Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich
(afrikanisches Sprichwort)

Die Seligkeit, sich geliebt zu fühlen, mindert jeden Schmerz
(Ugo Foscolo)

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand
(Blaise Pascal)

SaveOne - Heilung der seelischen Wunden nach einer Abtreibung

Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflußt werden
(Mahatma Gandhi)

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt
(Albert Einstein)

 

Monthly Archives: Juni 2016

Verstand und Liebe

Der Verstand begegnet der Liebe und sagt zu ihr:

Ich habe schon oft über dich nachgedacht, aber ohne ein befriedigendes Ergebnis. Deshalb möchte ich dich geradeheraus fragen: was ist dein Sinn? Bevor die Liebe antworten konnte, fügte der Verstand hinzu: Sag mir aber nicht, dein Sinn bestehe darin, die Menschen glücklich zu machen. Ich habe zu oft gesehen, dass du sie unglücklich gemacht hast. 

Mein Sinn besteht darin, dass die Menschen an mir wachsen und zu sich selbst finden, antwortete die Liebe. Durch mich werden sie erst zu denen, die sie sein können. Ich erwecke das Beste in ihnen und bringe es zur Entfaltung. Und ich schenke ihnen Glück.

Dass dieses Glück vergänglich ist und sich auch in Unglück verwandeln kann, darfst du mir nicht anlasten. Nichts ist von Dauer in dieser Welt. Und weder du noch ich haben die Macht, das Gesetz der Vergänglichkeit zu brechen.

Ich weiss, sagte der Verstand, allerdings verstehe ich nicht, warum die Menschen sich im allgemeinen vor dir fürchten, obwohl du ihnen angeblich so viel Gutes zu geben hast, während sie zu mir volles Vertrauen haben.

Das liegt daran, antwortete die Liebe, dass ich die Menschen ins Unbekannte führe, während du mit ihnen auf Wegen gehst, die sie gut kennen.

Aber du sagtest doch gerade, wandte der Verstand ein, dass du ihnen hilfst, zu sich selbst zu finden.

Das tue ich auch, erwiderte die Liebe, aber ihr wahres Selbst ist den meisten Menschen unbekannt und macht ihnen deshalb Angst. Und daran bist du nicht ganz unschuldig.

Wieso?

Du bringst sie dazu, Schutzmauern gegen mich aufzubauen, indem du ihnen einredest, wie gefährlich ich sei und wie gross die Schmerzen und Enttäuschungen sein können, die ich ihnen bereite. Du lehrst sie, mich zu fürchten.

Und habe ich nicht recht damit? fragte der Verstand.

Nein, du hast Unrecht. Die Menschen verletzen sich nicht an mir, sie verletzen sich gegenseitig. Sie sind nicht enttäuscht von mir, sie enttäuschen sich gegenseitig. Und die Schmerzen, die sie erleiden, stammen nicht von mir, sondern daher, dass sie mein Wesen nicht tief genug verstehen. Wie sollten sie es auch können, wenn du sie unentwegt daran hinderst, sich ganz und gar auf mich einzulassen? Denn nur so können sie mich wirklich kennen lernen – und damit sich selbst.

Dieses Gespräch hat keinen Sinn, sagte der Verstand. Wir reden aneinander vorbei.

” Weil du nicht schweigen kannst”, erwiderte die Liebe und ging davon….

Kennt Ihr das auch, liefert sich Euer Verstand auch oftmals eine Diskussion mit der Liebe??

eure Christine

manchmal zweifle ich an meinem Verstand, ein bisschen oder auch etwas mehr….je nach dem…

Heute bin ich zum Beispiel 2 Packungen Twinni umtauschen gegangen, die ich gerade gekauft hatte…weil der Supermarkt nebenan hatte auch Twinni Aktion, aber noch billiger….somit bekam ich das Geld vom ersten zurück, und konnte beim zweiten, noch ein 6- er Pack Mineralwasser mitnehmen….und mir blieb noch was über!

tja Verstand muss man schon auch haben…..

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…einsam oder alleine?

Für mich gibt es einen Unterschied zwischen einsam sein und alleine. Manchmal sprechen wir darüber, wie der andere es sieht. Eine Freundin meinte letztens: das ist doch das selbe! Ich empfinde es nicht so, aber die Einsamkeit und das Alleine sein sind doch eng miteinander verwandt. In einem verwandschaftlichen Verhältnis auf jeden Fall. Ich würde nicht sagen sie sind ” eineiige Zwillinge” aber Geschwister sind sie auf jeden Fall!!! Und manchmal wenn der eine anklopft ist der andere auch nicht weit!

 Ich glaube wir alle brauchen eine 1. Hilfe BOX manchmal und dazu eine:

BRILLE …damit du die Eigenschaften der Menschen siehst und beurteilen kannst, die dich umgeben

GUMMIBAND… um dich daran zu erinnern, flexibel zu sein, weil Menschen und Dinge nicht so sind, wie du es gerne hättest

PFLASTER…um verletzte Gefühle – die eigenen und die der anderen – heilen zu können

BLEISTIFT… um all das Gute aufzuschreiben, das uns tagtäglich wiederfährt….und Gott alleine weiss das es ganz viel davon gibt

FADEN…um die Menschen festzubinden, die in deinem Leben wirklich wichtig sind, die aber im Alltagstrott gerne vergessen gehen

RADIERGUMMI…um sich daran zu erinnern, dass jeder von uns Fehler macht und wir die Möglichkeit haben, sie zu tilgen

SCHOKO-KÜSSCHEN…um uns daran zu erinnern, dass jeder ein Küsschen braucht, Zährtlichkeiten und jeden Tag ein nettes Wort

TEE- BEUTEL…damit man sich am Ende eines anstrengenden Tages ausruhen und erholen kann

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eure Christine

eine Frau kommt zum Arzt….

Eine Frau kam aufgeregt zu ihrem Gynäkologen, ihr Kind auf dem Arm – Herr Doktor sie müssen mir helfen. Mein Kind ist noch nicht einmal 1 Jahr alt und ich bin wieder schwanger. Ich kann nicht schon wieder ein Kind bekommen, so kurz hintereinander.

Aha – sagt der Arzt, aber was soll ich denn da tun?

Ich bitte sie um einen Schwangerschaftsabbruch,  ich brauche ihre Hilfe. Der Arzt dachte eine Weile nach und sagte schliesslich: ich glaube ich habe eine bessere Lösung ihres Problemes gefunden. Was ich vorschlage ist auch nicht so gefährlich für sie. Die Frau lächelte, denn sie dachte der Arzt würde damit auf ihren Wunsch eingehen. 

Der Arzt sagte: Damit sie nicht damit belastet sind, zwei kleine Kinder zur gleichen Zeit zu versorgen, töten wir einfach das, das sie da auf dem Arm haben. Auf diese Weise haben sie noch eine ganze Weile Ruhe, bevor das zweite geboren wird. Wenn wir ohnehin eines der beiden umbringen müssen, kommt es ja nicht darauf an, welches.

Nein, nein schrie die Frau entsetzt, sind sie wahnsinnig, es ist doch ein Verbrechen, ein kleines Kind zu töten! 

Ja stimmt sagte der Arzt ruhig, aber da sie ja dazu entschlossen waren, dachte ich, das sei vielleicht die bessere Lösung.

Viel brauchte der Arzt nicht mehr zu sagen, er hatte die werdende Mutter überzeugt, dass auch das Baby im Mutterleib bereits ihr Kind ist.

…..gelesen im Facebook….

NUR weil wir das Kind nicht sehen – ist es doch da

eure Christine

wenn ich nur EIN ungeborenes Baby retten könnte….

image  Wie einige von Euch schon wissen, setzte ich mich sehr für das Leben ein. Ich bin selbst betroffene, da ich im Krieg geboren wurde und meine Mutter einige Male versucht hatte, mich abzutreiben. Dann wurde ich selber zur Täterin, etwas was ich nie dachte, dass ich einmal in eine ” scheinbar” ausweglose Situation kommen würde, so etwas zu tun. Aber niemand weiss wozu er fähig ist, wenn er nicht in den Schuhen des anderen steckt. Beurteilen…Verurteilen…ist da keine Option!

Alle 5 Minuten wird in Deutschland ein Kind abgetrieben. Die ungefähre Zahl in Österreich 30-35000 Kinder pro Jahr.

“Jeder Mensch verdient Respekt aufgrund seines Menschseins.”

“Niemals kann das Leben eines Menschen weniger oder mehr menschlich werden.”

Ich leite nun seit Jahren selber Kurse. Persöhnlich und auch über Skype. 

Save One bietet Frauen und Männern, die die Last und Nachwirkungen einer Abtreibung in ihrem Leben tragen, einen effektiven Heilungsprozess. Die Abtreibung ist ein schwerwiegender Eingriff in die natürlichen Abläufe des weiblichen Organismus.

Es sind viele traurigen Geschichten die einem erzählt werden. Körperliche und seelische Schmerzen, unverständnis darüber, dass man zu einer Abtreibung fähig war, das Gefühl eines grossen Verlustes und viele Tränen. Einige Frauen durfte ich schon durch den Schmerz durchbegleiten, und nicht immer geht es Spurlos an mir vorbei. Ich bin auch bei einer Hotline aktiv, zwei mal einen halben Tag in der Woche. Diese Anrufe sind auch oftmals eine grosse Herausforderung. Angerufen wird für eine Adresse zu einer Abtreibung. Dann versuche ich mit Feingefühl mit der Person in ein Gespräch zu kommen, den Hintergrund der Verzweiflung zu erfragen und manchmal gelingt es im Gespräch, das der – die Person sich noch bereit erklärt, eine Gesprächsberatung in Anspruch zu nehmen. Ich finde es ist eine grosse Verantwort aber ich fühle mich dazu bereit.

Falls DU Fragen dazu hast, ich bin jederzeit da, sie zu beantworten…wende Dich an mich, ich nehme mir jede Zeit.

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eure Christine

in die Knie gehen…..

….vielleicht sollte man das ab einem gewissen Alter nicht mehr tun, oder mit der richtigen Motivation, wenn aber doch, dann mit einem ” reinen” Herzen! Und nicht unter Vorspiegelung falscher Tatsachen!

Wieder wollte ich Gott einmal mehr beeindrucken wie brav und heilig ich bin…wie wenn Gott nicht ganz genau wüsste, wie ich wirklich bin. Wie wenn ich Gott beeindrucken könnte, sowas von lächerlich! 

Nun hänge ich gerade wie ein Schluck Wasser in der Kurve herum, bebete meine Schmerzen dass sie verschwinden mögen und meinem Lauf dem Ehemann entgegen, nicht ein Rolator oder Krücken im Wege stehen werden ;-)!!

Meine Worte heute morgen ….und eventuell sollte ich sie mir zur Gewohnheit werden lassen: 

Mein Vater ich bin so ungestühm, zu oft möchte ich die Welt zum besseren verändern – und merke dann, dass ich ja doch nur MEINE Sicht von ” besser” voraussetze. Lehre mich, dass ich mich in meinen menschlichen Gegebenheiten zu verhalten habe, damit ich mir nicht einrede, dass mein Wille der ” deine” sei und bewahre mich davor, nur meinen Massstab zu sehen, wo doch der deine zählt.

Klar machen die körperlichen Verschleißerscheinungen auch vor mir nicht halt, aber noch bin ich noch lange nicht so weit, dass ich nicht noch vorausplane. Noch kaufe ich mir ” grüne” Bananen, da ich mir sicher bin, ihr gelb werden noch zu erleben. Gott sprach: es werde Licht…..und mein Haar richtet sich noch “nicht”danach. Wie lautet die Geschichte…gibt das Leben dir Zitronen, mache Limonade daraus!

Und schliesslich braucht man für ein Lächeln 5 Muskeln, für ein grantiges  Gesicht 95 Muskeln, wir können uns entscheiden. Nichts ist bunter als das Leben selbst.

nun noch ein paar Worte an EUCH liebe Leser:

ich wünsche dir genug…

ich wünsche Dir genug Sonnenschein, damit Du aufrecht durchs Leben gehen kannst…

ich wünsche Dir genug Regen, damit Du die Sonne mehr zu schätzen weisst…

ich wünsche Dir genug Fröhlichkeit, damit Du den Mut nicht sinken lässt…

ich wünsche Dir gutes erkennen, damit auch die kleinsten Freuden in deinem Leben grösser erscheinen….

ich wünsche Dir genug Gewinn, damit deine Bedürfnisse mehr als gestillt sind…

ich wünsche Dir genug Verstand, damit du dankbar bist, für das was du besitzt…

ich wünsche Dir genug Willkommensgrüsse, damit du einen Abschied überstehen kannst…

…..ausserdem habe ich ROSEN gepflanzt,  

und Kartoffeln bekomme ich…..

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wie das geht, sag ich euch das nächste Mal!

eure Christine

 

ein Mann wird kommen….

   image     Ich singe nicht den alten Schlager: ein Schiff wird kommen und das bringt mir den einen…

Wie ich Euch schon einmal angedeutet, werde ich nun meine Wartezeit mit Euch teilen, wenn Ihr das möchtet…sonst müsst Ihr halt darüber lesen!

Im Dezember 2015 sass ich mit einer Bekannten in unserem Gottesdienst, wie immer, in der ersten Reihe. Nennen wir sie Susi. Susi hatte gerade eine Beziehung beendet, von der sie sich viel erhofft hatte. Während des Lobpreises hatte ich schon für sie gebetet, dass Gott jemanden ein Wort des Trostes für sie geben möge. Wir haben da so 2-3 Leute, die Prophetisch sehr von Gott verwendet werden. Während ich noch fest im Gebet für sie war, setzte sich die erste Person, die für einige Leute etwas bekam, wieder hin. Na gut Gott dachte ich, vielleicht hast du ja noch jemanden vorbereitet dafür. Und wirklich, noch jemand stand nach einem kurzen Moment auf…und ich legte schon wieder los…..Bitte Gott etwas für die Susi, sie braucht es so dringend, sie braucht jetzt deinen Trost und deine Hilfe, Bitteeeeee…

Plötzlich dreht sich diese Frau zu uns her und mein erster Gedanke war….oh Danke Gott du lässt uns doch nie im Stich!

Als sie aber sprach: Christine…..wäre ich fast vom Stuhl gefallen! Etwas was ich selten bin, ich war völlig paff…und dann kamen ihre Worte, die sie mir weitergeben sollte. Ohne auf die Details hier einzugehen sagte sie mir, dass ich in diesem Jahr 2016 einen Ehemann bekommen würde!!!

Na bumm – waren meine ersten Gedanken, dazu muss ich sagen, ich lebe seit 30 Jahren ohne einer festen Beziehung! Wie soll das gehen, will ich das überhaupt, wie geht sowas eigentlich, kann ich meine Selbstständigkeit überhaupt aufgeben, habe ich mich nicht schon zu sehr an mein Leben gewöhnt, meine Entscheidungen selber zu treffen….und noch vieles mehr….bin ich bereit dazu für einen Mann???

Es gab immer wieder Zeiten wo ich für einen Ehemann gebetet habe, geweint habe, gefleht habe….GOTT es muss doch irgendwo einen für mich geben, den Du für mich reserviert hast!!!!! Dann kehrte in meinem inneren wieder Ruhe ein, ich genoss mein Leben, konnte machen was ich wollte….doch in manchmal langen, manchmal kürzeren Abständen kam immer wieder der Wunsch in mir hoch. Vor allem wie ich selber merkte, wie ein neuer Mensch in der Christine heranwuchs…wie Christine immer dem ähnlicher wurde, wie Gott mich geplant und geschaffen hatte. Und das was die Menschen und die Welt aus mir gemacht hatte und über mich ausgesagt hatten, wie das immer mehr in den Hintergrund trat….da betete ich oft sehr innig….es wäre so spannend zu erleben wie ich heute mit der Situation umgehen würde, ach wie gerne würde ich das doch erfahren!!!

Ein Mann, der Mann, das war immer ein heikles Thema für mich, mein ganzes Leben lang. In der Bibel steht, der Mann soll das Oberhaupt in der Familie sein, trotz Ehe ” musste” ich immer das Oberhaupt sein, die Männer haben sich sehr gerne angelehnt und sich alles abnehmen lassen. Bevor ich Gott kennenlernte hatte ich überhaupt kein Männerbild und auch kein Vaterbild, ich tat mir sehr schwer Männern zu vertrauen, auf sie zu hören und ihnen den Stellenwert zu geben, der ihnen zusteht. Aber Gott kann viel mehr für mich tun, als ich mir jemals zu glauben gewagt habe.

Nachdem ich die ersten  Wochen immer sagte; ich will eigentlich gar keinen Mann, merke ich nun wie Gott mich darauf vorbereitet. Langsam, zährtlich und in kleinen Schritten führt Gott mich in eine Vorfreude hinein, in ein Verlangen dass er jedem von uns ins Herz gelegt hat, in ein Gefühl: wie wird es sein…was erwartet mich….oh wie steigt die Erwartung…ich habe so viel zu geben, ich bin so lustig, so ernst, so nachdenklich, so spontan, so kreativ, so sensibel, so so so …..und nun fange ich auch schon an mit Gott zu Diskutieren;-)

…also Gott wenns schon von dir so geplant ist, dann bitte noch vor dem Sommer, damit ich den schon zu zweit geniessen kann!!!

…also Gott wenn schon, dann einen Mann mit einem Haus und Garten oder einer sonnigen Wohnung!!! Und ein Wohnmobil wäre auch nicht schlecht….gegen ein Motorrad habe ich auch nichts!!!!

….also Gott wenn du schon meinst, dann einen Humorvollen, der mich aushaltet!!!

….also Gott wenn du denkst, es soll so sein, dann einen ” Feschen”!!!

….also Gott wenn du glaubst…dann gib mir GEDULD, die aber RASCH!!!

wems interessiert, wie die Love Story weitergeht…ich halte euch am laufenden.

eure Christine 

 

 

 

braucht meine Zunge Heilung?

image     Früher oder später wird jedem Christen bewusst, dass es unabdingbar ist, die Zunge im Zaum zu halten – leider will dies jedoch nicht immer gelingen. Ich bin gerade dabei, mit biblischen Schritten, zu versuchen meine Zunge zu disziplinieren. Ich gehe nun der Frage nach, ob meine Zunge Heilung braucht und ich bin mir ziemlich sicher, das ich da einige Überraschungen erleben werde.

Unser Schöpfer hat in unserem Kopf ” sieben” Öffnungen gestaltet. Sieben ist die Zahl, die in der Bibel oft für Vollständigkeit steht!

Wir haben zwei Augen – zwei Ohren – zwei Nasenlöcher, also drei Paare von Öffnungen. Die siebte Öffnung hat unser Schöpfer auf EINE beschränkt: den Mund. Manchmal dachte ich mir…hätte ich auch gerne mehr als einen Mund? Aber das glaube ich nicht, ich habe genug damit zu tun, mit dem einen Mund vernünftig umzugehen. Diese eine Öffnung schafft mehr Probleme als die anderen sechs zusammen!

Es gibt keinen Bereich unserer Persöhnlichkeit, der mehr mit unserem allgemeinen Wohlergehen verknüpft ist als der Mund und die Zunge.

Früher sagte ich öfters mal: ich trage mein Herz auf der Zunge! Aber es war nicht immer nur mein Herz, sondern auch das, was sich in meinem Herzen bewegte. Eifersucht, Neid, Kritik, schlechte Nachrede und alles so, was in einem sich so dreht und bewegt, ohne dem Einhalt zu gebieten. Wir können uns selbst über den Zustand unseres Herzens betrügen, indem wir uns einreden, wir wären gut, rein oder gerecht, doch was aus unserem Mund kommt, ist ein sicherer und unfehlbarer Indikator. Wenn das, was aus unserem Mund kommt verdorben ist, ist auch unser Herz verdorben. Es gibt keine andere Schlussfolgerung. Es gibt Sprachen in denen dasselbe Wort für ” Herz” und ” Stimme” verwendet wird. Wie kann das sein? Jedoch darüber nachgedacht und nachgelesen erkannte ich…die Stimme lässt ja Rückschlüsse auf den Herzenszustand zu. Die Stimme drückt durch Worte den Zustand des Herzens aus.

Ich merke immer wieder wie die Stimmlage sich in den verschiedenen Situationen verändert….singend und klingend wenn Freude im Vordergrund steht…genervt wenn mich was nervt….ungeduldig wenn mich die Geduld verlässt…müde von immer den gleichen Worten…und und…Und so wie ich mich Fühle so klingt meine Stimme und sind meine Worte.

Denn aus der Fülle des Herzens redet der Mund. Wenn das Herz voll ist, geht der Mund über.

Davon könnte ich ein Buch schreiben. Habe ich je ein ” Fettnäpfchen” ausgelassen? Nichts böses Ahnend komme ich daher, horche zu, mache den Mund auf…und schon sehe ich mich bis zum Hals, Oberlippe – Unterkante, im Fettnäpfchen stehen und Wellen schlagen. Selten habe ich eines übersehen, wieso standen die immer auf meinem Weg? Dieses kleine Teil unseres Körpers und welche Macht hat es. Unsere Zunge ist das Ruder unseres Lebens, sie bestimmt den Kurs unseres Lebens. Wie oft habe ich mich über gesprochene Worte danach geärgert, danach – wie ich sie nicht mehr zurücknehmen konnte. Wieviele nutzlose Worte kamen in meinem Leben schon über meine Lippen. Wieviele Male hatten Worte Menschen verletzt….nicht nachgedacht, nicht auf mein Herz gehört…nur geplappert. Ohne zu wissen, was Worte für einen Schaden anrichten können. 

Mittlerweile horche ich mir selber zu, wenn ich spreche. Bevor ich spreche bei Problemen frage ich: darf ich zu dir reden oder wirst du dann böse… viele Male ist es besser zu schweigen und zuzuhorchen, als Worte auszusprechen, die nur schmerzen….ich denke sehr viel über Worte nach in meinem täglichen Leben, und natürlich gelingt es mir nicht immer, die richtigen zu verwenden.  Und so wie ich bin, schnell, flott und impulsiv, kommt raus was raus muss… immer öfters bleibt mir Zeit davor nachzudenken, aber noch immer nicht “immer!!”

Es begann schon früh bei mir das reden: mit 12 Monaten sagte ich schon meinen Namen und wie alt ich bin.

Plappermäulchen damals und heute noch immer!

eure Christine

 

 

 

Super Heldin auf Gottes Art

image   Ich hatte immer davon geträumt eine Superheldin zu sein. In vielen kleinen Dingen des Alltag. Ich träumte davon eine gute Tochter zu sein, aber man war selten ( oder überhaupt?) zufrieden mit mir. Ich wollte so gerne geliebt werden, eine geliebte Superheldin eben. Auch das erfüllte sich nicht in der Kindheit. Fliegen zu können, das war auch ein Superheldinnen Traum von mir, abheben, Arme ausbreiten und hoch hinauf in die Lüfte, alles zurücklassen und nur höher und höher. Viele Jahrzehnte als Erwachsene hatte ich dann diesen Traum, immer wieder, ich konnte fliegen!! Und wenn ich nur eine bessere Superheldin gewesen wäre, hätte ich das alles, das Unmögliche bestimmt auch erreicht. Vielleicht wenn ich die Armbänder von “Wonder Woman” gehabt hätte…vielleicht dann?!

Irgendwann verliefen die Träume eine Superheldin zu sein im Sand, wie bei allen kleinen Mädchen. Trotzdem gab es viele Tage an denen ich das Gefühl hatte, eine Superheldin sein zu müssen, um heil durchs Leben zu kommen! Alles kam anders als ich es mir vorgestellt hatte. Erwartungen mussten erfüllt werden, jeder will etwas von einem. Vier Kinder hatten ihre Bedürfnisse, der Haushalt durfte auch nicht zu kurz kommen, die eigenen Eltern forderten auch Zeit ein. Der eine musste zum Sport gebracht werden, der andere wieder abgeholt. Das eigene Restaurant kostete auch Stunden der mitarbeit, des planen und vorausdenken. Rechnungen wollten bezahlt werden, die Freundin sollte man auch schon lange wieder einmal anrufen, die Schule brauchte wieder Bastelpapier und für den Ausflug musste auch noch etwas vorbereitet werden. Und einen Ehemann gab es natürlich auch noch, der sich zu Wort meldete. Obwohl ich trotz Ehe IMMER allein Erziehende war.

Das Geheimnis ist aber: man muss keine Superheldin sein. Leben – einfach aus der übernatürlichen Kraftquelle die Gott uns schenkt.

In Sprüche 31,10 wird eine Frau beschrieben, die wusste, wie man aus der übernatürlichen Kraftquelle lebt. ( vielleicht lest ihr es euch durch)

Sie war eine herausragende Ehefrau und Mutter, die hart arbeitete, sich um die Versorgung der Familie kümmerte, früh am Morgen aufstand. Unternehmerin war, sich tadellos kleidete, den Armen und Notleidenden half und die weise, freundlich und stark war und ein würdevolles Auftreten hatte. Ja, diese Frau wird in der Bibel erwähnt, und zwar lange bevor wir Handys, Computer und Geschirrmaschienen hatten. Das zeigt uns: wir können alles im Leben schaffen, ohne einen Nervenzusammenbruch bekommen zu müssen. 

Ich verstehe, das einige von uns, wenn wir das in der Bibel lesen, sich leicht bis mittelschwer überfordert fühlen. Diese Frau zeigt uns, was wir selber alles nicht schaffen und deshalb motiviert uns diese Geschichte nicht unbedingt. Aber diese Frau ist keine Superheldin und auch keine Wonder Woman, sondern eine Person die hier den Standart für jede Christin setzt. Denn inmitten ihres Alltags entdeckte sie den Faktor Gott.

Und so empfinde ich es auch…ich muss kein Übermensch sein, sondern ich nütze die Kraft des Heiligen Geistes. Durch seine Stärke, Weisheit und Ausdauer bewältige ich alle meine Aufgaben. Und genauso hatte Gott sich das vorgestellt.

Freilich sind die Aufgaben heute mit meinem Alter von anderer Art. Aber täglich brauche ich seine Unterstützung um den Tag zu bewältigen, ohne Superkräfte zu haben. Geht es dabei um Verletzungen von Menschen – um das alleine sein – um meine Enkelkinder nicht aufwachsen zu sehen und meine Erfahrungen bei ihnen einbringen zu können – meine Gesundheit – und vieles mehr. Der Heilige Geist ist der Helfer, den Jesus uns versprochen hat und von dem er gesagt hat, dass er immer bei uns sein wird. Er befähigt uns durch seine übernatürliche Kraft, unser Leben meistern zu können. Ich habe erfahren in meinem Leben, das mir das alles zur verfügung steht, von dem ich immer geträumt habe. Aber ich behalte eines im Blick: diese Fülle immer tiefer zu ergreifen ist eine ” Lebensaufgabe”! Und vieles kann sich auch noch verändern, meistens dann, wenn wir es am wenigsten erwarten.

Ganz gleich wo ich gerade stehe, woher ich komme oder was mein langes Leben mir schon gezeigt und gelernt hat – Gott hat alles für mich schon vorbereitet, damit ich die Welt beeinflussen und verändern kann.

eure Christine

gestresst oder ausgeglichen?

image  Sorgen. Überlastung. Stress.

kommt dir das gerade bekannt vor, beschreibt es deine jetzige Situation? Wenn es so ist, dann möchte ich dir sagen, du bist damit nicht alleine. Mit Gottes Hilfe können wir unseren Blickwinkel jedoch verändern und unser Leben in den Griff bekommen. Gott bietet uns, egal in welchen Umständen wir gerade sind, ein Leben voller Frieden und Freude an. 

Wir treffen täglich unsere Entscheidungen. Schon am frühen Morgen. Heute habe ich mich entschieden, etwas früher aufzustehen da Wohnungsputz auf meinem Plan stand. Manchen Morgen bleibe ich länger unter der Decke, vor allem wenn das Wetter schlecht ist. Ich kann entscheiden ob ich mir einen Kaffee mache oder wieder einmal einen Tee morgens trinke. Auch über meine Kleidung kann ich selber entscheiden. Ob ich mein Handy mitnehme zum spazieren gehen, oder ob ich nicht immer rund um die Uhr erreichbar sein möchte. Vieles können wir selber entscheiden, doch es gibt Dinge, die wir nicht entscheiden können…..obwohl wir sie uns sicher manchmal wünschen würden…

Konnte ich heute Morgen entscheiden, wie das Wetter wird…ob mein Nachbar freundlich zu mir ist…ob jemand mir eine Schuld zuweist, für die ich nichts konnte…

Freilich liegt nichts davon in unserem Entscheidungsbereich, wenn es so wäre, würde nur die Sonne scheinen, die Nachrichten wären voller positiven Berichten, Freunde würden anrufen, der ” versprochene” Ehemann würde endlich bei mir anklopfen ( dazu ein eigenes Kapitel, versprochen!) Friede – Freude – Eierkuchen wäre das Tagesmotto!

Auch wenn wir nicht alles im Leben beeinflussen können, liegt es an uns, wie wir die Dinge sehen. Trotz allem sind wir keine Opfer unserer Umstände. Auch wenn wir nicht entscheiden können, was um uns herum geschieht, aber die Reaktion darauf liegt in unserer Hand. Die Entscheidungen die wir jeden Tag treffen, haben einen grossen Einfluss auf unsere Lebensqualität, und das jeden Tag aufs Neue. 

ICH kann mich jeden Tag ” entscheiden” glücklich zu sein.

Horcht sich fast zu einfach an, um wahr zu sein, oder?

Ein paar Beispiele aus meinem Leben, wie ich Stress in den Griff bekam: da ich im Glauben stehe habe ich den Eindruck, es fällt mir nicht so schwer.

Wenn ich mich überfordert und gestresst fühle, greife ich zum Wort Gottes, zb.

Römer 8,37 – ich bin mehr als ein Überwinder

Matthäus 6,26 – Gott gibt mir alles, was ich brauche

Philipper 4,13 – ich vermag alles durch Christus, der mich stark macht

Anstatt das ich den Tag mit klagen beginne über Situationen, spreche ich diese biblischen Wahrheiten aus. 

Wenn meine finanzielle Situation mich ins schleudern bringt, mache ich mir einen Haushaltsplan. Ich denke darüber nach was kann ich praktisch noch tun um dem Engpass entgegen zu steuern. Nutzlose Dinge streichen ist auch ein Anfang. Ich horche mir auch Predigten über Umgang mit Finanzen an.

Bei Menschen die meinen Stresspegel ständig erhöhen heisst es zu erkennen, loslassen kann da helfen. Da nütze ich verschiedene Optionen. Weiterhin freundlich sein und ihnen gutes tun, sie ermutigen und bestärken über sich selber….( da jeder Angreifer von seinem eigenen roten Knopf ausgeht ) und vor allem bleibe ich im Gebet für diese Person, weil es heisst ja: segne deine Feinde und bete für sie. 

Was mich stresst ist mein Hunger auf Süsses!! Dem kann ich nur so entgegen steuern, dass ich mich wenigstens täglich bewege….( nur Husten ist da zu wenig an Bewegung) sondern den Blick vom Sofa wegwende und mich auf die Socken mache ( natürlich ziehe ich Schuhe über die Socken!!) und mein Rad oder die Waking Stecken hervorkrame, manchmal haben sie schon Staub angesetzt!!

 Wenn ich ganz streng zu mir bin, erlaube ich mir nur ein Stück Süsses pro Tag 🙁

wisst ihr wie schwer das ist? und wieder heisst es sich zu entscheiden….Schoki oder Eis, Torte oder Schnitten, Bonbon oder Mousse de Chocolat….

Es gibt viele Schritte die wir gehen können, im Glauben, um das Leben zu führen, das uns gut tut. Gott wird seinen Beitrag dazu leisten, aber er will auch dass wir unseren Beitrag dazu leisten. Also sind wir mutig und wagen neue Schritte, wir können ein glückliches und ausgewogenes Leben führen und die Dinge bewältigen. Die Frage ist, welche Schritte werden wir gehen? Die Entscheidung liegt bei uns.

eure Christine

mal eben so ein paar Gedanken

Ich kann am besten über mich selber lachen! Meistens schon morgens beim ersten Blick in den Spiegel, wenn ich beim Slip reinsteigen stolpere, die Wimperndusche daneben geht, der Kaffee mit einem Pad vom Vortag nach Spülwasser schmeckt,  letztens hätte ich mir fast die Enthaarungscreme auf die Zahnbürste gegeben….gerade noch im letzten Moment gemerkt ;-))

da kam mir doch glatt der Gedanke: na ja vielleicht hast ja noch ein paar Haare auf den Zähnen, das wäre dann doch nicht so verkehrt gewesen…

das Shirt verkehrt herum anziehe….( weniger lache ich darüber, wenn ich es erst nach Stunden auf der Strasse bemerke) da aber die Mode mitlerweile so wandelbar geworden ist, kann mich das auch nicht mehr in eine Krise stürzen! 

Wenn ich die Shirt meines Sohnes sehe, die er sehr teuer bezahlt und wo nur so die Fäden davon hängen, bin ich wieder mal genau richtig im Trend, mit meinem verkehrt herum angezogenen Shirt!

Meine Mama würde den ganzen Tag mit einer Schere herumlaufen, um uns die Fäden abzuschneiden, die wir bei der heutigen Mode teuer bezahlen! Ich kenne eine Freundin die ihren Kindern die ” kunstvoll” geschnittenen Löcher in den Jeans mit Flicken unterlegte….also wenn man da in der Kindheit nicht ein Trauma davon tragt, ist man stark im Charakter!!

Einige Zeit hatte ich einen Neben – Job gesucht, der gut bezahlt wird. Leider habe ich nichts gefunden. Nun habe ich einen neue Aufgabe entdeckt, die aber nicht bezahlt wird, sondern nur aus Nächstenliebe besteht…ich mache Frauen aufmerksam, wenn sie ihr Preisschild noch an den Schuhen haben…elegant dahinstöckeln und jeder kann sehen, welche Preiskategorie man sich leisten kann. Kann ich gar nicht verstehen so etwas!

Wo mein Verstehen völlig versagt, das sind die neuen Bänder zum aufhängen der Pullis und Shirt, die einem ständig aus dem Ausschnitt hängen! Ich komme nach Hause und schneide zuerst diese völlig unnützen Dinger ab. Wenn ich dann wieder einmal jemanden darauf hinweise, höre ich immer die gleiche Antwort: ja ich weiss, diese lästigen Dinger, aber sie sind so fein zum aufhängen!

HALLO….wie, an was….hast du früher deine Klamotten aufgehängt??

Eine Erfindung die absolut unnötig ist, ein paar Schnürln mehr, ein paar Euro teurer, für die Katz! 

So könnte ich Euch nun endlos weiter erzählen, aber ….eigentlich….wollte ich ganz was anderes schreiben, zu dem Thema: Christine dachte und Gott lachte….

mach ich dann beim nächsten Mal

eure Christine