Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich
(afrikanisches Sprichwort)

Die Seligkeit, sich geliebt zu fühlen, mindert jeden Schmerz
(Ugo Foscolo)

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand
(Blaise Pascal)

SaveOne - Heilung der seelischen Wunden nach einer Abtreibung

Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflußt werden
(Mahatma Gandhi)

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt
(Albert Einstein)

 

Category Archives: Gedanken

Gott sprach es werde Licht, und das Haar richtete sich danach…

Gerade bin ich über die Worte gestolpert: Es ist nicht eure Sache, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater nach seinem Ratschluss festgesetzt hat. 

Apostelgeschichte 1,7

Und in meinem Gebetstagebuch steht heute: Harre des Herrn, der wird dir helfen. 

Sprüche 20,22

Na das passt ja wieder einmal sehr perfekt…ich hatte nähmlich gerade wieder einmal Gott daran erinnert, dass ich das Prophetische Wort im Dezember 2015 bekommen habe von ihm, durch eine Frau…Christine du bekommst einen Ehemann!! 

Ja aber wo ist der denn??

Ist der schon mit dem Rolator unterwegs, weil er so lange braucht?

Oder hat die Verzögerung etwas mit Inkontinenz zu tun?

HERR, wenn das noch lange dauert, fliesst unsere Pension dann nur mehr durch die Pampers!!!

Die Überschrift trifft bei mir noch nicht zu, aber…..😳

Und ich würde aber so gerne mit ihm noch Reisen, Tanzen und Singen und einfach fröhlich sein…und dabei nicht immer an die TV Werbung denken: ich singe – ich tanze – ich habe Blasenschwäche, na und….!!

..nein so soll es nicht sein. Also musste ich meinen Vater im Himmel mal wieder an sein Versprechen erinnern ( das darf man, falls jemand daran zweifelt) nicht das er es vergessen hätte…aber ein bisschen lästig sein zwischendurch, da hat Gott nichts dagegen.

Wenn man schon so lange alleine lebt wie ich, braucht man auch Mut um zuzugeben, dass man sich schon alleine fühlt. Man kann sich ja sowieso alles schön reden, wie stark man ist, man schafft alles alleine, hat man doch bisher auch alles gemeistert, usw. – aber ehrlich, wer möchte das wirklich so gerne?

Dieser Spruch hilft mir auch nicht unbedingt weiter…aber nur ER weiss die Zeit und bis dahin werde ich mich daran halt noch festhalten und ” wachsam” sein…das ich nichts übersehe!!

Ich hätte gerne eine Abkürzung, aber warum ist auch das Wort ” Abkürzung” so ein laaanges Wort??

eure Christine

 

 

 

lege alles ab..

dieses Bild hat mein Enkelsohn Emiliano mit 9 Jahre gemalt..

 

…eine Geschichte, die ich heute im Bibelstudium gelesen habe…

Mein Vater und meine Mutter haben zu ihrer Hochzeit eine alte Kommode von den Eltern meines Vaters bekommen. Die Kommode hatte Jahrzehnte im Hühnerstall gestanden. Meine Großmutter dachte, meine Eltern könnten sie in ihrer gemeinsamen Wohnung brauchen. Die Kommode war bedeckt mit Staub von Jahren, mit Hühnerkot und Federn von Generationen von Hühnern. Meine Großmutter hat versucht sie zu säubern, aber es war unmöglich, und so hat sie einfach alles unter einem hässlich olivgrünen Anstrich verdeckt.

Während meiner ganzen Kindheit stand diese grässliche, olivgrüne Kommode oben im Flur unseres Hauses.

Meine Mutter hat schließlich beschlossen, die erbsengrüne Farbe muss weg. Sie brachte die Kommode zu Freunden, die eine Lackiererei hatten.

Meine Mutter brachte sie eines Morgens hin, und gleich am nächsten Tag rief Herr C. an, sie solle vorbei kommen um sie abzuholen. Sie konnte nicht glauben, dass er ein derart beschädigtes Möbelstück so schnell aufgearbeitet hatte, und fragte ihn, wie er das in nur 24 Stunden fertiggebracht hatte.

Herr C. erklärte, er habe herausgefunden, dass die Kommode zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges hergestellt wurde, und somit ein unbezahlbares Erbstück sei. Er sagte, solche Möbelstücke seien für George Washington gemacht worden! Er weigerte sich, dieses kostbare Stück anzutasten. Es sei Tausende Dollar Wert.

Mutter bestand darauf, dass Herr C. diese historische Kommode restaurieren sollte. Er benötigte Monate, um dieses Möbelstück in seinen ursprünglichen Zustand zu bringen. Als er den Schmutz beseitigt hatte, begann er zu polieren, lackieren, und restaurierte so lange, bis die Kommode ihre eigentliche Schönheit wiederhatte.

Du bist diese Kommode – du wurdest in der Absicht erschaffen, dass man dich schätzt und dass man gut für dich sorgt. Aber stattdessen hast du dich entschieden, in dem Hühnerstall des Lebens zu leben. Das hat dich bedeckt mit Schichten von Hühnerkot, Federn und Schmutz von Jahrzehnten. Und dann hat irgendein gut meinender Guru dir einen grässlichen Anstrich verpasst. Gott sehnt sich danach, das alles bei dir zu entfernen, und dich sorgfältig und liebevoll in die natürliche Schönheit, die Er geschaffen hat, zu verwandeln. Willst du Ihm das erlauben? Du bist erschaffen in Seinem Bild, um Teil Seiner Strategie dieses Abschnittes der Geschichte zu sein.

warum auch immer ist mir diese Geschichte so ins Herz gegangen und hat mich zum Weinen gebracht…ich spürte tief in mir das reine besondere Kind, wie Gott mich geplant hatte…und das was danach geschah…

Und meine unbeschreibliche Dankbarkeit das Gott alles aus mir genommen hat, was böse war und schmerzen machte und mich heute mit seiner Liebe füllt und ich immer mehr und mehr erkennen und erleben darf, die Christine zu sein, die Gott ursprünglich geplant hat.

eure Christ-ine

2016 spiegeln – 2017 mit Freude erwarten

Das Jahr 2016 war eigentlich…obwohl das Wort “eigentlich” eine Einschränkung ist…NICHT besonders gut. Es begann schon im Februar mit sehr bösen  Worten an mich, die sich dann im April noch steigerten, wobei ich anfangs schon dachte, es wäre keine Steigerung mehr möglich. Jedoch bei Menschen ist vieles möglich. Der Mensch kann nicht in Frieden leben, wenn es dem anderen nicht gefällt.

In der Bibel in Sprüche 11,9 steht: die Frevler richten mit ihrem Mund ihren Nächsten zugrunde….

Es hat mich viele Tränen gekostet und fassungslos stand ich vor so viel Wut und Zorn. 

Aber nach Regen kommt Sonne, sagt man, und 2 Wochen auf der wunderbaren Insel Mallorca bei meiner Familie, haben vieles wieder gut gemacht. 

Auch die Prophetische Aussage die ich im Dezember 2015 bekam…ein Ehemann ist auf dem Weg zu mir, lies mich wieder den Kopf heben und nach vorne schauen. Aber alles schauen brachte nicht viel bis gar nichts, ob im Zug zum Flughafen, oder im Flugzeug selber, nichts war in Sicht! Auf der Insel selber beim spazieren gehen, einige Male hatte ich die Sonnenbrille kurz abgenommen…vergebliche Mühe 😉

Und dann ging es rapide in die andere Richtung, Schmerzen im Knie, den ganzen Sommer über, dann den OP Termin Ende August, und bis heute laboriere ich noch damit herum. Und das andere Knie ist ziemlich beleidigt, da die ganze Aufmerksamkeit dem operierten Knie gilt…Halloooo ich bin auch noch da…eine schmerzhafte Art sich bemerkbar zu machen! Nun steht somit bald die zweite OP an.

Na das Jahr 2017 beginnt ja schon super!!

ABER 2016 war ein GUTES Jahr!

Ich bin gesund und lebe, bin glücklich und ausgeglichen und habe einen tiefen inneren Frieden, der alle Umstände übersteigt. Ich habe Kinder die mich lieben, Familie die mich mag,

ob ich schräg bin oder nicht..

ich habe meinen starken Glauben an einen Gott der einen Plan für mein Leben hat. Meine Freunde sind für mich da, ich fühle mich als Teil von einem grossen Ganzen und geniesse jeden Tag.

Der welcher…nach vielen nein, doch sehnsüchtig erwartete…ist ” noch” nicht gekommen, ich sage noch nicht, da Gottes Zeitplan ein anderer ist wie meiner. Obwohl ich könnte schon wieder tanzen jetzt auf meiner Hochzeit, aber vielleicht sollte es doch noch runder und flüssiger gehen, mit 2 neuen Knie…weis mann’s??

Mein Bibelspruch für dieses Jahr ist in Jesaja 58,11

…..Dann wird der Herr dich allezeit leiten und deine Seele auch in dürren Landen sättigen und deine Gebeine stark machen.

Und ER hat meine Seele wirklich in dunklen und tränenreichen Zeiten gesättigt…und das mit den ” Gebeinen” horcht sich doch gut an, oder??

2017 wird ein noch besseres Jahr, weil ich Gott vertraue und zuversichtlich in die neue Zeit schaue.

Eure Christine

 

 

Pssst…Ruhe finden…

image       Schreiben ist für mich leben, schwimmen, träumen, lieben und meine Seele ausbreiten, wie eine Decke auf der Sommerwiese…

mitteilen und neugierig machen, teilhaben lassen an meinen Empfindungen und meinen Gedanken, mich öffnen, dem Papier Leben zu geben…

das Gefühl des Bleistiftes in der Hand, wenn die Feder übers Papier gleitet, wenn meine Finger die Tasten berühren…

der Duft des Doppelpunktes…

Worte sind Gedanken und ohne sie können wir nicht leben…

Dein Klang der Worte zergeht mir auf der Zunge, 

Sehnsüchte von Freiheit werden wach, schnell und transparent stehen sie da.

Loslassen – wegfliegen – Ruhe um mich, nur das Rauschen des Windes im Ohr.

Gedanken bekommen Kraft und Raum, die Füsse beginnen den Kontakt zum Boden zu verlieren. 

Immer grössere Sprünge…weiter und höher…ich fliege…

Ich träumte Jahrzehntelang, 2-3 Mal die Woche, ich könne Fliegen. Ein kleiner Sprung – und schon erhob ich mich in die Lüfte. Immer höher und höher. Die Arme am Körper angelegt ging es nach oben.

( gerade beim Schreiben habe ich Spiderman vor Augen!)

Ich war mir selber sehr bewusst, und ich schoss gerade in die Höhe, machte Looping und flog in weiten Kreisen und Schlingen. Alles lies ich unter mir zurück und schaute zurück auf Baumwipfel, Kirchtürme und Berge. Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Ich drehte und wendete mich in der Luft, und noch ein Salto und noch ein Überschlag und schoss kerzengerade hoch hinauf, bis zu den Wolken. Ich dachte an nichts sondern gab mich nur diesem Gefühl hin. Ich breitete die Arme aus wie ein Adler und schwebte. 

Eigenartigerweise durchbrach ich nie die Wolken, die waren immer noch über mir…ich begab mich nie aus dem Bereich des Lebens auf Erden…warum auch immer…

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…so beginnt ein Lied…jedoch das wollte ich anscheinend nicht erfahren, alles sollte in Sichtweite sein. 

Das sagte ” damals” viel über mich aus, alles im Blick zu haben, nichts dem Zufall zu überlassen. Vor was hatte ich Angst, vor was wollte ich davonfliegen?

Seit ich mein Leben Jesus gegeben habe und ihm so gut ich kann, nachfolge, hatte ich nie mehr diese Träume. Heute ist mein Leben in Gottes Hand und alles kann ich durch Jesus Christus, der mir Kraft und Stärke gibt.    Philipper 4, 13

Das heisst nicht eine Situation zu leugnen, davor zu flüchten oder sich dieser zu wiedersetzen…sondern, die Bereitschaft zu lernen, mir der Situation umzugehen. 

eure Christine

Schluss mit Lügen

image      Ich  lese gerade das Buch, dass Ihr oben in dem Foto seht.

Schluss mit:

was denken die anderen von mir?

Schluss mit Lügen

Schluss mit falscher Selbstverleugnung

Schluss mit der Verdrängung von Wut, Traurigkeit und Angst

Schluss mit Schuldzuweisung

Schluss mit Überengagement

Schluss mit falschem Denken

Schluss mit einem fremdbestimmten Leben

 

Zwischendurch denke ich immer wieder, nun bin ich durch, nun habe ich es geschafft. Die meisten Berge sind bestiegen und ich bin wieder im Tal angekommen. Die tiefen Täler sind durchgangen. Na und die ” kleinen” Hügerln, die sind ein Klax. Aber dem ist nicht so! immer wieder kommt was Neues….wieder steht was an, also mit dem ” ausgelernt haben”!!! das ist noch lange nicht so. Wie perfekt ist der Mensch programiert, sich und den anderen etwas vorzumachen. Komisch wie alt man werden muss bevor man sich auf den nicht leichten Weg macht, das zu ändern.

Dieses Buch fragt, wie man heute Jeus folgen kann – und woher wir den nötigen Mut nehmen, das aufzugeben, was nicht zu einem Leben passt, in dem es vor allem um das Reich Gottes und um Gottes Herrschaft geht. Die Vorstellung, aufzugeben ist vielen völlig fremd. Ein Packet aufzugeben oder die Mitgliedschaft in einem Fitnesstudio, den Vertrag eines Buchglub zu beenden, das meine ich damit nicht. Aufgeben, hinschmeissen, kapitulieren – das sind keine Eigenschaften, die wir bewundern, weder bei uns noch bei anderen.

Wenn wir aufgeben, was uns oder anderen schadet, gewinnen wir damit die Freiheit, für unser Leben und unsere Beziehungen Wege zu wählen, deren Ausgangspunkt Liebe ist und die damit zu Wegen ins ” Leben” werden. 

Daran bin ich gerade eben,  mich wieder für ein neues Stück Freiheit zu entscheiden.

Wenn wir die Furcht aufgeben was andere über uns denken, wählen wir Freiheit.

Wenn wir Lügen ( Notlügen) aufgeben, wählen wir Wahrheit.

Wenn wir Schuldzuweisungen aufgeben, wählen wir Eigenverantwortung.

Wenn wir falsches Denken aufgeben, wählen wir ein Leben in der Realität.

in Epheser 4,22-25 schreibt Paulus dazu:

…ihr sollt euer altes Leben ablegen….zieht das neue Leben an…..ihr gehört zu Gott und lebt so,wie es ihm gefällt…belügt einander also nicht länger, sondern sagt die Wahrheit….

Wenn wir aus den richtigen Gründen aufgeben, verändert uns das. etwas in uns löst sich wenn wir endlich sagen: so nicht mehr, jetzt ist Schluss.

Ich glaube das ist ein grosser Schritt, wenn man beginnt diesen Schritt zu gehen. Weil wir sind so erzogen worden:

zeig niemals deine Gefühle

gib nicht an

gib keine Widerworte

sei immer freundlich

kämpfe nicht

sei immer nett

Autoritäten muss man immer gehorchen

sei stets pünktlich

Hochmut kommt vor dem Fall

Somit haben wir gelernt uns bezüglich unserer Wünsche und Bedürfnisse selber zu belügen. Wir beschneiden wichtige Teile unserer Persöhnlichkeit. Wir beschränken unsere von Gott gegebene Entscheidungsfreiheit ein und beschneiden damit unser wahres Ich, so wie Gott es siehst.

Es gibt ja viele Dinge die einem passieren. Jemand sagt etwas was einem verletzt, aber man will ja nicht zickig erscheinen. Man bekommt eine Rechnung die höher ist wie vorhergesagt. Die anderen schlagen den Film vor, den man eigentlich gar nicht sehen wollte und für den man auch nicht das Geld ausgeben wollte. Beziehungen die nicht mehr gesund sind aufrecht zu erhalten, nur weil man nicht weiss, wie man sie beenden sollte……und und….immer diese kleinen Sachen, eigentlich willst du es gar nicht, aber nein sagen ist auch so schwierig. Die Wahrheit zu sagen, muss man üben. Anfangen die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und dem anderen nicht anzulügen, anzuschummeln, Notlügen zu gebrauchen, zeigt auch von Respekt dem anderen gegenüber, der es verdient die Wahrheit zu erfahren. Daraus entsteht ein Umgang miteinander in Respekt – Ehrlich – Direkt – Klar – und das kostet Energie. 

Bei diesem Lernen dürfen wir auch ” gnädig” mit uns selber sein und uns Zeit nehmen, es einzuüben.

 

Verstand und Liebe

Der Verstand begegnet der Liebe und sagt zu ihr:

Ich habe schon oft über dich nachgedacht, aber ohne ein befriedigendes Ergebnis. Deshalb möchte ich dich geradeheraus fragen: was ist dein Sinn? Bevor die Liebe antworten konnte, fügte der Verstand hinzu: Sag mir aber nicht, dein Sinn bestehe darin, die Menschen glücklich zu machen. Ich habe zu oft gesehen, dass du sie unglücklich gemacht hast. 

Mein Sinn besteht darin, dass die Menschen an mir wachsen und zu sich selbst finden, antwortete die Liebe. Durch mich werden sie erst zu denen, die sie sein können. Ich erwecke das Beste in ihnen und bringe es zur Entfaltung. Und ich schenke ihnen Glück.

Dass dieses Glück vergänglich ist und sich auch in Unglück verwandeln kann, darfst du mir nicht anlasten. Nichts ist von Dauer in dieser Welt. Und weder du noch ich haben die Macht, das Gesetz der Vergänglichkeit zu brechen.

Ich weiss, sagte der Verstand, allerdings verstehe ich nicht, warum die Menschen sich im allgemeinen vor dir fürchten, obwohl du ihnen angeblich so viel Gutes zu geben hast, während sie zu mir volles Vertrauen haben.

Das liegt daran, antwortete die Liebe, dass ich die Menschen ins Unbekannte führe, während du mit ihnen auf Wegen gehst, die sie gut kennen.

Aber du sagtest doch gerade, wandte der Verstand ein, dass du ihnen hilfst, zu sich selbst zu finden.

Das tue ich auch, erwiderte die Liebe, aber ihr wahres Selbst ist den meisten Menschen unbekannt und macht ihnen deshalb Angst. Und daran bist du nicht ganz unschuldig.

Wieso?

Du bringst sie dazu, Schutzmauern gegen mich aufzubauen, indem du ihnen einredest, wie gefährlich ich sei und wie gross die Schmerzen und Enttäuschungen sein können, die ich ihnen bereite. Du lehrst sie, mich zu fürchten.

Und habe ich nicht recht damit? fragte der Verstand.

Nein, du hast Unrecht. Die Menschen verletzen sich nicht an mir, sie verletzen sich gegenseitig. Sie sind nicht enttäuscht von mir, sie enttäuschen sich gegenseitig. Und die Schmerzen, die sie erleiden, stammen nicht von mir, sondern daher, dass sie mein Wesen nicht tief genug verstehen. Wie sollten sie es auch können, wenn du sie unentwegt daran hinderst, sich ganz und gar auf mich einzulassen? Denn nur so können sie mich wirklich kennen lernen – und damit sich selbst.

Dieses Gespräch hat keinen Sinn, sagte der Verstand. Wir reden aneinander vorbei.

” Weil du nicht schweigen kannst”, erwiderte die Liebe und ging davon….

Kennt Ihr das auch, liefert sich Euer Verstand auch oftmals eine Diskussion mit der Liebe??

eure Christine

manchmal zweifle ich an meinem Verstand, ein bisschen oder auch etwas mehr….je nach dem…

Heute bin ich zum Beispiel 2 Packungen Twinni umtauschen gegangen, die ich gerade gekauft hatte…weil der Supermarkt nebenan hatte auch Twinni Aktion, aber noch billiger….somit bekam ich das Geld vom ersten zurück, und konnte beim zweiten, noch ein 6- er Pack Mineralwasser mitnehmen….und mir blieb noch was über!

tja Verstand muss man schon auch haben…..

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…einsam oder alleine?

Für mich gibt es einen Unterschied zwischen einsam sein und alleine. Manchmal sprechen wir darüber, wie der andere es sieht. Eine Freundin meinte letztens: das ist doch das selbe! Ich empfinde es nicht so, aber die Einsamkeit und das Alleine sein sind doch eng miteinander verwandt. In einem verwandschaftlichen Verhältnis auf jeden Fall. Ich würde nicht sagen sie sind ” eineiige Zwillinge” aber Geschwister sind sie auf jeden Fall!!! Und manchmal wenn der eine anklopft ist der andere auch nicht weit!

 Ich glaube wir alle brauchen eine 1. Hilfe BOX manchmal und dazu eine:

BRILLE …damit du die Eigenschaften der Menschen siehst und beurteilen kannst, die dich umgeben

GUMMIBAND… um dich daran zu erinnern, flexibel zu sein, weil Menschen und Dinge nicht so sind, wie du es gerne hättest

PFLASTER…um verletzte Gefühle – die eigenen und die der anderen – heilen zu können

BLEISTIFT… um all das Gute aufzuschreiben, das uns tagtäglich wiederfährt….und Gott alleine weiss das es ganz viel davon gibt

FADEN…um die Menschen festzubinden, die in deinem Leben wirklich wichtig sind, die aber im Alltagstrott gerne vergessen gehen

RADIERGUMMI…um sich daran zu erinnern, dass jeder von uns Fehler macht und wir die Möglichkeit haben, sie zu tilgen

SCHOKO-KÜSSCHEN…um uns daran zu erinnern, dass jeder ein Küsschen braucht, Zährtlichkeiten und jeden Tag ein nettes Wort

TEE- BEUTEL…damit man sich am Ende eines anstrengenden Tages ausruhen und erholen kann

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eure Christine

braucht meine Zunge Heilung?

image     Früher oder später wird jedem Christen bewusst, dass es unabdingbar ist, die Zunge im Zaum zu halten – leider will dies jedoch nicht immer gelingen. Ich bin gerade dabei, mit biblischen Schritten, zu versuchen meine Zunge zu disziplinieren. Ich gehe nun der Frage nach, ob meine Zunge Heilung braucht und ich bin mir ziemlich sicher, das ich da einige Überraschungen erleben werde.

Unser Schöpfer hat in unserem Kopf ” sieben” Öffnungen gestaltet. Sieben ist die Zahl, die in der Bibel oft für Vollständigkeit steht!

Wir haben zwei Augen – zwei Ohren – zwei Nasenlöcher, also drei Paare von Öffnungen. Die siebte Öffnung hat unser Schöpfer auf EINE beschränkt: den Mund. Manchmal dachte ich mir…hätte ich auch gerne mehr als einen Mund? Aber das glaube ich nicht, ich habe genug damit zu tun, mit dem einen Mund vernünftig umzugehen. Diese eine Öffnung schafft mehr Probleme als die anderen sechs zusammen!

Es gibt keinen Bereich unserer Persöhnlichkeit, der mehr mit unserem allgemeinen Wohlergehen verknüpft ist als der Mund und die Zunge.

Früher sagte ich öfters mal: ich trage mein Herz auf der Zunge! Aber es war nicht immer nur mein Herz, sondern auch das, was sich in meinem Herzen bewegte. Eifersucht, Neid, Kritik, schlechte Nachrede und alles so, was in einem sich so dreht und bewegt, ohne dem Einhalt zu gebieten. Wir können uns selbst über den Zustand unseres Herzens betrügen, indem wir uns einreden, wir wären gut, rein oder gerecht, doch was aus unserem Mund kommt, ist ein sicherer und unfehlbarer Indikator. Wenn das, was aus unserem Mund kommt verdorben ist, ist auch unser Herz verdorben. Es gibt keine andere Schlussfolgerung. Es gibt Sprachen in denen dasselbe Wort für ” Herz” und ” Stimme” verwendet wird. Wie kann das sein? Jedoch darüber nachgedacht und nachgelesen erkannte ich…die Stimme lässt ja Rückschlüsse auf den Herzenszustand zu. Die Stimme drückt durch Worte den Zustand des Herzens aus.

Ich merke immer wieder wie die Stimmlage sich in den verschiedenen Situationen verändert….singend und klingend wenn Freude im Vordergrund steht…genervt wenn mich was nervt….ungeduldig wenn mich die Geduld verlässt…müde von immer den gleichen Worten…und und…Und so wie ich mich Fühle so klingt meine Stimme und sind meine Worte.

Denn aus der Fülle des Herzens redet der Mund. Wenn das Herz voll ist, geht der Mund über.

Davon könnte ich ein Buch schreiben. Habe ich je ein ” Fettnäpfchen” ausgelassen? Nichts böses Ahnend komme ich daher, horche zu, mache den Mund auf…und schon sehe ich mich bis zum Hals, Oberlippe – Unterkante, im Fettnäpfchen stehen und Wellen schlagen. Selten habe ich eines übersehen, wieso standen die immer auf meinem Weg? Dieses kleine Teil unseres Körpers und welche Macht hat es. Unsere Zunge ist das Ruder unseres Lebens, sie bestimmt den Kurs unseres Lebens. Wie oft habe ich mich über gesprochene Worte danach geärgert, danach – wie ich sie nicht mehr zurücknehmen konnte. Wieviele nutzlose Worte kamen in meinem Leben schon über meine Lippen. Wieviele Male hatten Worte Menschen verletzt….nicht nachgedacht, nicht auf mein Herz gehört…nur geplappert. Ohne zu wissen, was Worte für einen Schaden anrichten können. 

Mittlerweile horche ich mir selber zu, wenn ich spreche. Bevor ich spreche bei Problemen frage ich: darf ich zu dir reden oder wirst du dann böse… viele Male ist es besser zu schweigen und zuzuhorchen, als Worte auszusprechen, die nur schmerzen….ich denke sehr viel über Worte nach in meinem täglichen Leben, und natürlich gelingt es mir nicht immer, die richtigen zu verwenden.  Und so wie ich bin, schnell, flott und impulsiv, kommt raus was raus muss… immer öfters bleibt mir Zeit davor nachzudenken, aber noch immer nicht “immer!!”

Es begann schon früh bei mir das reden: mit 12 Monaten sagte ich schon meinen Namen und wie alt ich bin.

Plappermäulchen damals und heute noch immer!

eure Christine

 

 

 

gestresst oder ausgeglichen?

image  Sorgen. Überlastung. Stress.

kommt dir das gerade bekannt vor, beschreibt es deine jetzige Situation? Wenn es so ist, dann möchte ich dir sagen, du bist damit nicht alleine. Mit Gottes Hilfe können wir unseren Blickwinkel jedoch verändern und unser Leben in den Griff bekommen. Gott bietet uns, egal in welchen Umständen wir gerade sind, ein Leben voller Frieden und Freude an. 

Wir treffen täglich unsere Entscheidungen. Schon am frühen Morgen. Heute habe ich mich entschieden, etwas früher aufzustehen da Wohnungsputz auf meinem Plan stand. Manchen Morgen bleibe ich länger unter der Decke, vor allem wenn das Wetter schlecht ist. Ich kann entscheiden ob ich mir einen Kaffee mache oder wieder einmal einen Tee morgens trinke. Auch über meine Kleidung kann ich selber entscheiden. Ob ich mein Handy mitnehme zum spazieren gehen, oder ob ich nicht immer rund um die Uhr erreichbar sein möchte. Vieles können wir selber entscheiden, doch es gibt Dinge, die wir nicht entscheiden können…..obwohl wir sie uns sicher manchmal wünschen würden…

Konnte ich heute Morgen entscheiden, wie das Wetter wird…ob mein Nachbar freundlich zu mir ist…ob jemand mir eine Schuld zuweist, für die ich nichts konnte…

Freilich liegt nichts davon in unserem Entscheidungsbereich, wenn es so wäre, würde nur die Sonne scheinen, die Nachrichten wären voller positiven Berichten, Freunde würden anrufen, der ” versprochene” Ehemann würde endlich bei mir anklopfen ( dazu ein eigenes Kapitel, versprochen!) Friede – Freude – Eierkuchen wäre das Tagesmotto!

Auch wenn wir nicht alles im Leben beeinflussen können, liegt es an uns, wie wir die Dinge sehen. Trotz allem sind wir keine Opfer unserer Umstände. Auch wenn wir nicht entscheiden können, was um uns herum geschieht, aber die Reaktion darauf liegt in unserer Hand. Die Entscheidungen die wir jeden Tag treffen, haben einen grossen Einfluss auf unsere Lebensqualität, und das jeden Tag aufs Neue. 

ICH kann mich jeden Tag ” entscheiden” glücklich zu sein.

Horcht sich fast zu einfach an, um wahr zu sein, oder?

Ein paar Beispiele aus meinem Leben, wie ich Stress in den Griff bekam: da ich im Glauben stehe habe ich den Eindruck, es fällt mir nicht so schwer.

Wenn ich mich überfordert und gestresst fühle, greife ich zum Wort Gottes, zb.

Römer 8,37 – ich bin mehr als ein Überwinder

Matthäus 6,26 – Gott gibt mir alles, was ich brauche

Philipper 4,13 – ich vermag alles durch Christus, der mich stark macht

Anstatt das ich den Tag mit klagen beginne über Situationen, spreche ich diese biblischen Wahrheiten aus. 

Wenn meine finanzielle Situation mich ins schleudern bringt, mache ich mir einen Haushaltsplan. Ich denke darüber nach was kann ich praktisch noch tun um dem Engpass entgegen zu steuern. Nutzlose Dinge streichen ist auch ein Anfang. Ich horche mir auch Predigten über Umgang mit Finanzen an.

Bei Menschen die meinen Stresspegel ständig erhöhen heisst es zu erkennen, loslassen kann da helfen. Da nütze ich verschiedene Optionen. Weiterhin freundlich sein und ihnen gutes tun, sie ermutigen und bestärken über sich selber….( da jeder Angreifer von seinem eigenen roten Knopf ausgeht ) und vor allem bleibe ich im Gebet für diese Person, weil es heisst ja: segne deine Feinde und bete für sie. 

Was mich stresst ist mein Hunger auf Süsses!! Dem kann ich nur so entgegen steuern, dass ich mich wenigstens täglich bewege….( nur Husten ist da zu wenig an Bewegung) sondern den Blick vom Sofa wegwende und mich auf die Socken mache ( natürlich ziehe ich Schuhe über die Socken!!) und mein Rad oder die Waking Stecken hervorkrame, manchmal haben sie schon Staub angesetzt!!

 Wenn ich ganz streng zu mir bin, erlaube ich mir nur ein Stück Süsses pro Tag 🙁

wisst ihr wie schwer das ist? und wieder heisst es sich zu entscheiden….Schoki oder Eis, Torte oder Schnitten, Bonbon oder Mousse de Chocolat….

Es gibt viele Schritte die wir gehen können, im Glauben, um das Leben zu führen, das uns gut tut. Gott wird seinen Beitrag dazu leisten, aber er will auch dass wir unseren Beitrag dazu leisten. Also sind wir mutig und wagen neue Schritte, wir können ein glückliches und ausgewogenes Leben führen und die Dinge bewältigen. Die Frage ist, welche Schritte werden wir gehen? Die Entscheidung liegt bei uns.

eure Christine

Missionieren …geht überall

image     Seit meinem 14 Lebensjahr habe ich im Herzen einen Wunsch: einmal auf Mission gehen, in ein Weisenhaus, bevorzugt wo vor allem Babys sind. Sie zu halten ihren Duft einzuatmen, sie zu wiegen und küssen und einfach fest im Arm halten. Aber wie das Leben oft so spielt…der Mensch denkt und Gott lenkt…oder…der Mensch dachte und Gott lachte, bin ich bis heute noch nicht dazu gekommen. 

Zuerst kam mir mein eigenens Leben dazwischen, zwei Scheidungen vier Kinder, Arbeit und Sorgen…und vieles alleine machen zu müssen. Ist natürlich nicht das schlechteste, man lernt sehr an seine Grenzen zu gehen, was kann ich schaffen, was mir zutrauen. Mutter und Vater in einer Person zu sein, war und ist trotzdem nicht immer leicht.

Und plötzlich waren 60 Jahre vorbei, der Ruhestand war angekommen. Vielleicht ist es jetzt so weit? 

Dann kam die schwere Krankheit meiner Mama dazwischen. Umzug von Mallorca nach Wien zurück um ihr zur Seite stehen zu können. Wie sie verstorben war, kam wieder der Gedanke hoch: ist jetzt die Zeit dafür gekommen?

Nach einer Phase der Trauer kam ein Umzug in ein anderes Bundesland, neue Gegend, neue Leute, neue Kirche…angewöhnen, umgewöhnen, eingewöhnen.

Was aber ein fester Bestandteil meines Lebens ist und war, ist Not zu erkennen, wer braucht Hilfe, wo kann man was tun.

Heute glaube ich am Weg auf die 74 zu, der Traum ist ausgeträumt, mein Körper sagt schon mal zwischendurch Hallo zu mir….Hallo ich bin nicht mehr 20 auch keine 40 mehr, auch wenn du dich meistens so fühlst!

 Somit ist Mission für mich das  geworden: im eigenen Land, in meiner Umgebung, unter meinen Freunden und Nachbarn, da gibt es immer etwas zu tun. Einmal,ist ein Hochzeit und da brauchen sie wem für die Küche…dann heisst es wieder auf ein Kind aufzupassen, damit die Mama zur Uni gehen kann, dann ist die Nachbarkatze zu versorgen in der Urlaubszeit und die Blumen sind auch zu giessen, Leute rufen mich an und brauchen ein Gespräch, sie bitten um ein Gebet, einem Bulgarischen Mädchen Deutsch zu lernen und ihr die Hausübungen zu erklären, meiner Italienischen Nachbarin behilflich zu sein bei wichtigen Wegen, meiner Marokkanischen Nachbarin zu helfen und ihre kleine Tochter ihr etwas abzunehmen,  und und…

Ob das auch heisst: Missionarisch unterwegs zu sein?

Vielleicht ist es nicht das Land wohin man geht, nicht die Entfernung in Kilometer, sondern das Herz da sprechen zu lassen, wo es gebraucht wird.

eure Christine