Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich
(afrikanisches Sprichwort)

Die Seligkeit, sich geliebt zu fühlen, mindert jeden Schmerz
(Ugo Foscolo)

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand
(Blaise Pascal)

SaveOne - Heilung der seelischen Wunden nach einer Abtreibung

Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflußt werden
(Mahatma Gandhi)

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt
(Albert Einstein)

 

Category Archives: Christ-ine

LIEBE wird mehr, wenn man sie teilt!

 

Seit ca 2 Jahren betreue ich ein junges Mädchen Telefonisch bei ihren Essstörungen und dem daraus entstehenden Unvermögen, gesund zu Leben. Ich bin kein ausgebildeter Psychologe oder etwas ähnliches in der Richtung. Ich habe schon Ausbildungen gemacht zum Gesprächsterapheuten, Seelische Gesprächsführung und meine SaveOne Kurse. Jedoch bringt es mich sehr an meine Grenzen und berührt mein Herz stark. Etwas Hintergrundgeschichte hat sie mir einmal so angedeutet, nichts genaues weiss ich. Aber es war sicher dramatisch, das erkenne ich an ihren Handlungen.

Was mich so erschreckt ist das verdrehte Bild im Kopf,  das es nicht möglich macht, die kritische Situation zu erkennen, bei den Betroffenen.  Jedes Wort ist da umsonst ausgesprochen, mit Vernunft kann man gegen die Krankheit nicht an. Ausserdem ist derjenige nicht krank, wie sie mir immer wieder versichert. Man ist so hilf – und machtlos dabei, man kann nicht helfen.

Nun ist sie schon seit 2 Wochen im Krankenhaus, weil die Organe begonnen haben, sich zu melden. Und ihre Hilfeschreie: ich will nicht essen, ich will nicht zunehmen, ich will nicht dick sein….

es ist nur tragisch.

Ausserdem wird nun auch von den Ärzten eine Dissoziative Identitätsstörung vermutet, die das ganze nicht einfacher machen. Ich habe gerade im Wikipedia darüber nachgelesen, erschreckend!!

Wenn das bei einem meiner Kinder so wäre, ich kann mir gar nicht vorstellen wie ich damit umgehen würde. 

Sie hat niemanden aus ihrer Familie der sich um sie kümmert…sie steht alleine mit ein paar Fremden, wo auch ich dazu gehöre.

Sie ist auch gläubige Christin wie ich, betet und lasst beten und klammert sich an Jesus, aber ein harter und steiniger Weg ist das – auf dem sie unterwegs ist.

Was weiss ich wie man sich in so einer Situation fühlt, man steht nicht in den Schuhen des anderen. Und auch für mich ist es eine Gratwanderung zwischen Unverständnis, Mutlosigkeit, nicht mehr sprechen wollen ( weil es ja eh nichts hilft) aber trotzdem kann und will ich sie nicht loslassen…es muss einen Grund haben das sie auf meiner SOS Seite gelandet ist. Mein Mutterherz gibt nicht so schnell auf.

Liebe LESER, betest Du auch, glaubst Du auch dass Gott uns nie verlässt und immer bei uns ist….darf ich Dich bitten dass Du mit mir in den Gebetssturm miteinsteigst.

DANKE ❤️

eure Christine

 

 

…denn Länge der Tage und Jahre des Lebens…Sprüche3,2

 

Ich frage mich selber oft, warum habe ich noch immer nicht verstanden, dass das Leben keine Selbstverständlichkeit ist, sondern ein tägliches Geschenk. Wieso glaube ich es geht immer so weiter und bin nicht “mehr” achtsam auf jeden Tag, auf jede Stunde auf jede Minute. Wenn es doch jeden Moment vorbeisein kann? 

Dass ich in der Ewigkeit “ewig” weiterlebe, das weiss ich. Aber ich möchte nun von dem Leben hier auf Erden sprechen.

Gerade habe ich erfahren dass eine Bekannte verstorben ist. Vier Jahre jünger wie ich. Hatte gerade begonnen nach einer Trennung, nach viel Kummer und Tränen, ihr Leben neu in Angriff zu nehmen. Noch einmal durchzustarten, aktiv zu werden, sich nicht unterkriegen zu lassen und zu schauen, ob es nicht noch wo ein bisschen Liebe für sie gibt…sich wieder lieben zu lassen und Liebe zu geben. Und plötzlich wie aus dem Nichts innerhalb von 3 Tagen ist alles vorbei.

Die Nachricht hat mich sehr betroffen gemacht und mir wieder ein Stück die Vergänglichkeit des Lebens bewusster gemacht. Es ist traurig dass so ein geschehen mich wieder näher an die Dankbarkeit bringen muss, um zu erkennen, das jeder Tag eine Gnade ist. Das es nicht selbstverständlich ist zu Leben…das alles in der Hand Gottes liegt. Er weiss die Stunde der Geburt und er weiss die Stunde des gehen. 

Wenn ich so alleine herumsitze und nichts zu tun habe, dann hadere ich schon manchmal mit Gott und sagte letztens wieder zu ihm: also eigentlich könntest du mich schon holen, was habe ich hier noch zu tun!!!

Welche Arroganz und Überheblichkeit von mir, zu dem, der einen Plan für mein Leben hat, solche Worte zu gebrauchen. Warum denke ich so?

Weil ich glaube nicht wichtig genug zu sein…

denke ich mache nicht genug…

nehme mich selber zu wichtig…

weil ich gerne mehr im Mittelpunkt stehen möchte…

gesehen werden….und und 

…dabei weiss ich gar nicht, was mein “sein” bei anderen auslöst. Wo sich etwas verändert durch ein Wort, durch eine Handlung, durch ein Tun.

Warum glaube ich immer etwas machen zu müssen? Glaube ich wirklich dass ich dann wertvoller bin? Bekommen unsere Orden dann mehr Persönlichkeit und die Christine einen anderen Wert?

Ich habe so ein hartes Leben hinter mir, mit viel Arbeit, Sorgen und Kummer…Tränen die einen kleinen See – oder aber sicher eine Badewanne füllen könnten. Und heute lebe ich ein glückliches erfülltes Leben, mit Gottes Hilfe. Habe gesunde und tolle Kinder, die mir die Vergangenheit nicht nachtragen, bin gesund, bin jung, bin fit im Kopf, bin geliebt und bewundert, bin geschätzt und geachtet…

und anstatt die Gnade Gottes zu geniessen, meine Tage zwischendurch in Ruhe und Erholung zu verbringen…bin ich am Klagen…und manchmal glaube ich: ich verstehe noch immer gar nichts.

Und aufs Neue beginne ich zu beten: Herr, behüte meinen Mund und bewahre meine Lippen.   Psalm 141,3

 

 

 

 

 

Führe meine Sache, Gott

Werdet nicht nachlässig, sondern lasst euch ganz vom Geist erfüllen und setzt euch für den Herrn ein.

Römer 12,11

Über eine Woche bin ich nun schon in der Familie einer Freundin, um Ruhe und Stabilität einzubringen. Die Mama ist im Krankenhaus und das Ganze geht nicht spurlos an den Kindern vorbei. Darum bin ich jetzt gerade hier, wo ich scheinbar sein soll!

Immer wieder spreche ich mit Gott und sage ihm, er möge mich aussenden. Trotz meiner Situation gerade eben mit meinen Knie, denke ich trotzdem an ferne Länder, aber mein Gott weiss was ich mir gerade zutrauen kann und soll, somit schickt er mich nicht so weit weg. Eben bin ich grad mal 7 Stunden von mir zu Hause entfernt, aber noch im eigenen Lande. 

Dazu ist mir natürlich der Bibelspruch eingefallen: der Prophet im eigenen Lande….

…aber da ich ” kein” Prophet bin, trifft das nicht auf mich zu!

Aber prophetisch Kochen, den Geschirrspüler einschalten, mit dem Staubsauger durch die Gegend zu zischen, Zöpfe zu flechten damit man dann mit gewellten Haaren in der Schule Furore machen kann, mit dem Hund Gassi gehen, und noch so einiges,

dazu bin ich berufen 😇

Da ich ja mein Grossmutter Leben nicht richtig geniessen und auskosten konnte und meine Zeit als Mutter schon etwas zurück liegt, geniesse ich es, Kaukau zu kochen, Hausübungen zu verbessern, Betten mit einem ” extra” liebevollen Oma – Kuvert zu machen, wie ich es von meiner Mama lernte. Und meine Kinder es auch immer bekamen. 

Und wie von selbst rutschen die wohlvertrauten Worte aus meinem Munde…selbst oftmals verwendet, vor langen Zeiten.

Wahrst du schon Duschen?

Ist die Schultasche für morgen vorbereitet?

Hast du noch Hunger? 

Zähne schon geputzt?

und am Schluss noch von mir: bekomme ich eine feste Umarmung 😜 drückst du mich mal😍

Tja Mission kann man so und so leben, und Kinder sind halt einfach besondere Wesen, meist Engel, manchmal können sie auch anders. 

Die Wege des Lebens sind meistens nicht so wie wir sie uns vorstellen. Mein Gedanke früher waren von Anfang an, was meine Aufgabe in meinem Leben betrifft…ich bin Mutter und Grossmutter. Weiter konnte ich nicht sehen und das meine Aufgaben auch andere sein könnten, daran hatte ich nie gedacht. Aber so ist es eben, weil Gott einen anderen Plan für mein Leben hat, wie ich. Aber zwischendurch wuseln halt auch Kinder um mich herum, damit ich nicht ganz aus der Übung komme. Aber mit Kindern ist es so wie mit dem Radfahren und dem Schwimmen, man verlernt es nie!!

Meine Zeit geht hier aber langsam auch dem Ende zu, davor gönne ich mir aber noch die Freude, bei den Kindern einen guten Eindruck zu hinterlassen, damit sie mich nicht so schnell vergessen ;-)) 

ZIMMER aufräumen….ätschipätsch…welche Macht hat man als Leihoma!!!!

Aber als Entschuldigung…sie freuen sich darauf!!!!

Puh, Schweiss abgewischt!!

Gute Nachrichten, die Mama kommt nach Hause….Hurra, Hurra..

.und ich bin dann mal weg….

eure Christine

 

 

 

Geduld, nicht immer leicht

image….die sind schon in der Warteposition…

 

Meine zur Zeit meistgebrauchten Worte sind: aua….ein Aufschrei…au weh…!!

        3 Monate lebe ich nun mit Schmerzen,,Tag und Nacht. Meine beiden Knie sind die Übeltäter, vor allem das linke bringt mich an meine Grenzen. Alle Tabletten helfen nichts, keine halbe Stunde bin ich schmerzfrei, es nagt an den Nerven.

Der Sommer zieht an mir vorbei und ich kann ihm nur traurig nachschauen. Das Facebook ist voll mit Urlaubsfotos – es wird am Strand gelegen, Städte werden erkundet, Schiffahrten werden gemacht…Sonne, Strand, Grillen, Schwimmen, Tanzen und Kirtag…der Sommer in seinen vollen Zügen. Und ich übe mich als Zuschauer!

3 Monate war ich kaum auf der Strasse. Mal kurz zum Einkaufen und das ist dann schon ein Erlebnis. Für die Strecke von 15 min. brauche ich nun 1 Stunde und mehr…ein schlimmes gehumpel, krumm und hatschend…mit Schmerzvollem Gesicht. 

Ich weiss nicht wieso man immer denkt, dass man selber nie in Situationen kommt, die doch nur die anderen Betreffen! Niemals hatte ich mich als eine humpelnde ” Alte” gesehen, da wäre doch der Himmel eher runtergekommen. Es ist nähmlich auch eine betrogene Sache, der Ausspruch: man ist so Alt wie man sich fühlt!!

Das hat mich schon öfters in die Krise gebracht. Ich fühle mich wie 50… das muss mal gesagt werden. Ausserdem sind die heutigen 70-er, die gestrigen 50- er! Im Bad beim Schminken stehe ich ohne Brille, eh klar, und finde mich echt gut. Die paar Falten, na und, ein gelebtes Gesicht eben!

Aufrechten Ganges mache ich mich auf den Weg, reagiere auf Blicke mit einem Lächeln und geniesse meinen Weg….bis…

…ich bei einer Auslage mit einem Spiegel vorbei komme. Schwungvoll gehe ich daran vorbei, auf einmal spüre ich eine innere Bremse, gehe zurück und schaue mir die Person genauer an, die mir da entgegen schaut. Also die gefühlten 50 kommen da nicht so schnell mit, die sind mir am Weg abhanden gekommen!!!

Tja und nun bin ich auch in der Kategorie der Knie-Prothesenträger …s’Herzerl ist jung, die Knochen aber stehen zu ihrem Alter!

Nun heisst es noch 2 Wochen durchhalten, dann kommt die erste OP, Krankenhaus, Reha, ohne Krücken gehen lernen, so schnell wie möglich und wenn alles gut geht nach 3 Monaten das andere Knie.

Das sind noch mal gute…Daumen mal Pie…7 Monate, plus den vergangenen 3…fast ein Jahr!

Ein Jahr verschenken mit 73 1/2 ist eigentlich Luxus, aber da ich ja noch den “Ehemann” bekomme – Ihr erinnert Euch??? – und ich noch lange Leben möchte, zahlt es sich sicher aus!

Heute in einem Jahr ist alles vorbei und ich Laufe und Tanze….vielleicht sogar auf meiner eigenen Hochzeit!!!!!

falsches Denken

   image     Die letzten 4 Wochen war ich sehr von Schmerzen geplagt. Meine beiden Knie machten mir grosse Probleme. Seit Jahren schlängle ich mich mit Gebet und Bewegung an einer OP vorbei, nun jedoch ist die Zeit gekommen, mich dem zu stellen. Ich – und nicht nur ich sind aber im Gebet, ein Wunder kann immer noch geschehen, dass ich 2 neue Knie von Jesus bekomme. 

Ich bin mir total bewusst das sich das für einige, bis viele von Euch, völlig…. gaga …..anhört…aber es wäre nicht das erste Gebetswunder das ich persöhnlich schon erlebt habe. Auch bei meiner Mutter habe ich es erlebt und bei Leuten für die ich, wir beten, sowieso.

Eine Bekannte schickte mir ein Video von …YouTube: von Arthrose in beiden Knien geheilt….ja wie gesagt, nicht unbedingt etwas neues und unglaubliches für mich…eher normal;-)

Nun habe ich ganz schnell einen OP Termin bekommen, wo es normalerweise einige Monate dauert, das alleine sehe ich schon als Geschenk an, das heisst aber nicht dass ich nicht im Gebet noch drann bleibe, und im Glauben fest stehe, dass Gott sein ” Ersatzteillager” aufmacht und der ..braven..Christine 2 neue Knie gibt. Zumal sie ja noch dieses Jahr den versprochenen Ehemann bekommt!! Ich lass mich überraschen ob das mit Krücken sein wird, oder ob wir uns in der Reha gemeinsam ” hatschend” begegnen werden.

Es verblüfft mich immer wieder wie Gott an mir arbeitet, wie er dabei ist, die harte Schale von mir Stück für Stück zu knacken!  Und keine Gelegenheit lässt er vergehen um mir Dinge aufzuzeigen. Jede Situation wird von ihm genützt um mir zu helfen und mich auf den rechten Weg zu bringen.

Meine Tochter sagte mir gleich wie sie den Termin gestern erfahren hatte…ich möchte die ersten 2-3 Tage bei Dir sein, damit ich sehe dass nach der OP alles in Ordnung ist.

Sie hat mich zwar gleich um 1 1/2 Jahre älter gemacht…Mama du gehst auf die 75 zu….und ich nach einer kurzen Schnappatmung, brachte gerade noch heraus: Kind ich werde ERST 74Jahre!!!

Aber gut ich will nicht nachtragend sein.

Und dann kamen meine Beruhigungen sofort für sie…alles kein Problem, ich brauche dich nicht dazu, das schaffe ich schon, mach dir doch keine Mühe…..labalabalaba…..( sie leben alle 4 im Ausland)

Lange Rede kurzer Sinn…ich habe dann doch ja gesagt, weil es für sie so wichtig ist. Ich war ja auch an meiner Mutters Seite, und ich war dankbar dafür…wie kann ich es dann meinem Kind verwehren?

Aber es hat doch ein bisschen gedauert, auf die Stimme in meinem Kopf und in meinem Herzen zu horchen, um zu verstehen. Dann kam auch sofort Freude auf in mir, dass mein Kindi bei mir ist und ich nicht alleine bin.

Und wenn schon dann – denn schon…

…..will ich NUN alles an Mitgefühl, Händchen halten, Bedauern, Kümmern und Ei Ei, was ich nur bekommen kann. Alles nur für mich!!!

Hatte ich noch NIE in 73 Jahren, das kam mir auch in den Sinn…und nun bekomme ich die ganze Ladung!

Sich verwöhnen lassen, Schmerz zuzugeben, Nähe zuzulassen, man kümmert sich….puh ist das schwer! Weil wem will man schon zur Last fallen, na und den Kindern sowieso nicht, die haben ihr eigenes Leben. Und durch Scheidung und Auswandern sowieso genug Last mitgetragen!

Aber wie soll ich mein neues Leben das kommt, mit einem Ehemann leben können, wenn ich nicht ” umsorgtwerden” zulassen und geniessen kann? Das hatte ich mich heute wirklich gefragt. Nach dem dritten Mal, wenn ich zu dem Mann sage: ich kann das schon, das habe ich immer alleine gemacht….

…denke ich mir das er sagen wird: tja meine Liebe, dann bin ich eigentlich überflüssig für dich…..und das hat mich doch erschreckt heute, als ich zu dieser Erkenntnis kam.

Somit beginne ich zu trainieren….und da ich meistens ein schnell -lerner bin, werde ich das alles noch zu einem grossen Teil gebacken bekommen, bevor er, der, welcher kommt!

Hilfe nicht annehmen ist Stolz und Hochmut und ein falsches Denken und falsches Denken ist gefährlich: es ist oft unbewusst – und es ist ansteckend.

eure Christine

wärst du gerne “dein” Freund?

 image              Dadurch dass ich ein ungewolltes Kind bin und Abgetrieben werden sollte, hatte ich mein ganzes Leben Probleme mit dem geliebt werden. Immer war ich auf der Suche nach Freunden, nach Menschen die mich lieben…mich toll fanden…mich bewunderten…

Und die Ablehnung die mit einem herangewachsen ist, hörte ja nicht auf. Es begann schon in der ersten Schulklasse. Wenn ich wo Mädchen stehen sah, bin ich hingegangen. Aber überall wurde ich abgelehnt. Und das war mein Umfeld die ganzen Schulzeit über. Ich bakam auch nur den Freund, der über geblieben ist.  Etwas was mir bis heute ganz stark in Erinnerung geblieben ist, beim Sport wenn 2 Mannschaftskapitäne seine Spieler aussuchen durften, war ich immer die letzte. Mit einem lauten Seufzer sagte derjenige dann: na dann nehm ich HALT die Christine. Zuerst wurde noch um den ” einbeinigen” gestritten, der war noch besser wie ich! Das waren sicher Jahre der Einsamkeit. Ich wusste damals nicht, warum die Kinder mich nicht wollten. Und später wusste ich auch nicht warum Leute mich nicht wollten. Doch jetzt weiss ich, dass meine negative ängstliche Haltung Freundschaften gegenüber, ein Grund dafür war.

Heute weiss ich, dass meine Gedanken und meine innere Einstellung einen enormen Einfluss auf die Menschen um mich herum haben und sogar auf meine Freundschaften. Eine positive, innere Haltung zieht Freunde an. Doch ein negativer Mensch ist schnell isoliert und alleine. Es gibt ein altes Sprichwort: ” Mit einem Tropfen Honig fängt man mehr Fliegen als mit einem Fass Essig”. Die Sehnsucht in mir blieb nach einer Unbekümmertheit, ich wollte das Leben geniessen und somit dem Leben und den Menschen positiver gegenüberstehen.

Die grösste Veränderung erlebte ich durch meine Beziehung zu Gott und als ich in der Bibel las. In Römer 12,2 las ich, und das veränderte buchstäblich mein Leben: Richtet euch nicht länger nach den Masstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet….

Viele Menschen wissen sicher nicht wie ihre negativen Gedanken und Worte ihr Leben beeinflussen. Nur ein Mensch der selber negativ ist, ist gerne mit einem negativen Menschen zusammen. Der glücklich ist oder glücklich sein möchte, findet schnell heraus, dass es überhaupt keinen Spass macht, mit einem negativ eingestellten Menschen Zeit zu verbringen.

Eine Frage: Sind sie ein Mensch, mit dem andere gerne befreundet sind?

Sind sie ein Mensch, mit dem sie selbst gerne befreundet wären?

Ich möchte jemand sein, mit dem andere Zeit verbringen und befreundet sein wollen. Ich möchte dass sie froh sind, weil sie mich kennen, mich treffen um mit mir zu plaudern. Wenn ich irgendwo bin, wo sich viele Leute treffen, möchte ich zu denen gehören, nach denen man Ausschau hält, weil man meine Ausstrahlung mag und es einfach Freude macht, mit mir zusammen zu sein. Um diese Ausstrahlung zu haben, müssen wir zuversichtliche Menschen sein.

Wenn wir für andere ein guter Freund sein wollen, müssen wir auch freundlich sein.! In der Bibel steht…wir ernten, was wir säen..Lukas 10,26-27

Wenn wir mehr Freunde haben wollen, säen wir doch diese Samen!

So lernte ich meine negativen Gedanken durch das Wort Gottes zu erneuern, und fing an, bewusst zuversichtlich zu denken und zu reden. Das wirkt sich positiv auf meine Ausstrahlung aus und wir werden der Mensch sein, mit dem andere gerne zusammen sind…jemand, den andere unbedingt zum Freund haben wollen.

JA ich wäre gerne mein Freund…meistens jedenfalls!!

eure Christine

 

 

ein Mann wird kommen….2

image      Nichts tut sich…kein Licht am Ende des Tunnels….nichts an Männern in Sicht….

..letztens beim Radfahren habe ich mit einem gesprochen…wau da schaut ihr was???? 

..ich habe schon mit einem gesprochen!!!!

..der wollte dann auch wissen wo ich wohne, sogar die Hausnummer auch noch dazu…na da hab ich doch echt zum stottern angefangen…..8 ah nein 6….nein Sorry doch 8….tja wer hat denn damit so rasch gerechnet, das diese Frage im Raum steht????

2016 solls sein, dass das Glück ums Eck kommt….na 6 Monate sind schon durch, jetzt heisst es : Augen auf, Augen auf….ist er schon im Anmarsch???

Zurück zu dem Herrn mit der Hausnummer. Kleiner war er, ham ma scho ghabt, auch nix neues…wolln ma aber nimma mehr!

Keinen Bock dass er beim Hochzeitstanz sein Kopferl auf meinen Busen legt!!

Kurze Fingerln hat er ghabt….gut kommen die Handschuhe im Winter billiger, aber das ist es ja auch nicht, oder?

Aber sparsam wie ich bin, muss ja schauen dass für mich mehr bleibt, d’Fusserln waren auch zierlich. Da hätte er für die Hochzeit ein paar Schuhe von mir anziehen können, das wär gegangen!

Aber da mir ja gesagt wurde…ER, der welcher…..wird MICH ansprechen, musste ich den netten Mann seiner Wege gehen lassen, am Ende doch mit der falschen Hausnummer 😉 weil ich hatte ihn ja angesprochen…und das gilt nicht…ätschipätsch….also heisst es weiter warten.

Geduld, ist gefragt….aber die Zeit lauft und das Alter mit, die Falten kommen auch schneller wie die monatliche Pension und ausserdem hab ich Euch noch gar nicht erzählt:

Ich bekomme zwei neue Knie!!! Schlechter Tausch, statt Ehemann neue Knie. Ich sah mich mich schon mit einem Blütenkranz im Haar, weil das macht mich so jugendlich…mit einem wallenden Sommerkleid ( wallend darum, weil das ist der Körper schon gewohnt :(….) dem einzigen entgegenlaufen. Und nun?

Wird es ein Tanz mit den Krücken, ein langsames schleichen mit dem Rolator, ein Blick in liebestrunkene Augen mit dem Spittal Nachthemd am Rücken offen, oder ein Liebestreffen in der Reha?

Gut den Blütenkranz halte ich als Plan A fest, alles kann ich jetzt nicht umkrempeln und über den Haufen werfen, irgndwas brauche ich um nicht zu verzagen!

ich verspreche Euch, ich halte Euch am Laufenden!!!

eure Christine

 

 

in die Knie gehen…..

….vielleicht sollte man das ab einem gewissen Alter nicht mehr tun, oder mit der richtigen Motivation, wenn aber doch, dann mit einem ” reinen” Herzen! Und nicht unter Vorspiegelung falscher Tatsachen!

Wieder wollte ich Gott einmal mehr beeindrucken wie brav und heilig ich bin…wie wenn Gott nicht ganz genau wüsste, wie ich wirklich bin. Wie wenn ich Gott beeindrucken könnte, sowas von lächerlich! 

Nun hänge ich gerade wie ein Schluck Wasser in der Kurve herum, bebete meine Schmerzen dass sie verschwinden mögen und meinem Lauf dem Ehemann entgegen, nicht ein Rolator oder Krücken im Wege stehen werden ;-)!!

Meine Worte heute morgen ….und eventuell sollte ich sie mir zur Gewohnheit werden lassen: 

Mein Vater ich bin so ungestühm, zu oft möchte ich die Welt zum besseren verändern – und merke dann, dass ich ja doch nur MEINE Sicht von ” besser” voraussetze. Lehre mich, dass ich mich in meinen menschlichen Gegebenheiten zu verhalten habe, damit ich mir nicht einrede, dass mein Wille der ” deine” sei und bewahre mich davor, nur meinen Massstab zu sehen, wo doch der deine zählt.

Klar machen die körperlichen Verschleißerscheinungen auch vor mir nicht halt, aber noch bin ich noch lange nicht so weit, dass ich nicht noch vorausplane. Noch kaufe ich mir ” grüne” Bananen, da ich mir sicher bin, ihr gelb werden noch zu erleben. Gott sprach: es werde Licht…..und mein Haar richtet sich noch “nicht”danach. Wie lautet die Geschichte…gibt das Leben dir Zitronen, mache Limonade daraus!

Und schliesslich braucht man für ein Lächeln 5 Muskeln, für ein grantiges  Gesicht 95 Muskeln, wir können uns entscheiden. Nichts ist bunter als das Leben selbst.

nun noch ein paar Worte an EUCH liebe Leser:

ich wünsche dir genug…

ich wünsche Dir genug Sonnenschein, damit Du aufrecht durchs Leben gehen kannst…

ich wünsche Dir genug Regen, damit Du die Sonne mehr zu schätzen weisst…

ich wünsche Dir genug Fröhlichkeit, damit Du den Mut nicht sinken lässt…

ich wünsche Dir gutes erkennen, damit auch die kleinsten Freuden in deinem Leben grösser erscheinen….

ich wünsche Dir genug Gewinn, damit deine Bedürfnisse mehr als gestillt sind…

ich wünsche Dir genug Verstand, damit du dankbar bist, für das was du besitzt…

ich wünsche Dir genug Willkommensgrüsse, damit du einen Abschied überstehen kannst…

…..ausserdem habe ich ROSEN gepflanzt,  

und Kartoffeln bekomme ich…..

image

wie das geht, sag ich euch das nächste Mal!

eure Christine

 

ein Mann wird kommen….

   image     Ich singe nicht den alten Schlager: ein Schiff wird kommen und das bringt mir den einen…

Wie ich Euch schon einmal angedeutet, werde ich nun meine Wartezeit mit Euch teilen, wenn Ihr das möchtet…sonst müsst Ihr halt darüber lesen!

Im Dezember 2015 sass ich mit einer Bekannten in unserem Gottesdienst, wie immer, in der ersten Reihe. Nennen wir sie Susi. Susi hatte gerade eine Beziehung beendet, von der sie sich viel erhofft hatte. Während des Lobpreises hatte ich schon für sie gebetet, dass Gott jemanden ein Wort des Trostes für sie geben möge. Wir haben da so 2-3 Leute, die Prophetisch sehr von Gott verwendet werden. Während ich noch fest im Gebet für sie war, setzte sich die erste Person, die für einige Leute etwas bekam, wieder hin. Na gut Gott dachte ich, vielleicht hast du ja noch jemanden vorbereitet dafür. Und wirklich, noch jemand stand nach einem kurzen Moment auf…und ich legte schon wieder los…..Bitte Gott etwas für die Susi, sie braucht es so dringend, sie braucht jetzt deinen Trost und deine Hilfe, Bitteeeeee…

Plötzlich dreht sich diese Frau zu uns her und mein erster Gedanke war….oh Danke Gott du lässt uns doch nie im Stich!

Als sie aber sprach: Christine…..wäre ich fast vom Stuhl gefallen! Etwas was ich selten bin, ich war völlig paff…und dann kamen ihre Worte, die sie mir weitergeben sollte. Ohne auf die Details hier einzugehen sagte sie mir, dass ich in diesem Jahr 2016 einen Ehemann bekommen würde!!!

Na bumm – waren meine ersten Gedanken, dazu muss ich sagen, ich lebe seit 30 Jahren ohne einer festen Beziehung! Wie soll das gehen, will ich das überhaupt, wie geht sowas eigentlich, kann ich meine Selbstständigkeit überhaupt aufgeben, habe ich mich nicht schon zu sehr an mein Leben gewöhnt, meine Entscheidungen selber zu treffen….und noch vieles mehr….bin ich bereit dazu für einen Mann???

Es gab immer wieder Zeiten wo ich für einen Ehemann gebetet habe, geweint habe, gefleht habe….GOTT es muss doch irgendwo einen für mich geben, den Du für mich reserviert hast!!!!! Dann kehrte in meinem inneren wieder Ruhe ein, ich genoss mein Leben, konnte machen was ich wollte….doch in manchmal langen, manchmal kürzeren Abständen kam immer wieder der Wunsch in mir hoch. Vor allem wie ich selber merkte, wie ein neuer Mensch in der Christine heranwuchs…wie Christine immer dem ähnlicher wurde, wie Gott mich geplant und geschaffen hatte. Und das was die Menschen und die Welt aus mir gemacht hatte und über mich ausgesagt hatten, wie das immer mehr in den Hintergrund trat….da betete ich oft sehr innig….es wäre so spannend zu erleben wie ich heute mit der Situation umgehen würde, ach wie gerne würde ich das doch erfahren!!!

Ein Mann, der Mann, das war immer ein heikles Thema für mich, mein ganzes Leben lang. In der Bibel steht, der Mann soll das Oberhaupt in der Familie sein, trotz Ehe ” musste” ich immer das Oberhaupt sein, die Männer haben sich sehr gerne angelehnt und sich alles abnehmen lassen. Bevor ich Gott kennenlernte hatte ich überhaupt kein Männerbild und auch kein Vaterbild, ich tat mir sehr schwer Männern zu vertrauen, auf sie zu hören und ihnen den Stellenwert zu geben, der ihnen zusteht. Aber Gott kann viel mehr für mich tun, als ich mir jemals zu glauben gewagt habe.

Nachdem ich die ersten  Wochen immer sagte; ich will eigentlich gar keinen Mann, merke ich nun wie Gott mich darauf vorbereitet. Langsam, zährtlich und in kleinen Schritten führt Gott mich in eine Vorfreude hinein, in ein Verlangen dass er jedem von uns ins Herz gelegt hat, in ein Gefühl: wie wird es sein…was erwartet mich….oh wie steigt die Erwartung…ich habe so viel zu geben, ich bin so lustig, so ernst, so nachdenklich, so spontan, so kreativ, so sensibel, so so so …..und nun fange ich auch schon an mit Gott zu Diskutieren;-)

…also Gott wenns schon von dir so geplant ist, dann bitte noch vor dem Sommer, damit ich den schon zu zweit geniessen kann!!!

…also Gott wenn schon, dann einen Mann mit einem Haus und Garten oder einer sonnigen Wohnung!!! Und ein Wohnmobil wäre auch nicht schlecht….gegen ein Motorrad habe ich auch nichts!!!!

….also Gott wenn du schon meinst, dann einen Humorvollen, der mich aushaltet!!!

….also Gott wenn du denkst, es soll so sein, dann einen ” Feschen”!!!

….also Gott wenn du glaubst…dann gib mir GEDULD, die aber RASCH!!!

wems interessiert, wie die Love Story weitergeht…ich halte euch am laufenden.

eure Christine 

 

 

 

mal eben so ein paar Gedanken

Ich kann am besten über mich selber lachen! Meistens schon morgens beim ersten Blick in den Spiegel, wenn ich beim Slip reinsteigen stolpere, die Wimperndusche daneben geht, der Kaffee mit einem Pad vom Vortag nach Spülwasser schmeckt,  letztens hätte ich mir fast die Enthaarungscreme auf die Zahnbürste gegeben….gerade noch im letzten Moment gemerkt ;-))

da kam mir doch glatt der Gedanke: na ja vielleicht hast ja noch ein paar Haare auf den Zähnen, das wäre dann doch nicht so verkehrt gewesen…

das Shirt verkehrt herum anziehe….( weniger lache ich darüber, wenn ich es erst nach Stunden auf der Strasse bemerke) da aber die Mode mitlerweile so wandelbar geworden ist, kann mich das auch nicht mehr in eine Krise stürzen! 

Wenn ich die Shirt meines Sohnes sehe, die er sehr teuer bezahlt und wo nur so die Fäden davon hängen, bin ich wieder mal genau richtig im Trend, mit meinem verkehrt herum angezogenen Shirt!

Meine Mama würde den ganzen Tag mit einer Schere herumlaufen, um uns die Fäden abzuschneiden, die wir bei der heutigen Mode teuer bezahlen! Ich kenne eine Freundin die ihren Kindern die ” kunstvoll” geschnittenen Löcher in den Jeans mit Flicken unterlegte….also wenn man da in der Kindheit nicht ein Trauma davon tragt, ist man stark im Charakter!!

Einige Zeit hatte ich einen Neben – Job gesucht, der gut bezahlt wird. Leider habe ich nichts gefunden. Nun habe ich einen neue Aufgabe entdeckt, die aber nicht bezahlt wird, sondern nur aus Nächstenliebe besteht…ich mache Frauen aufmerksam, wenn sie ihr Preisschild noch an den Schuhen haben…elegant dahinstöckeln und jeder kann sehen, welche Preiskategorie man sich leisten kann. Kann ich gar nicht verstehen so etwas!

Wo mein Verstehen völlig versagt, das sind die neuen Bänder zum aufhängen der Pullis und Shirt, die einem ständig aus dem Ausschnitt hängen! Ich komme nach Hause und schneide zuerst diese völlig unnützen Dinger ab. Wenn ich dann wieder einmal jemanden darauf hinweise, höre ich immer die gleiche Antwort: ja ich weiss, diese lästigen Dinger, aber sie sind so fein zum aufhängen!

HALLO….wie, an was….hast du früher deine Klamotten aufgehängt??

Eine Erfindung die absolut unnötig ist, ein paar Schnürln mehr, ein paar Euro teurer, für die Katz! 

So könnte ich Euch nun endlos weiter erzählen, aber ….eigentlich….wollte ich ganz was anderes schreiben, zu dem Thema: Christine dachte und Gott lachte….

mach ich dann beim nächsten Mal

eure Christine