Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich
(afrikanisches Sprichwort)

Die Seligkeit, sich geliebt zu fühlen, mindert jeden Schmerz
(Ugo Foscolo)

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand
(Blaise Pascal)

SaveOne - Heilung der seelischen Wunden nach einer Abtreibung

Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflußt werden
(Mahatma Gandhi)

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt
(Albert Einstein)

 

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Zuwanderer und ICH…miteinander lernen

TEIL 2

Vor einem Monat stand ich am Balkon und sah eine hochschwangere Frau mit einem kleinen Mädchen bei mir vorbei gehen. Kleine Kinder und ich – ich und kleine Kinder, das ist eine besondere Liebesbeziehung. Also nahm ich sofort Kontakt auf, winkte und lachte zu der Mausi…begann mit der Frau ein paar Worte zu sprechen. Eine sehr hübsche junge Frau, heute weis ich, sie ist aus Pakistan. Gleich durchstöberte ich auf die Schnelle meine ” guti – Lade” und mit meiner Lieblingskatze ( zum schlafen) 😜😜 …ja ja man wir nie so Alt um nicht im Herzen noch immer jung zu bleiben…gab ich alles der Kleinen. Unter mir habe ich eine Frau aus Marokko mit einer kleinen Tochter die auch immer eine Spielgefährtin sucht. Ich bin immer so schnell…manchmal höre ich Gott sagen: Christine warte auf mich, presche nicht so schnell vor!!!

Also brachte ich die beiden Frauen gleich zusammen, sie konnten sich auch verständigen in Arabisch.

Womit ich nicht gerechnet hatte und etwas überrascht war, die junge Frau unter mir verzog das Gesicht und schaute mich eigenartig an, wie ich die beiden miteinander bekannt machte. Komisch dachte ich, beide in der selben Situation, meine Nachbarin ist oft bei mir, braucht etwas, lasst die Kleine bei mir…braucht viel Hilfe…und verhält sich dann so. Hatte ich nicht verstanden!

Nun habe ich die Frau letzte Woche besucht, sie lebt mit ihrem Mann und der 1 1/2 jährigen und dem nun 2 Wochen alten Baby, gegenüber dem Haus, wo ich die Jungs in Deutsch unterstütze.

Das Baby sowas von süss und schön, 2 Wochen alt, mein Herz schmolz dahin. Auch sie leben in einem Zimmer mit 2 Gitterbetten, einem Doppelbett…einer Gemeinschaftsküche…usw.

Sie bat mich ihr auch bei Deutsch zu helfen, ab September beginnt dann bei Ihr der Deutschkurs in Villach. Natürlich habe ich ihr zugesagt und nun machen wir uns einen Termin aus, wann sie zu mir kommt mit dem Baby, der Papa schaut in der Zeit auf die andere Maus.

Nächste Woche gehe ich mit ihr zum Kindergarten die kleine für den Herbst anzumelden. Und um mich zu erkundigen wie weit der Staat den Kindergarten bezahlt. 

Auf meine Fragen ob sie etwas brauche, habe ich ihr nun einen Fahrradkindersitz besorgt, geschenkt bekommen, und bin auf der Suche nach einen Doppelkinderwagen, zum liegen und daneben zum sitzen. Das ist nicht so leicht, Freunde suchen mit mir über Willhaben, Facebook, Villacher helfen Villacher usw. Nun rufe ich heute noch die Caritas an, vielleicht werde ich dort fündig!

Nun freue ich mich sehr auf noch eine Beschäftigung, werde das Baby geniessen…und als ich ging sagte die junge Frau zu mir: darf ich bitte Mama zu dir sagen, meine Mama ist in Afganistan, du bist jetzt Familie für mich. Meine Kinder und Enkelkinder alle soweit weg, ich muss Euch nicht sagen, wie ich mich dabei fühlte.

Apropo den Jungs gehts gut, sie lernen fleissig mit mir, warten immer schon vor dem Haus wenn ich komme. Nehmen mir das Rad ab, halten meine Tasche, bieten mir Essen und Kaffee an…und wir geniessen die gemeinsame Zeit und jeder noch so kleine Fortschritt, ist ein grosser!!

Alles was ihr tut, soll in Liebe geschehen.     1. Korinther 16,14

eure Christine

Zuwanderer und ICH…miteinander lernen

TEIL 1

Psalm 103,5

…der mit Gutem sättigt dein Alter, deine Jugend erneuert sich wie die des Adlers.

Ein Versprechen Gottes das ich nur bestätigen kann. Darum hatte ich auch ein Gebet nach oben geschickt um eine neue Aufgabe, die meine Tage ausfüllt…neben dem, was ich sonst noch so tue 😜.

Und eines wissen wir Christen ganz genau…sei vorsichtig mit dem was du aussprichst und dir wünscht! Es könnte in Erfüllung gehen!!

Und es dauerte auch nicht lange da kam die Gebetserhörung. Bei mir in der Strasse sind 2 Häuser mit Zuwanderer, vorwiegend junge Männer aber auch Familien. Und 3-en darf ich nun bei Deutsch behilflich sein, manchmal sind es auch 4- wenn der ganz junge Mann rechtzeitig aus dem Bett kommt!! Und es macht mir sehr viel Freude. Als Mutter von 3 Söhnen habe ich kein Problem damit, und alle sind fleissig dabei und versuchen sich zu übertrumpfen mit ihrem Wissen. Wie kleine Kinder! Um auch den ruhigeren ans Wort kommen zu lassen habe ich nun mit einer Strichliste begonnen für die Vorlauten, bei 5 Strichen bekommen sie eine Strafaufgabe von mir…Staubsaugen oder die Küche putzen…und sie zerkugeln sich, wenn einer wieder einen Punkt mehr hat. So ist auch Spass bei der Sache.

Und ganz fleissig schreiben sie ihre Hausübungen, die sie von mir bekommen! Und nach 1 1/2 Std raucht uns allen 4-en der Kopf und jeder will nur raus an die Luft.

Einen kleinen Einblick zu bekommen in ihre Situation hat mein Herz sehr bewegt. Alle haben Mütter zu Hause, Familie und Freunde zurückgelassen. Meine Kinder leben alle in einem anderen Land und ich sehe sie oft nur 1 Mal im Jahr und ich weiss was mich das zwischendurch an Tränen kostet. 

Untergebracht sind sie gut, einige kennen da andere Unterkunftgeber. Jedoch 4 Leute in einem Zimmer, einen kleinen Kasten für jeden. Sie haben mir ihre Probleme erzählt: keine Ruhe und Stille, keine Intimsphäre, die verschiedenen Gerüche auch vom Kochen, unterschiedliche Schlafgewohnheiten, Fenster auf beim Schlafen, oder zu, Heizung an oder nicht…

…als ich das erste Mal den Raum betreten habe war es schon etwas gewöhnungsbedürftig für mich. Obwohl meine allererste Wohnung war auch nur 1 Zimmer mit einem kleinen Schlauch von einer Küche. Das WC war am Gang zu teilen mit anderen Parteien, kein Badezimmer natürlich vor 55 Jahren! Und das mit 2 Erwachsenen und 2 kleinen Kindern.

Trotzdem leben diese jungen Männer gut zusammen, ohne Streit und Gewalt, was man ja so oft hört von anderen Häusern.

Sie alle gehen in Deutschkurse, 2 haben sich schon für die Deutschprüfung angemeldet und ich werde speziell mit ihnen darauf hinarbeiten. Ich kenne jetzt nur ein bisschen Hintergrund von diesen vieren, jeder hat mir seinen Arbeitswunsch gesagt, wenn sie die Arbeitserlaubnis bekommen. 

So viele Schicksale, unterschiedliche Träume, wie wir alle halt!

Nun habe ich mich schon zum Integrations Büro durch telefoniert und bekomme Unterlagen gratis um effektiv arbeiten zu können. Ich mache viel mit “Sprache” damit sie die richtige Satzbildung lernen.

Man ist nie zu Alt um was Neues zu machen. Ich hatte ja auch ein Rumänisches Mädchen fast 2 jahre, die nun mit gutem Erfolg in die Mittelschule wechselt.

Gott gibt mir die Freude und die Gesundheit dazu und ich liebe mein Leben!!

eure Christine

 

 

 

 

 

 

 

 

www.lifechurch.at/ villach

BEI UNS ist immer etwas los!!!!

LIFE CHURCH Villach – Kirche mitten im Leben

Ich bin in dieser Life Church zu Hause. Wir sind eine moderne Freikirche für ALLE Generationen mit lebendigem Glauben und mitten im Leben. 

Die Grundlage unseres Glauben ist die Hl. Schrift, Jesus Christus steht für uns im Zentrum aller Dinge.

Da meine Kinder alle im Ausland leben bin ich sehr dankbar, für die “erweiterte” Familie die ich hier gefunden habe. Eine lebendige Gemeinschaft, jung und alt, alte Hasen und neue Christen, eine spannendes miteinander einfach. 

Tja einfach – was ist schon einfach, natürlich ist es nicht immer einfach wenn so viele Persöhnlichkeiten zusammen sind. Aber mitunter auch aufregend…kurzweilig…lernend…neues erfahrend…

…sich einfach auch ” schleifen” lassen!!!

Hast Du schon mal beobachtet, an einem steinigen Strand oder Bachlauf, wie ” rund” der Kiesel geschliffen ist!!

Ein Stein alleine dem bleiben seine Ecken und Kanten erhalten…woran soll er sich auch reiben?

Es tut weh, du schreist schon mal laut, würdest lieber flüchten…aber geschliffen zu werden wie ein wertvoller Diamant lässt uns besonders werden.

Und Langeweile kennen wir nicht…

..besondere Gastsprecher kommen immer wieder

..alle 2 Jahre treffen wir Frauen uns aus 14 Life Church um gemeinsame Zeit zu geniessen

und als Zuckerl jedes Jahr gemeinsame Freizeit!!!

Keine Zeit zum alt werden, keine Zeit für Langeweile, nix mit ” ich werde nicht mehr gebraucht”… zu tun gibt es immer etwas. Aber auch mal nur zu sitzen – zu geniessen – zuzuhorchen – die Jugend zu bewundern…auch das gehört dazu!

Ich liebe mein zu Hause und ich bin ein absolutes 

“Life Church Kind ❤️”

eure Christine

LIEBE wird mehr, wenn man sie teilt!

 

Seit ca 2 Jahren betreue ich ein junges Mädchen Telefonisch bei ihren Essstörungen und dem daraus entstehenden Unvermögen, gesund zu Leben. Ich bin kein ausgebildeter Psychologe oder etwas ähnliches in der Richtung. Ich habe schon Ausbildungen gemacht zum Gesprächsterapheuten, Seelische Gesprächsführung und meine SaveOne Kurse. Jedoch bringt es mich sehr an meine Grenzen und berührt mein Herz stark. Etwas Hintergrundgeschichte hat sie mir einmal so angedeutet, nichts genaues weiss ich. Aber es war sicher dramatisch, das erkenne ich an ihren Handlungen.

Was mich so erschreckt ist das verdrehte Bild im Kopf,  das es nicht möglich macht, die kritische Situation zu erkennen, bei den Betroffenen.  Jedes Wort ist da umsonst ausgesprochen, mit Vernunft kann man gegen die Krankheit nicht an. Ausserdem ist derjenige nicht krank, wie sie mir immer wieder versichert. Man ist so hilf – und machtlos dabei, man kann nicht helfen.

Nun ist sie schon seit 2 Wochen im Krankenhaus, weil die Organe begonnen haben, sich zu melden. Und ihre Hilfeschreie: ich will nicht essen, ich will nicht zunehmen, ich will nicht dick sein….

es ist nur tragisch.

Ausserdem wird nun auch von den Ärzten eine Dissoziative Identitätsstörung vermutet, die das ganze nicht einfacher machen. Ich habe gerade im Wikipedia darüber nachgelesen, erschreckend!!

Wenn das bei einem meiner Kinder so wäre, ich kann mir gar nicht vorstellen wie ich damit umgehen würde. 

Sie hat niemanden aus ihrer Familie der sich um sie kümmert…sie steht alleine mit ein paar Fremden, wo auch ich dazu gehöre.

Sie ist auch gläubige Christin wie ich, betet und lasst beten und klammert sich an Jesus, aber ein harter und steiniger Weg ist das – auf dem sie unterwegs ist.

Was weiss ich wie man sich in so einer Situation fühlt, man steht nicht in den Schuhen des anderen. Und auch für mich ist es eine Gratwanderung zwischen Unverständnis, Mutlosigkeit, nicht mehr sprechen wollen ( weil es ja eh nichts hilft) aber trotzdem kann und will ich sie nicht loslassen…es muss einen Grund haben das sie auf meiner SOS Seite gelandet ist. Mein Mutterherz gibt nicht so schnell auf.

Liebe LESER, betest Du auch, glaubst Du auch dass Gott uns nie verlässt und immer bei uns ist….darf ich Dich bitten dass Du mit mir in den Gebetssturm miteinsteigst.

DANKE ❤️

eure Christine

 

 

…denn Länge der Tage und Jahre des Lebens…Sprüche3,2

 

Ich frage mich selber oft, warum habe ich noch immer nicht verstanden, dass das Leben keine Selbstverständlichkeit ist, sondern ein tägliches Geschenk. Wieso glaube ich es geht immer so weiter und bin nicht “mehr” achtsam auf jeden Tag, auf jede Stunde auf jede Minute. Wenn es doch jeden Moment vorbeisein kann? 

Dass ich in der Ewigkeit “ewig” weiterlebe, das weiss ich. Aber ich möchte nun von dem Leben hier auf Erden sprechen.

Gerade habe ich erfahren dass eine Bekannte verstorben ist. Vier Jahre jünger wie ich. Hatte gerade begonnen nach einer Trennung, nach viel Kummer und Tränen, ihr Leben neu in Angriff zu nehmen. Noch einmal durchzustarten, aktiv zu werden, sich nicht unterkriegen zu lassen und zu schauen, ob es nicht noch wo ein bisschen Liebe für sie gibt…sich wieder lieben zu lassen und Liebe zu geben. Und plötzlich wie aus dem Nichts innerhalb von 3 Tagen ist alles vorbei.

Die Nachricht hat mich sehr betroffen gemacht und mir wieder ein Stück die Vergänglichkeit des Lebens bewusster gemacht. Es ist traurig dass so ein geschehen mich wieder näher an die Dankbarkeit bringen muss, um zu erkennen, das jeder Tag eine Gnade ist. Das es nicht selbstverständlich ist zu Leben…das alles in der Hand Gottes liegt. Er weiss die Stunde der Geburt und er weiss die Stunde des gehen. 

Wenn ich so alleine herumsitze und nichts zu tun habe, dann hadere ich schon manchmal mit Gott und sagte letztens wieder zu ihm: also eigentlich könntest du mich schon holen, was habe ich hier noch zu tun!!!

Welche Arroganz und Überheblichkeit von mir, zu dem, der einen Plan für mein Leben hat, solche Worte zu gebrauchen. Warum denke ich so?

Weil ich glaube nicht wichtig genug zu sein…

denke ich mache nicht genug…

nehme mich selber zu wichtig…

weil ich gerne mehr im Mittelpunkt stehen möchte…

gesehen werden….und und 

…dabei weiss ich gar nicht, was mein “sein” bei anderen auslöst. Wo sich etwas verändert durch ein Wort, durch eine Handlung, durch ein Tun.

Warum glaube ich immer etwas machen zu müssen? Glaube ich wirklich dass ich dann wertvoller bin? Bekommen unsere Orden dann mehr Persönlichkeit und die Christine einen anderen Wert?

Ich habe so ein hartes Leben hinter mir, mit viel Arbeit, Sorgen und Kummer…Tränen die einen kleinen See – oder aber sicher eine Badewanne füllen könnten. Und heute lebe ich ein glückliches erfülltes Leben, mit Gottes Hilfe. Habe gesunde und tolle Kinder, die mir die Vergangenheit nicht nachtragen, bin gesund, bin jung, bin fit im Kopf, bin geliebt und bewundert, bin geschätzt und geachtet…

und anstatt die Gnade Gottes zu geniessen, meine Tage zwischendurch in Ruhe und Erholung zu verbringen…bin ich am Klagen…und manchmal glaube ich: ich verstehe noch immer gar nichts.

Und aufs Neue beginne ich zu beten: Herr, behüte meinen Mund und bewahre meine Lippen.   Psalm 141,3

 

 

 

 

 

Gott sprach es werde Licht, und das Haar richtete sich danach…

Gerade bin ich über die Worte gestolpert: Es ist nicht eure Sache, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater nach seinem Ratschluss festgesetzt hat. 

Apostelgeschichte 1,7

Und in meinem Gebetstagebuch steht heute: Harre des Herrn, der wird dir helfen. 

Sprüche 20,22

Na das passt ja wieder einmal sehr perfekt…ich hatte nähmlich gerade wieder einmal Gott daran erinnert, dass ich das Prophetische Wort im Dezember 2015 bekommen habe von ihm, durch eine Frau…Christine du bekommst einen Ehemann!! 

Ja aber wo ist der denn??

Ist der schon mit dem Rolator unterwegs, weil er so lange braucht?

Oder hat die Verzögerung etwas mit Inkontinenz zu tun?

HERR, wenn das noch lange dauert, fliesst unsere Pension dann nur mehr durch die Pampers!!!

Die Überschrift trifft bei mir noch nicht zu, aber…..😳

Und ich würde aber so gerne mit ihm noch Reisen, Tanzen und Singen und einfach fröhlich sein…und dabei nicht immer an die TV Werbung denken: ich singe – ich tanze – ich habe Blasenschwäche, na und….!!

..nein so soll es nicht sein. Also musste ich meinen Vater im Himmel mal wieder an sein Versprechen erinnern ( das darf man, falls jemand daran zweifelt) nicht das er es vergessen hätte…aber ein bisschen lästig sein zwischendurch, da hat Gott nichts dagegen.

Wenn man schon so lange alleine lebt wie ich, braucht man auch Mut um zuzugeben, dass man sich schon alleine fühlt. Man kann sich ja sowieso alles schön reden, wie stark man ist, man schafft alles alleine, hat man doch bisher auch alles gemeistert, usw. – aber ehrlich, wer möchte das wirklich so gerne?

Dieser Spruch hilft mir auch nicht unbedingt weiter…aber nur ER weiss die Zeit und bis dahin werde ich mich daran halt noch festhalten und ” wachsam” sein…das ich nichts übersehe!!

Ich hätte gerne eine Abkürzung, aber warum ist auch das Wort ” Abkürzung” so ein laaanges Wort??

eure Christine

 

 

 

eines gerechten Gebet vermag vieles….

Letztes Wochenende nützte ich die Gelegenheit, der Einladung zu einem Schulungswochenende folge zu leisten. Es ging nach Salzburg. Obwohl meine Bauchoperation erst 3 Wochen zurück lag, traute ich es mir mit Gottes Hilfe zu. Freilich war es anstrengend, das viele sitzen im Zug und in der Schulung, aber alles ist möglich für den, der glaubt. Markus 9,23

Seit einigen Jahren bin ich aktiv im Telefondienst dabei, mehrmals die Woche. Mit mehreren Beraterinnen haben wir ein Ziel: die Seele der Anruferin und das Leben des Kindes zu retten.

Leider gelingt uns das nicht immer, aber jedes Gespräch ist ein Gewinn – egal wie lange es dauert! Selbst wenn die Anruferin sich danach doch für eine Abtreibung entscheidet, war es eine Rettung für die Seele der Frau. Der Grund: Wir beten nämlich wenig später für die Frau und ihr Baby in der Gebetsgruppe!

Nach unseren Erfahrungen mit den betroffenen Frauen ist vor einer Abtreibung ein ” persöhnliches Beratungsgespräch” notwendig um die Mutter mit allen Informationen auszustatten. Nicht umsonst: 

 – Abtreibung verändert ihr Leben –

Wir haben immer wieder Anrufe von Frauen, die klagen :” Warum hat mir niemand gesagt wie die Abtreibung funktioniert und welche Folgen die Abtreibung hat?”

Jede Frau ist  es IHREM Kind schuldig, dass sie wenigstens alle Infos einholt, bevor sie sich entscheidet  Wir, die Beraterinnen zeigen auch alle möglichen Auswege auf. Auswege und Hilfe, an die sie jetzt gar nicht denken, nicht nur finanzielle und medizinische, auch andere…( Tagesmütter usw.)

BITTE machen sie keine Beratung in einer Abtreibungs – Klinik, diese verdienen an der Tötung!

Austausch und neue Freundschaften wurden geknüpft, die Unterlagen aktualisiert und neu geordnet, neue Mitarbeiter wurden freudig begrüsst…wunderbare Unterstützung in der Mitarbeit beim Telefondienst von Hebammen, Gynäkologin, und Frauen die schon abgetrieben haben und wissen über welches traurige Thema sie sprechen. 

Viele denken: wenn ich Abtreibe ist alles wieder gut,

                           die Wahrheit ist: das Leben zu wählen hat alles wieder gut gemacht.

eure Christine

 

meine OP…wenn GOTT Regie führt…

“Schmerzen”…im Jänner und Februar hatte ich insgesammt 4 Schmerzschübe im Unterbauch, die so 10-12 Stunden anhielten.

Nach einem Blutbild und einer Computertomographie wurde ein Loch im Dickdarm festgestellt, das aber leicht bedeckt war und den Ärzten nicht so grosse Sorgen machte.

Am 30.3. hatte ich den Termin zur Aufnahme im Krankenhaus da am 31.3. die zweite Knie OP stattfinden sollte. 

Am OP Tag sass ich vorbereitet bis 11h Vormittag im Bett und wartete auf meine OP…ein Notfall ist eingetreten Frau Faiella, wurde mir dann mitgeteilt, wir schaffen es leider heute nicht mehr. Gehen sie nach Hause und kommen sie am Sonntag um 14h wieder, dann verspreche ich ihnen sie sind am Montag die Erste!

Nach Hause, welche Freude mein eigenes Bett…Hurra. Am Samstag Gottesdienst in meiner ” Life Church Villach” mich ausgiebig bewegt und getanzt im Lobpreis, das Knie nochmal so richtig durchgeschüttelt!

Und welch ein Zufall !! nach genau 4 Wochen und 2 Tagen begannen am Sonntag aus heiterem Himmel ( wie man so schön sagt) die Schmerzschübe wieder. Na bumm, dachte ich, auch nicht schlecht..aber dann bin ich wenigstens am richtige Ort im Krankenhaus!

In der Klinik angekommen, kam ich sofort von der Orthopädischen in die Chirurgie, wieder CT und Blutbild, Schmerzinfussion und nur Supperl um den nächsten Tag der Knie OP nicht mit vollem Bauch entgegen zu gehen.

Abends kam die Chirurgin und meinte: passt schon mit dem Darm soweit.

Montag das selbe Spiel von vorne. Hinten offen Nachthemd schon an, Wurschtigkeitstablette schon unter der Zunge…alles eh schon egal…wartend im Bett. Na wer sagts denn, der Arzt kommt und sagt: wir operieren nicht das Knie, wir operieren den Darm 😳😳

Wie hatte der Chefarzt bei der Morgenvisite doch genau geschaut, es gefiel ihm gar nicht was er da auf der CD sah…perforierter Dickdarm, krasse Gefahr eines Durchbruches. Dazu dann die Info vom Chef: hätten wir das Knie am Freitag operiert, wäre kein Notfall dazwischen gekommen, hätten wir das Knie offen gehabt, wäre höchstwahrscheinlich ein Dramdurchbruch gewesen und es wäre ziemlich schlecht ausgegangen!

So viele ” wäre”

Und da sah ich die Hand Gottes, wie alles geführt und geleitet war.

Dann ging doch alles relativ flott, 2 Tage Schonkost, Infussionen, immer unter Kontrolle, und ab in den OP.

ich habe die ganze Zeit gebetet und als ich schon im OP war zeigte Gott mir ein Bild…

ich liege im Bett und rund um das Bett standen Engel, die sich an den Händen gehalten haben, und ihre Flügelspitzen haben sich auch eng aneinander gelegt. Zwei geschlossene Kreise, es gab kein durchkommen…

und in dem Moment legte mir der Arzt die Maske aufs Gesicht und sagte, fest einatmen…

Gott hat noch einiges mit mir vor…weil sonst hätte er mich geholt. So sehe ich das und darüber freue ich mich doch sehr.

….und schwuppdiwupp gehts mir wieder gut und bin schon wieder am Weg nach Salzburg zu einer Schulung. Zu dem Thema Abtreibung, wo ich auch meine Erfahrungen mit Frauen erzähle. Ich leite Kurse ….Heilung nach Abtreibung…

Ja ich habe noch Aufgaben hier auf Erden und das macht mich so dankbar und glücklich.

eure Christine

 

lege alles ab..

dieses Bild hat mein Enkelsohn Emiliano mit 9 Jahre gemalt..

 

…eine Geschichte, die ich heute im Bibelstudium gelesen habe…

Mein Vater und meine Mutter haben zu ihrer Hochzeit eine alte Kommode von den Eltern meines Vaters bekommen. Die Kommode hatte Jahrzehnte im Hühnerstall gestanden. Meine Großmutter dachte, meine Eltern könnten sie in ihrer gemeinsamen Wohnung brauchen. Die Kommode war bedeckt mit Staub von Jahren, mit Hühnerkot und Federn von Generationen von Hühnern. Meine Großmutter hat versucht sie zu säubern, aber es war unmöglich, und so hat sie einfach alles unter einem hässlich olivgrünen Anstrich verdeckt.

Während meiner ganzen Kindheit stand diese grässliche, olivgrüne Kommode oben im Flur unseres Hauses.

Meine Mutter hat schließlich beschlossen, die erbsengrüne Farbe muss weg. Sie brachte die Kommode zu Freunden, die eine Lackiererei hatten.

Meine Mutter brachte sie eines Morgens hin, und gleich am nächsten Tag rief Herr C. an, sie solle vorbei kommen um sie abzuholen. Sie konnte nicht glauben, dass er ein derart beschädigtes Möbelstück so schnell aufgearbeitet hatte, und fragte ihn, wie er das in nur 24 Stunden fertiggebracht hatte.

Herr C. erklärte, er habe herausgefunden, dass die Kommode zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges hergestellt wurde, und somit ein unbezahlbares Erbstück sei. Er sagte, solche Möbelstücke seien für George Washington gemacht worden! Er weigerte sich, dieses kostbare Stück anzutasten. Es sei Tausende Dollar Wert.

Mutter bestand darauf, dass Herr C. diese historische Kommode restaurieren sollte. Er benötigte Monate, um dieses Möbelstück in seinen ursprünglichen Zustand zu bringen. Als er den Schmutz beseitigt hatte, begann er zu polieren, lackieren, und restaurierte so lange, bis die Kommode ihre eigentliche Schönheit wiederhatte.

Du bist diese Kommode – du wurdest in der Absicht erschaffen, dass man dich schätzt und dass man gut für dich sorgt. Aber stattdessen hast du dich entschieden, in dem Hühnerstall des Lebens zu leben. Das hat dich bedeckt mit Schichten von Hühnerkot, Federn und Schmutz von Jahrzehnten. Und dann hat irgendein gut meinender Guru dir einen grässlichen Anstrich verpasst. Gott sehnt sich danach, das alles bei dir zu entfernen, und dich sorgfältig und liebevoll in die natürliche Schönheit, die Er geschaffen hat, zu verwandeln. Willst du Ihm das erlauben? Du bist erschaffen in Seinem Bild, um Teil Seiner Strategie dieses Abschnittes der Geschichte zu sein.

warum auch immer ist mir diese Geschichte so ins Herz gegangen und hat mich zum Weinen gebracht…ich spürte tief in mir das reine besondere Kind, wie Gott mich geplant hatte…und das was danach geschah…

Und meine unbeschreibliche Dankbarkeit das Gott alles aus mir genommen hat, was böse war und schmerzen machte und mich heute mit seiner Liebe füllt und ich immer mehr und mehr erkennen und erleben darf, die Christine zu sein, die Gott ursprünglich geplant hat.

eure Christ-ine

nur weil wir das Kind nicht sehen, ist es doch da…

Eine Abtreibung ist nicht einfach eine Unterbrechung einer Schwangerschaft,

Abtreibung ist die Tötung eines Kindes.

Ich arbeite seit Jahren im Bereich SaveOne und leite auch selber Kurse nach einer Abtreibung. Und seit mittlerweile einigen Jahren bin ich auch in einem Telefondienst tätig. Da rufen Frauen und auch Männer an und fragen um eine Abtreibung. Und wir Beraterinnen versuchen helfend den Leuten zur Seite zu stehen um sie zu Ermutigen, sich für das Leben zu entscheiden.

Warum ich das Euch heute schreibe: weil mich ein Telefonat von letzter Woche und die Antwort heute darauf, sehr beschäftigen und mich immer wieder zum Weinen bringen.

Nicht mehr ganz jung, in keiner Beziehung lebend, sagte mir eine Frau sie sei schwanger. Ihre Überlegung es ist vielleicht ihre letzte Chance, ein Kind zu bekommen, horchte sich sehr gut an. Ich ging sehr motiviert in das Gespräch, horchte mir ihre für und wieder an, gab ihr einige Adressen und Telefonnummer, wo sie Hilfe und Aufklärungen bekommen könne. Mein Herz freute sich sehr als ich mit ihr sprach und zu meinen Worten: wir Frauen sind geschaffen Kinder grosszuziehen…stimmte sie mir begeistert zu.

Ich versprach ihr meine Hilfe im Gespräch, wenn sie diese braucht und ermutigte sie sehr.

Heute habe ich nachgefragt bei ihr und sie hat mir gesagt, sie treibe das Kind ab. 

Ich bin sehr betroffen, es beschäftigt mich den ganzen Tag und macht mich sehr traurig. 

Eine Abtreibung ist ein schwerwiegender Eingriff in die natürlichen Abläufe des weiblichen Organismus. Viele Frauen denken:

wenn ich Abtreibe ist alles wieder gut…

die Wahrheit ist: das Leben zu wählen hat alles wieder gut gemacht…

eure Christine