AUF GRÜNER RASENFLÄCHE, er führt mich zum Ruheplatz am Wasser…

in den verschiedensten Situationen lässt er mich lagern auf saftigen Grün…wunschlos, zufrieden, selig, in einer Ruhe und Sicherheit, den Pulsschlag und Atem der Welt fühlend.

ER ERQUICKT MEINE SEELE, ER LEITET MICH AUF RECHTEM WEGE seinem Name zur Ehre…

gibt es Krisen, bin ich traurig und mutlos, mache ich mir Sorgen und ist meine Seele unruhig, weiss ich trotz allem, mein Hirte ist bei mir. Wie schwach ist doch oft mein Glaube, wie unsicher lasse ich mich fühlen. Wenn alles in mir zu verzweifeln beginnt, wende ich mich Gott zu. Und er ist da – er erfüllt mein Herz mit Freude, beruhigt den Sturm in mir und zeigt mir den rechten Weg. Er gibt mir klare Weisungen und Friede und Ruhe kommen in mein Herz.

AUCH WENN ES DURCH DUNKLE SCHLUCHTEN GEHT, ICH FÜRCHTE KEIN UNHEIL, denn du bist mir nahe, dein Hirtenstab und Stecken sind mir ein Trost…

auch wenn ich Gott nicht immer spüren kann, vor allem nicht in den dunklen Schluchten – wenn Tränen meine Sicht behindern und Kummer und Sorge mein Herz beschweren, weiss ich, Gott ist da und er sieht mich. Und wenn ich ihm dann erlaube mir nahe zu kommen ist seine Hilfe sofort spürbar.

DU DECKST MIR DEN TISCH UNTER DEN AUGEN MEINER FEINDE, DU SALBST MEIN HAUPT MIT ÖL….du schenkst mir einen vollen Becher ein…

immer bist du bei mir an den schönsten Tagen und im Tal der Tränen da bist du auch.

NUR GUTES UND LIEBES WERDEN MIR ZUTEIL WERDEN, MEIN LEBEN LANG, UND ICH WERDE BLEIBEN im Hause des Herrn bis an das Ende meiner Tage…

nun wo ich verstehe was es heisst am Weinstock zu bleiben, kann ich beruhigt jeden Tag neu mit Gott beginnen. Mich ihm hingeben in der Gewissheit, dass er mich liebt, mich nie aus seinen Augen lässt, ich nie tiefer fallen kann,wie in seine Hand…das ich im Hause des Herrn bin, bis an das Ende meiner Tage. Welcher Trost und Friede ist in seinen Worten…mit ihm…bei ihm…

eure Christine

 

 

 

Glaube

image      Der Glaube ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht. Denn durch ihn haben die Alten Zeugnis erlangt.

Hebräer 11, 1-2

Ich stärke meinen Glauben jeden Tag neu. Letztens hörte ich eine Predigt über die Helden des Glaubens am Beispiel von Noah. Darin ging es um das Leben von Noah und was wir von ihm über den Glauben lernen können. ER ist einer der Alten, die in Hebräer 11 erwähnt werden. Wie es in dem Vers steht, geht es beim Glauben um Wirklichkeit, die man nicht sieht. Glaube bedeutet, mit dem zu rechnen, worauf wir hoffen. Und es gibt keinen besseren Zeugen für einen solchen Glauben als Noah. Er wurde 900 Jahre alt. Gott trug ihm auf, die Arche zu bauen, und er gab ihm genaue Anweisungen, wie er die Arche zu bauen hatte, wie gross sie werden und wer und was in die Arche hineingehen sollte, bevor die Flut kam.

Und dann lesen wir in der Bibel über ihn: Und Noah tat es, nach allem, was Gott ihm geboten hatte, so tat er.     1. Mose 6,2

Letztens las ich bei BAYLESS CONLEY wie er sich eventuell ein Gespräch mit Noah heute vorstellen würde:

Noah, was ist Glaube?

Das ist einfach, Glaube bedeutet Vorkehrungen zu treffen.

Wirklich, auf welcher Grundlage?

Auf der Grundlage von Gottes Wort.

Als Gott dir gesagt hat, dass du dich auf eine Flut vorbereiten sollst, hattest du da schon einmal eine Flut erlebt?

Nein, ich hatte noch nie etwas von einer Flut gehört.

Wie lange hast du an der Arche gebaut?

So an die 100 Jahre, plus/minus ein paar Tage.

Du hast 100 Jahre lang vor dich hingehämmert und der einzige Beweis, den du hattest, war Gottes Zusage? War das so?

Ja, du wolltest doch wissen was Glaube ist. Das ist Glaube. Gott sagt etwas und du tust es. Du handelst. Gott hat mir gesagt, dass ich Vorbereitungen treffen soll. Glaube heisst, auf der Grundlage von Gottes Wort Vorbereitungen zu treffen. 

Und wenn es 200 Jahre gedauert hätte?

Dann hätte ich 100 Jahre länger gebaut. Das hätte keinen Unterschied gemacht.

Jesus sagt uns: dein Part ist der Glaube. Vertrau mir, dass ich tue, was du nicht kannst.

Ich traf auch meine Vorbereitungen. Ich schloss meine Pizzeria auf Mallorca, einen Sommer bevor meine Mutter nicht mehr alleine sein konnte. Somit konnte ich in Ruhe nach Wien zurückkehren, um sie zu pflegen. Wie sie mich nicht mehr brauchte streckte ich mich nach einem Umzug aus. Als ich die Worte hörte: du gehst nach Villach….nicht mehr und nicht weniger, begann ich auch meine Vorbereitungen zu treffen. 

Glaube heisst sich vorzubereiten.

Nun bereite ich mich auf den Ehemann vor.

Nun bereite ich mich auf meine beiden Knie OP vor.

Nun bereite ich mich auf eine rasche übernatürliche Heilung vor.

Ich bereite mich auf das vor, was Gott mir verspricht.

eure Christine

 

Super Heldin auf Gottes Art

image   Ich hatte immer davon geträumt eine Superheldin zu sein. In vielen kleinen Dingen des Alltag. Ich träumte davon eine gute Tochter zu sein, aber man war selten ( oder überhaupt?) zufrieden mit mir. Ich wollte so gerne geliebt werden, eine geliebte Superheldin eben. Auch das erfüllte sich nicht in der Kindheit. Fliegen zu können, das war auch ein Superheldinnen Traum von mir, abheben, Arme ausbreiten und hoch hinauf in die Lüfte, alles zurücklassen und nur höher und höher. Viele Jahrzehnte als Erwachsene hatte ich dann diesen Traum, immer wieder, ich konnte fliegen!! Und wenn ich nur eine bessere Superheldin gewesen wäre, hätte ich das alles, das Unmögliche bestimmt auch erreicht. Vielleicht wenn ich die Armbänder von “Wonder Woman” gehabt hätte…vielleicht dann?!

Irgendwann verliefen die Träume eine Superheldin zu sein im Sand, wie bei allen kleinen Mädchen. Trotzdem gab es viele Tage an denen ich das Gefühl hatte, eine Superheldin sein zu müssen, um heil durchs Leben zu kommen! Alles kam anders als ich es mir vorgestellt hatte. Erwartungen mussten erfüllt werden, jeder will etwas von einem. Vier Kinder hatten ihre Bedürfnisse, der Haushalt durfte auch nicht zu kurz kommen, die eigenen Eltern forderten auch Zeit ein. Der eine musste zum Sport gebracht werden, der andere wieder abgeholt. Das eigene Restaurant kostete auch Stunden der mitarbeit, des planen und vorausdenken. Rechnungen wollten bezahlt werden, die Freundin sollte man auch schon lange wieder einmal anrufen, die Schule brauchte wieder Bastelpapier und für den Ausflug musste auch noch etwas vorbereitet werden. Und einen Ehemann gab es natürlich auch noch, der sich zu Wort meldete. Obwohl ich trotz Ehe IMMER allein Erziehende war.

Das Geheimnis ist aber: man muss keine Superheldin sein. Leben – einfach aus der übernatürlichen Kraftquelle die Gott uns schenkt.

In Sprüche 31,10 wird eine Frau beschrieben, die wusste, wie man aus der übernatürlichen Kraftquelle lebt. ( vielleicht lest ihr es euch durch)

Sie war eine herausragende Ehefrau und Mutter, die hart arbeitete, sich um die Versorgung der Familie kümmerte, früh am Morgen aufstand. Unternehmerin war, sich tadellos kleidete, den Armen und Notleidenden half und die weise, freundlich und stark war und ein würdevolles Auftreten hatte. Ja, diese Frau wird in der Bibel erwähnt, und zwar lange bevor wir Handys, Computer und Geschirrmaschienen hatten. Das zeigt uns: wir können alles im Leben schaffen, ohne einen Nervenzusammenbruch bekommen zu müssen. 

Ich verstehe, das einige von uns, wenn wir das in der Bibel lesen, sich leicht bis mittelschwer überfordert fühlen. Diese Frau zeigt uns, was wir selber alles nicht schaffen und deshalb motiviert uns diese Geschichte nicht unbedingt. Aber diese Frau ist keine Superheldin und auch keine Wonder Woman, sondern eine Person die hier den Standart für jede Christin setzt. Denn inmitten ihres Alltags entdeckte sie den Faktor Gott.

Und so empfinde ich es auch…ich muss kein Übermensch sein, sondern ich nütze die Kraft des Heiligen Geistes. Durch seine Stärke, Weisheit und Ausdauer bewältige ich alle meine Aufgaben. Und genauso hatte Gott sich das vorgestellt.

Freilich sind die Aufgaben heute mit meinem Alter von anderer Art. Aber täglich brauche ich seine Unterstützung um den Tag zu bewältigen, ohne Superkräfte zu haben. Geht es dabei um Verletzungen von Menschen – um das alleine sein – um meine Enkelkinder nicht aufwachsen zu sehen und meine Erfahrungen bei ihnen einbringen zu können – meine Gesundheit – und vieles mehr. Der Heilige Geist ist der Helfer, den Jesus uns versprochen hat und von dem er gesagt hat, dass er immer bei uns sein wird. Er befähigt uns durch seine übernatürliche Kraft, unser Leben meistern zu können. Ich habe erfahren in meinem Leben, das mir das alles zur verfügung steht, von dem ich immer geträumt habe. Aber ich behalte eines im Blick: diese Fülle immer tiefer zu ergreifen ist eine ” Lebensaufgabe”! Und vieles kann sich auch noch verändern, meistens dann, wenn wir es am wenigsten erwarten.

Ganz gleich wo ich gerade stehe, woher ich komme oder was mein langes Leben mir schon gezeigt und gelernt hat – Gott hat alles für mich schon vorbereitet, damit ich die Welt beeinflussen und verändern kann.

eure Christine

erkenne wer du bist…..Epheser 4,26

Zürnet und sündigt dabei nicht, die Sonne gehe nicht unter über euren Zorn – und gebt dem Teufel keinen Raum.

Es gibt zwei Wege….nicht drei und vier, oder sich dazwischen durchschlängeln zu versuchen. Du gehst mit Gott oder ohne Gott!  Das ist eine Entscheidung, eine Lebensentscheidung, die alles verändert. Und da wir ständig Angriffen in der Welt ausgesetzt sind ist es auch eine …tägliche…Entscheidung, immer wieder. Will ich dem Wort Jesus nachfolgen, wie es in seinem Buch steht oder suche ich die  ” vermeintlich” bequemere Seite. 

Nicht immer einfach, nicht immer leicht. Aber das sind wichtige Entscheidungen nie.

Mir passierte genau das die Tage und aus dieser Situation als Sieger mit Gottes Wort herauszugehen, war sehr anstrengend.

Eine mir sehr nahe stehende Person griff mich Verbal und Finanziell sehr stark an, weit unter der Gürtellinie…ich fand keine Worte in meiner Sprachlosigkeit, in der ich mich befand. Ich wollte auch keine Worte finden, die nur zu mehr Verletzungen und Kränkungen führen würden. So hielt ich still und tat das was ich am besten kann….ich betete, bat um geistige Führung, weinte und schluckte.

Zu Ostern bekam ich eine Erkenntnis über sein Wort in : Johannes 8,32

…und ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen…

Ein Absatz den ich schon zig Mal gelesen habe, aber diesesmal ging es direkt ins Herz und ich verstand, was damit gemeint war. Wie lauft das Leben ab, wie geht man mit schlimmen Situationen um, von denen niemand verschont wird?

Voller Sorgen und Verletzungen, – oder Ausgeglichen?

Aber eines ist mir bewusst: ich bin nicht alleine in meiner Situation. Mit Gottes Hilfe kann ich meinen Blickwinkel verändern und mein Leben in den Griff bekommen. Unabhängig von meinen äusseren Umständen bietet Gott mir ein Leben voller Frieden und Freude an.

Die Entscheidungen die wir täglich treffen, haben einen grossen Einfluss auf unsere – meine Lebensqualität. Und ich bin mir bewusst dass ich Schritte gehen kann, um meine Sichtweise zu verändern und anders auf meine Umstände zu reagieren. 

Auch wenn wir nicht alles im Leben beeinflussen können, liegt es an uns, wie wir die Dinge sehen.

Eure Christine

 

Pfingsten – Kraft empfangen

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Das Wort Pfingsten steht nicht im Urtext, sondern es heisst: Es war der Tag der Pentekoste, d.h. der fünfzigste Tag nach dem Passafest. Daraus wurde der Name” Pfingsten”. An diesem Tage feierten die Juden ihr Erntedankfest. 

Pfingsten hat kein festes Datum wie Weihnachten. Denn Pfingsten feiert man immer genau 50 Tage nach Ostern, und Ostern variiert vom Datum her ja auch.

Jesus wurde gekreuzigt ( Karfreitag) und stand nach 3 Tagen wieder auf, wie er es vorhergesagt hatte. Er zeigte sich seinen Jüngern und gebot ihnen Jerusalem nicht zu verlassen, sondern auf die von ihm ( Jesus) verkündigte Verheissung des Vaters zu “warten”…

Beachtet einmal etwas genauer das Wort “warten”…auch wir sollen warten, warten das sich das Wort Gottes erfüllt, warten auf seine Führung, warten auf Gottes Plan in unserem Leben, warten im Glauben…

< Glaube ist der sehende Blick einer sehenden Seele auf einen rettenden Gott >

“Denn” so sagte er, Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet in wenigen Tagen im Heiligen Geist getauft werden.

Apostelgeschichte 1,5

Mit grosser Erfurcht spricht Jesus auch hier von seinem Vater und bezeugt: was dieser verheissen hat, geht in Erfüllung. So bleiben auch wir im Vertrauen und Glauben und warten auf die Verheissungen Gottes.

10 Tage später, nachdem Jesus zum zweiten Mal diese Erde verlassen hat, geschah dann das Pfingstwunder.

“Plötzlich war aus dem Himmel ein Brausen zu hören wie von einem daherfahrenden gewaltigen Wesen und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Sie sahen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten, und er liess sich auf JEDEN einzelnen von ihnen nieder. Und sie wurden alle mit Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Zungen, Sprachen, zu sprechen, wie der Geist es ihnen gab.”

Apostelgeschichte 2,1-4

..da wäre ich so gerne dabei gewesen, das muss echt krass gewesen sein!

Der Heilige Geist ist unsere innere Verbindung zu Gott…MEINE Nabelschnur auf jeden Fall!

Die Frucht aber, die der Heilige Geist in uns wirkt, ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Güte, Rechtschaffenheit, Treue, Freundlichkeit, Selbstbeherrschung.

Galater 5,22

So lasst uns in der Liebe Gottes miteinander leben und uns vom Heiligen Geist führen lassen.

Eure Christine

 

 

 

Monatslosung März

” Jesus Christus spricht:

Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt.

Bleibt in meiner Liebe”!                   Johannes 15,9

Jesus sagt uns:” bleibt in meiner Liebe”

BLEIBT : Wir sind schon in der Liebe des Vaters. Wir können sie uns niemals verdienen….weder durch gut sein, durch Bibel lesen oder durch viel und anhaltendes Gebet noch durch gute Werke.

Wir sind schon unendlich geliebt – egal was wir tun.

IN MEINER: Eben jetzt ist eine Zeit wo sich viele Menschen für andere engagieren, zum Beispiel für die vielen Flüchtlinge. Wir merken es gar nicht wieviele Helfer an den Anlaufstellen ihr bestes geben, oft bis zur Erschöpfung helfen. Seelisch und auch Körperlich bis an ihr Limit gehen. Nach so viel mühevoller Arbeit weicht bei manchem die Nächstenliebe der Kraftlosigkeit, es wird alles zu schwer für sie. Dann schwindet schon auch manchmal die Liebe für den nächsten und Gleichgültigkeit macht sich breit. Die eigene, unser Potential an Liebe reicht einfach nicht aus. 

Uns bleibt da nur, aus Gottes Liebe zu leben und aus dieser heraus Kraft zu schöpfen. Diese Liebe wird immer mehr, je mehr ich davon verschenke und verbrauche. Bleibt in SEINER Liebe.

LIEBE: Leider heisst Christ sein nicht immer automatisch in der Liebe zu leben. Leider ist es nicht immer die Liebe, wofür Christen bekannt sind. Deshalb wollen wir , ich, viel liebevoller werden. Jedoch gibt es auch noch andere Seiten der Liebe. Jeder Konfrontation aus dem Wege zu gehen, alles gut finden, es lieber so stehen zu lassen als sich dem Gespräch zu stellen. Jesus ermahnt uns in seinem Wort…gehe liebevoll mit Ermahnungen um, aber korregiere wo es notwendig ist. Dann wird doch lieber der Mantel des -” passt schon- “darüber gelegt. Die Wahrheit kann sehr schmerzhaft sein, wer will sie schon über sich hören?

Aber wirkliche Liebe stellt sich der Wahrheit und den unangenehmen Dingen – und das aber in Liebe.

Ich tue mir schwer, gut als Christ zu leben. Ich werde es nie schaffen. Aber Gott in mir kann es schaffen.

Ermutigung

Gestern hörte ich eine Predigt über “Ermutigung”…ermutige jeden Tag jemanden, lasse dich auch ermutigen.. da stieg in mir die Frage auf: wer ermutigt eigentlich mich?

Wenn du nähmlich glaubt, dass dir deine Beziehung zu Jesus alle Schwierigkeiten aus den Weg räumt, sodass du mit einer Leichtigkeit alle Probleme wegbeten oder wegglauben kannst, dann wirst du rasch erkennen, so einfach ist das nicht. Jeus nachzufolgen erfordert ein völlig neues Leben, Denken und Handeln. Wie völlig unterschiedlich ist das Reich des Lichts vom Reich der Finsternis!

Immer wieder begegnen einem Menschen die besser entmutigen können wie ermutigen. Preis den Herrn, sie kommen nicht alle auf einmal!!

Wichtig ist auch die Erkenntnis dass der Feind nicht nur ausserhalb von dir ist, sondern du wirst entdecken, dass dein alter Mensch der grösste Feind ist, den du hast. Da finde ich Trost im Psalm 32,8 …ich will dich lehren und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst, ich will dich mit meinen Augen leiten… Gott hat mir die Gabe der Ermutigung gegeben. Ich liebe es : Menschen in ihrem Handeln und Tun zu ermutigen, ihnen zur Seite zu stehen. Davon kann ich nicht genug bekommen. Doch wie auch gestern bei der Predigt hinterfrage ich dann meine Beweggründe. Sagt man nicht auch: vergelte gutes mit gutem? Hole Dir Deine Ermutigung von Gott und nicht von den Menschen, war dann der Abschluss der Predigt. Aber wo bleibe ich dabei? Mein Bekenntnis ist: Zeiten der Versuchung und Anfechtung sind nichts Ungewöhnliches, sondern gehören zum Alltag eines Christen. Ich erkenne, dass diese Zeiten dazu gedacht sind, mich und meinen Glauben zu stärken. Also bleibe ich in der Gewissheit, dass Gott ” mein Ermutiger” ist, immer wieder, jeden Tag neu. Jesus ist mir in solchen Zeiten besonders nahe. Das Wort Gottes gibt mir klare Anweisungen. …somit ermutige ich weiter und lasse MICH ermutigen von dem grössten….von meinen mich liebenden Vater im Himmel..

Gerade eben brauchte ich wieder eine grosse Portion Ermutigung aus meinem Glauben. Wenn Verletzungen über dich hereinbrechen, wie ein Erdbeben, vor allem von einen am nächsten stehenden Menschen, dann hilft es mir nicht, zu Menschen zu gehen, sondern ich kann nur meinem Glauben folgen, und mich darauf einlassen und dem vertrauen, was Gottes Wort dazu sagt.

Joyce Meyer sagt dazu:
Befreien Sie Ihre Feinde

Wenn ihr verfolgt werdet, weil ihr zu Christus gehört, dann verflucht eure Verfolger nicht, sondern erbittet den Segen Gottes für sie.
Römer 12,14 (NLB)
Wir wissen alle, dass es richtig ist, anderen für Verletzungen, die sie uns in der Vergangenheit zugefügt haben, zu vergeben, auch wenn es schwerfällt. Aber nur wenige gehen den nächsten Schritt, zu dem Gott sie auffordert.

Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass unsere Aufgabe nur darin besteht, uns zu entscheiden zu vergeben. Jesus hat auch gesagt: „Betet für das Glück derer, die euch verfluchen. Betet für die, die euch verletzen“ (Lukas 6,28; NLB). Auch in Römer 12,14 heißt es, wir sollen um Gottes Segen für diejenigen bitten, die uns wegen unseres Glaubens verfolgen.

Wir sollen unsere Feinde segnen. Gott will, dass wir Menschen gnädig sind, die es nicht verdient haben. Warum? Wenn wir vergeben, gibt das Gott die Möglichkeit, uns zu heilen. Aber der Person, die uns verletzt hat, nützt es nicht viel. Doch sobald wir sie segnen, bitten wir Gott, die Wahrheit in ihr Leben zu bringen, damit sie Buße tun und die wahre Freiheit Gottes erleben können. Vergebung befreit Sie selbst. Ihre Feinde zu segnen befreit sie.

Gebet: Gott, danke, dass du mir hilfst zu vergeben. Aber ich will nicht dabei stehen bleiben. Ich bitte dich, die zu segnen, die mich verletzt haben. Bring Heilung in ihr Leben, wie du auch Heilung in mein Leben gebracht hast, damit sie deine Güte erfahren und in deiner Liebe leben können.

© 2016, Joyce Meyer e.V. Hamburg. Impressum

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übermässige Selbstanalyse

In dem Buch: ….Du darfst du selbst sein…. von Joyce Meyer, geschenkt bekommen von meiner Tochter Karin 2009 zum Valentinstag, lese ich gerade:

Verdammnis zerstört Vertrauen

und da steht in Römer 8,1  —–also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind….

da stelle ich mir nun doch die Frage:

bin ich nun in Jesus

oder bin ich es nicht

habe ich mich vor 12 Jahren dazu entschieden

oder habe ich das nicht

und plötzlich schiesst es durch meine Gedanken, setze an die Stelle, wo du dich immer selber Verdammst, das Wort Gottes, dass er über dich ausspricht..

huch ganz was neues…na bitte..konnte dir das nicht schon früher einfallen..

Das Wort “verdammen” bedeutet: jemanden etwas entgegenhalten, – beschuldigen, – gegen jemanden urteilen, – schuldig sprechen, – bestrafen, verdammen.

und damit bin ich gut dabei, mich mit solchen Dingen zu beschäftigen, ausschlieslich bei mir selber.

Sollten wir als Christen, im Licht von Römer 8,1 betrachtet, mit solchen Dingen beschäftigt sein – besonders, wenn sie gegen uns selbst gerichtet sind???

Und das ist mir gerade ziemlich heftig aufgestossen, dass ich damit zu einem Ende kommen muss!!!

Übermässige Selbstanalyse…sowas gibt es, ich weiss es genau, ich lebe meistens ganz intensiv darin,

bringt nichts, ändert an der Situation nichts, macht es nicht einfacher, das Leben ist und wird ziemlich kompliziert dadurch!

und noch etwas kam in meine Gedanken…setzt du in deiner Verdammnis nicht zu oft das Wörtchen ICH an erste Stelle

ICH bin, ich habe, ich sollte, ich müsste, ich wollte, ich ich ich ….

ich mache dem Teufel wirklich alle Türen weit auf, damit er immer noch etwas dazu sagen kann…ja ja du hast..du hast..du hast..ERINNERE dich nur immer wieder gut daran!!

Nun werde ich den Schwierigkeiten in meinem Leben mit Gebet, Umkehr und dem Glauben an Gottes Wort über mich neu begegnen, und somit seine Wahrheit vor mein ICH stellen.