Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich
(afrikanisches Sprichwort)

Die Seligkeit, sich geliebt zu fühlen, mindert jeden Schmerz
(Ugo Foscolo)

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand
(Blaise Pascal)

SaveOne - Heilung der seelischen Wunden nach einer Abtreibung

Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflußt werden
(Mahatma Gandhi)

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt
(Albert Einstein)

 

…denn Länge der Tage und Jahre des Lebens…Sprüche3,2

 

Ich frage mich selber oft, warum habe ich noch immer nicht verstanden, dass das Leben keine Selbstverständlichkeit ist, sondern ein tägliches Geschenk. Wieso glaube ich es geht immer so weiter und bin nicht “mehr” achtsam auf jeden Tag, auf jede Stunde auf jede Minute. Wenn es doch jeden Moment vorbeisein kann? 

Dass ich in der Ewigkeit “ewig” weiterlebe, das weiss ich. Aber ich möchte nun von dem Leben hier auf Erden sprechen.

Gerade habe ich erfahren dass eine Bekannte verstorben ist. Vier Jahre jünger wie ich. Hatte gerade begonnen nach einer Trennung, nach viel Kummer und Tränen, ihr Leben neu in Angriff zu nehmen. Noch einmal durchzustarten, aktiv zu werden, sich nicht unterkriegen zu lassen und zu schauen, ob es nicht noch wo ein bisschen Liebe für sie gibt…sich wieder lieben zu lassen und Liebe zu geben. Und plötzlich wie aus dem Nichts innerhalb von 3 Tagen ist alles vorbei.

Die Nachricht hat mich sehr betroffen gemacht und mir wieder ein Stück die Vergänglichkeit des Lebens bewusster gemacht. Es ist traurig dass so ein geschehen mich wieder näher an die Dankbarkeit bringen muss, um zu erkennen, das jeder Tag eine Gnade ist. Das es nicht selbstverständlich ist zu Leben…das alles in der Hand Gottes liegt. Er weiss die Stunde der Geburt und er weiss die Stunde des gehen. 

Wenn ich so alleine herumsitze und nichts zu tun habe, dann hadere ich schon manchmal mit Gott und sagte letztens wieder zu ihm: also eigentlich könntest du mich schon holen, was habe ich hier noch zu tun!!!

Welche Arroganz und Überheblichkeit von mir, zu dem, der einen Plan für mein Leben hat, solche Worte zu gebrauchen. Warum denke ich so?

Weil ich glaube nicht wichtig genug zu sein…

denke ich mache nicht genug…

nehme mich selber zu wichtig…

weil ich gerne mehr im Mittelpunkt stehen möchte…

gesehen werden….und und 

…dabei weiss ich gar nicht, was mein “sein” bei anderen auslöst. Wo sich etwas verändert durch ein Wort, durch eine Handlung, durch ein Tun.

Warum glaube ich immer etwas machen zu müssen? Glaube ich wirklich dass ich dann wertvoller bin? Bekommen unsere Orden dann mehr Persönlichkeit und die Christine einen anderen Wert?

Ich habe so ein hartes Leben hinter mir, mit viel Arbeit, Sorgen und Kummer…Tränen die einen kleinen See – oder aber sicher eine Badewanne füllen könnten. Und heute lebe ich ein glückliches erfülltes Leben, mit Gottes Hilfe. Habe gesunde und tolle Kinder, die mir die Vergangenheit nicht nachtragen, bin gesund, bin jung, bin fit im Kopf, bin geliebt und bewundert, bin geschätzt und geachtet…

und anstatt die Gnade Gottes zu geniessen, meine Tage zwischendurch in Ruhe und Erholung zu verbringen…bin ich am Klagen…und manchmal glaube ich: ich verstehe noch immer gar nichts.

Und aufs Neue beginne ich zu beten: Herr, behüte meinen Mund und bewahre meine Lippen.   Psalm 141,3

 

 

 

 

 

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